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NSCLC-Studien in Deutschland

Aktuell rekrutierende Studien zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom in Deutschland, mit Studienzentren und Quellen.

StudienzentrenDeutschlandweit
Datenstand24. Juli 2026
Quellen & Methodik3 Quellen

Welche NSCLC-Studien gibt es aktuell in Deutschland?

Aktuell rekrutierende Studien zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom in Deutschland, mit Studienzentren und Quellen.

Aktuell123

NSCLC-Studien mit mindestens einem Studienzentrum in Deutschland

Stand: 24. Juli 2026

Ob eine Studie infrage kommt, hängt von den jeweiligen Ein- und Ausschlusskriterien und der individuellen Situation ab. Reesi ordnet öffentlich registrierte Studien; die Eignung prüft das jeweilige Studienzentrum.

Verlässliche Daten
Aus öffentlichen Registern und der Reesi-Datenbank
Studienzentren geprüft
Die Eignung bestätigen die Studienzentren
Regelmäßig aktualisiert
Rekrutierungsstatus und Standorte ändern sich

Hinweis: Studien können sich kurzfristig ändern. Für eine individuelle Einschätzung nutzen Sie unsere persönliche Eignungsprüfung.

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Aktuelle Studien

Eine Studie zur Untersuchung von Calderasib (MK-1084) und weiteren Behandlungen bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (MK-1084-007/KANDLELIT-007)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, ob die Prüfmedikamente Calderasib und Pembrolizumab gemeinsam zur Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden können. Pembrolizumab wird dabei subkutan (als Spritze unter die Haut) verabreicht. Calderasib ist eine zielgerichtete Therapie für Tumore mit einer bestimmten genetischen Veränderung (der sogenannten KRAS G12C-Mutation). Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob Personen, die Calderasib zusammen mit Pembrolizumab unter die Haut erhalten, länger leben, ohne dass der Krebs wächst oder sich ausbreitet. Dies wird verglichen mit Personen, die Pembrolizumab unter die Haut in Kombination mit einer Chemotherapie erhalten.

Studie zur Untersuchung von adjuvanter Immuntherapie mit Cemiplimab bei operativ entferntem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ohne vorherige Chemotherapie

Bei der vorliegenden Studie ARCH handelt es sich um eine randomisierte, geschichtete, multizentrische Phase-III-Studie. Die Studienteilnehmenden erhalten nach der Operation eine Behandlung mit Cemiplimab oder keine zusätzliche adjuvante Behandlung. Grundlage der Einteilung sind bestimmte Faktoren, und die Auswertung erfolgt über mehrere Zentren. Die Behandlung besteht aus Cemiplimab als Infusion (i.v.). Es werden 350 mg alle 3 Wochen für 4 Zyklen gegeben. Danach folgen 700 mg i.v. alle 6 Wochen für 6 Zyklen oder bis ein Rückfall (Rezidiv) auftritt oder nicht hinnehmbare Nebenwirkungen entstehen. Ziel der Studie ist, die Auswirkungen einer adjuvanten Behandlung mit Cemiplimab auf das krankheitsfreie Überleben zu untersuchen. Eingeschlossen sind Patientinnen und Patienten, die keine vorherige adjuvante platinbasierte Chemotherapie erhalten haben. Als Vergleich dient eine Beobachtung ohne adjuvante Behandlung. Die wichtigste Auswertung erfolgt bei Tumoren mit zentral bestätigter PD-L1-Expression von mindestens 1%.

Studie mit Calderasib (MK-1084) und Durvalumab bei Personen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (MK-1084-015/KANDLELIT-015)

In dieser klinischen Studie wird nach neuen Wegen gesucht, um lokal fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) zu behandeln. Die Studie richtet sich an Personen, deren Tumor nicht operativ entfernt werden kann und eine bestimmte genetische Veränderung (KRAS G12C-Mutation) aufweist. Es wird untersucht, ob das Prüfmedikament Calderasib (MK-1084) zusammen mit Durvalumab (einer Immuntherapie) nach einer vorherigen Chemotherapie und Bestrahlung eingesetzt werden kann. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob Teilnehmer, die Calderasib und Durvalumab erhalten, länger leben, ohne dass der Krebs wächst oder sich ausbreitet, verglichen mit Teilnehmern, die ein Scheinmedikament (Placebo) und Durvalumab erhalten.

Klinische Studie zur Untersuchung der Sicherheit und der Auswirkungen einer Kombinationstherapie mit BNT326 und BNT327 bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

Es handelt sich um eine offene Dosisfindungsstudie, die an mehreren Studienzentren durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, die Kombination der beiden Prüfmedikamente BNT326 und BNT327 zu untersuchen. Dabei wird geprüft, wie sicher diese Kombination ist und welche Auswirkungen sie auf den Krankheitsverlauf hat. Die Studie richtet sich an erwachsene Personen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Dies schließt Personen ein, die bisher noch keine Behandlung erhalten haben, sowie solche, bei denen die Erkrankung nach einer vorherigen Behandlung fortgeschritten oder zurückgekehrt ist und für die keine Standardbehandlung zur Verfügung steht, die auf eine vollständige Genesung abzielt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung von Rilvegostomig im Vergleich zu Pembrolizumab als erste Behandlung bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit hohem PD-L1-Wert (ARTEMIDE-Lung04)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, welche Auswirkungen das Prüfmedikament Rilvegostomig im Vergleich zum Standardmedikament Pembrolizumab auf den Krankheitsverlauf hat. Zudem wird die Verträglichkeit der Behandlung geprüft. Beide Medikamente werden als Einzeltherapie (Monotherapie) verabreicht. Die Studie richtet sich an Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, deren Tumoren das Merkmal PD-L1 aufweisen. Es werden Patienten aufgenommen, die für diese fortgeschrittene Erkrankung bisher noch keine medikamentöse Behandlung erhalten haben.

Untersuchung von Rilvegostomig im Vergleich zu Pembrolizumab, jeweils in Kombination mit Chemotherapie, zur ersten Behandlung von fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (ARTEMIDE-Lung03)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie sich das Prüfmedikament Rilvegostomig im Vergleich zum Standardmedikament Pembrolizumab verhält. Beide Medikamente werden jeweils zusammen mit einer platinhaltigen Chemotherapie verabreicht. Die Studie richtet sich an Patienten mit einem bestimmten Typ von Lungenkrebs (nicht-kleinzellig, nicht-plattenepithelial), der bereits gestreut hat (metastasiert) und der das Merkmal PD-L1 aufweist. Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Behandlung auf den Krankheitsverlauf und die Verträglichkeit der Medikamente zu vergleichen. Es handelt sich um eine Erstbehandlung, das bedeutet, die Teilnehmer haben für das fortgeschrittene Stadium ihrer Erkrankung noch keine andere medikamentöse Therapie erhalten.

Studie zu Rilvegostomig oder Pembrolizumab gemeinsam mit Chemotherapie als Erstbehandlung bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

Das Ziel der Studie ARTEMIDE-Lung02 ist es, die Auswirkungen und die Verträglichkeit von Rilvegostomig in Kombination mit einer platinhaltigen Chemotherapie zu untersuchen. Die Studie richtet sich an Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (mNSCLC) vom sogenannten Plattentyp. Metastasiert bedeutet, dass der Krebs in andere Körperregionen gestreut hat. Zudem müssen die Tumorzellen ein bestimmtes Merkmal namens PD-L1 aufweisen. Diese Behandlung ist als Erstlinientherapie geplant, also als erste Behandlung für die fortgeschrittene Erkrankung.

Untersuchung der Effekte von Durvalumab plus Domvanalimab nach gleichzeitiger Chemoradiotherapie bei lokal fortgeschrittenem, nicht operablem NSCLC (NCT05211895)

Es handelt sich um eine Phase-III-Studie mit randomisierter Zuteilung, doppelter Verblindung und Placebokontrolle. Untersucht wird die Wirkung und Sicherheit von Durvalumab (MEDI4736) und Domvanalimab (AB154) im Vergleich zu Durvalumab zusammen mit einem Placebo. Die Studienteilnehmenden sind erwachsene Personen mit lokal fortgeschrittenem (Stadium III), nicht operablem NSCLC (Lungenkrebs). Voraussetzung ist, dass sich die Erkrankung nach einer endgültigen gleichzeitigen Chemoradiotherapie (cCRT) nicht weiter verschlechtert hat. Die Teilnehmenden werden nach der cCRT zufällig einer Behandlungsgruppe zugeteilt. Die Studie wird international an mehreren Zentren durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf sowie die Sicherheit der Kombination im Vergleich zur Kontrollbehandlung.

Untersuchung der Medikamente Sacituzumab Govitecan und Zimberelimab vor und nach einer Operation bei operierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NeoTRACE)

Diese klinische Studie der Phase II richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einem operierbaren nicht-kleinzelligen Lungenkrebs. Es wird untersucht, wie sich die Behandlung mit den Medikamenten Sacituzumab Govitecan und Zimberelimab auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Die Behandlung findet in zwei Phasen statt: vor der geplanten Operation (neoadjuvant) und nach der Operation (adjuvant). Vor der Operation erhalten die Teilnehmenden eine Kombination aus Sacituzumab Govitecan und Zimberelimab. Nach der Operation wird die Behandlung mit Zimberelimab fortgesetzt, wobei Sacituzumab Govitecan je nach Studiengruppe zusätzlich gegeben werden kann oder nicht.

Untersuchung des Krebsimpfstoffs OSE2101 im Vergleich zum Chemotherapie-Medikament Docetaxel bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs nach einer Immuntherapie (ARTEMIA)

In dieser offenen, zufallszuteilenden (randomisierten) Phase-3-Studie wird die Wirkung und Sicherheit des Prüfmedikaments OSE2101 im Vergleich zur Standardbehandlung mit Docetaxel untersucht. Ziel der Studie ist es zu prüfen, wie sich die beiden Behandlungen auf den Krankheitsverlauf auswirken. Die Studie richtet sich an erwachsene Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem (metastasierendem) nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Betroffenen das Gewebemerkmal HLA-A2 im Blut aufweisen und der Krebs nach einer vorherigen Behandlung mit einer bestimmten Immuntherapie (sogenannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren) weitergewachsen ist. Die Teilnehmenden werden per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält das Prüfmedikament OSE2101 (einen therapeutischen Krebsimpfstoff), die andere Gruppe erhält das Chemotherapie-Medikament Docetaxel. Beide Behandlungen werden offen verabreicht. Das bedeutet, dass sowohl die behandelnden Ärztinnen und Ärzte als auch die Teilnehmenden wissen, welches Medikament gegeben wird.

Plattformstudie bei nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit Untersuchung mehrerer Prüfinterventionen (NSCLC)

Ziel der Studie ist die Untersuchung der Sicherheit und der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf durch mehrere Prüfinterventionen. Dazu gehören sowohl neuartige Prüfmedikamente in Kombinationen untereinander als auch neuartige Prüfmedikamente in Kombination mit einer Standardtherapie. Die Studie richtet sich an Teilnehmende mit metastasiertem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im Stadium IV. Für die Teilnahme ist bestätigtes NSCLC erforderlich. Zusätzlich muss beim Screening Gewebematerial vorliegen, entweder als archivierte Tumorprobe oder, falls diese nicht verfügbar ist, als frische Tumorprobe (Tumorbiopsie), wenn dies medizinisch machbar ist. Es muss außerdem eine messbare Erkrankung vorhanden sein, die zu Beginn anhand eines ausreichend großen Tumorbefunds genau erfasst werden kann. Die Studie umfasst außerdem eine Substudie 2 mit zusätzlichen Bedingungen zu PD‑L1 (programmed death-ligand 1). Bestimmte Vorerkrankungen, Vorbehandlungen und aktuelle Befunde können die Teilnahme ausschließen. Dazu gehören unter anderem bekannte genetische Veränderungen, die bereits eine zielgerichtete Behandlung in der ersten Behandlungslinie ermöglichen, bestimmte Tumorarten mit kleinzelligen oder neuroendokrinen Anteilen, schwere oder nicht kontrollierte Begleiterkrankungen sowie relevante Risiken wie Blutungsereignisse oder Probleme mit der Gerinnung. Für Substudie 2 gelten weitere Ausschluss- und Einschlusskriterien, unter anderem zu aktiven Virushepatitiden, einer nicht gut kontrollierten HIV-Infektion, bestimmten Blutungsnachweisen im zentralen Nervensystem sowie zu anderen bereits erhaltenen Immuntherapien oder Therapien gegen VEGF (vascular endothelial growth factor).

Studie zum Vergleich von Tarlatamab kombiniert mit Durvalumab, Carboplatin und Etoposid gegenüber einer Standardbehandlung bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs als Ersttherapie

In dieser klinischen Studie wird der Einsatz des Wirkstoffs Tarlatamab in Kombination mit Durvalumab, Carboplatin und Etoposid untersucht. Diese Kombination wird mit einer Behandlung verglichen, die nur aus Durvalumab, Carboplatin und Etoposid besteht. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium (ES-SCLC), die ihre erste medikamentöse Behandlung für diese Erkrankung erhalten. Das Hauptziel der Studie ist es, die Auswirkungen der Behandlung mit Tarlatamab auf die Gesamtüberlebenszeit zu beobachten. Dabei wird geprüft, wie sich die Zugabe von Tarlatamab im Vergleich zur Behandlung ohne diesen Wirkstoff auf den Krankheitsverlauf auswirkt.

Untersuchung von Sotorasib mit Chemotherapie im Vergleich zu Pembrolizumab mit Chemotherapie als erste Behandlung bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (CodeBreaK 202)

In dieser Studie wird untersucht, wie sich die Gabe von Sotorasib zusammen mit einer Chemotherapie (Platin-Kombination) im Vergleich zu Pembrolizumab zusammen mit einer Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Die Studie richtet sich an Patienten mit einer bestimmten Form von fortgeschrittenem Lungenkrebs. Das Hauptziel ist der Vergleich der beiden Behandlungsgruppen. Dabei wird beobachtet, wie viel Zeit vergeht, ohne dass die Erkrankung fortschreitet (progressionsfreies Überleben), und wie lange die Teilnehmer insgesamt überleben (Gesamtüberleben).

Untersuchung von Divarasib und Pembrolizumab im Vergleich zur Standardbehandlung bei fortgeschrittenem Lungenkrebs mit KRAS G12C-Mutation

In dieser Studie wird untersucht, wie sich die Kombination der Wirkstoffe Divarasib und Pembrolizumab auf den Krankheitsverlauf auswirkt und wie verträglich sie ist. Diese Kombination wird mit einer Standardbehandlung verglichen. Die Standardbehandlung besteht aus Pembrolizumab sowie einer Chemotherapie (Pemetrexed und Carboplatin oder Cisplatin). Die Studie richtet sich an erwachsene Patienten mit fortgeschrittenem oder gestreutem (metastasiertem) nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (Typ: nicht-plattenepithelial). Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Tumor eine spezifische genetische Veränderung aufweist, die sogenannte KRAS G12C-Mutation. Es können nur Patienten teilnehmen, die für dieses fortgeschrittene Stadium ihrer Krebserkrankung noch keine medikamentöse Behandlung erhalten haben.

Untersuchung von Adagrasib in Kombination mit Pembrolizumab und Chemotherapie im Vergleich zu einer Standardbehandlung bei unbehandeltem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit KRAS-G12C-Mutation (KRYSTAL-4)

In dieser klinischen Studie werden die Wirkung, Sicherheit und Verträglichkeit einer Kombinationsbehandlung untersucht. Dabei erhalten die Teilnehmenden den Wirkstoff Adagrasib zusammen mit Pembrolizumab und einer platinhaltigen Chemotherapie. Diese Gruppe wird verglichen mit einer Gruppe, die ein Scheinmedikament (Placebo) in Kombination mit Pembrolizumab und Chemotherapie erhält (Standardbehandlung). Die Studie richtet sich an Personen mit sogenanntem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der nicht vom Plattenepithel-Typ ist. Eine Teilnahme ist möglich, wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist oder Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat und bisher noch nicht behandelt wurde. Voraussetzung ist zudem eine bestimmte Veränderung im Erbgut der Krebszellen, die sogenannte KRAS-G12C-Mutation.

Studie zu Amivantamab in Kombination mit Lazertinib oder einer platinbasierten Chemotherapie bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit EGFR-Mutation

In dieser Studie wird untersucht, welche Auswirkungen die Kombination der Medikamente Amivantamab und Lazertinib oder die Kombination aus Amivantamab und einer Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf hat. Ziel ist es, die Aktivität gegen den Tumor bei Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs zu beobachten. Die Studie richtet sich an Personen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), bei denen eine spezifische genetische Veränderung vorliegt (sogenannte EGFR-Mutation). Teilnehmen können Patienten, bei denen die Erkrankung lokal fortgeschritten ist oder bereits gestreut hat (Metastasen).

Studie zur Untersuchung von Amivantamab bei fortgeschrittenen soliden Tumoren, einschließlich nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit EGFR-Mutation

In dieser klinischen Studie wird untersucht, welche Auswirkungen das Prüfmedikament Amivantamab auf den Krankheitsverlauf hat und wie sicher es ist. Amivantamab wird dabei zusammen mit einem Hilfsstoff (rHuPH20) unter die Haut gespritzt. In den meisten Fällen erfolgt die Gabe in Kombination mit anderen Behandlungen. Für eine spezielle Teilnehmergruppe (Kohorte 4) liegt der Schwerpunkt darauf, die Sicherheit dieser Verabreichungsform unter die Haut genau zu beschreiben. Die Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

Studie zu Calderasib (MK-1084) in Kombination mit Pembrolizumab (MK-3475) bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit KRAS-G12C-Mutation und PD-L1-Tumoranteil (TPS) ≥ 50% (MK-1084-004/KANDLELIT-004)

In dieser Studie wird die Wirkung und Sicherheit von Calderasib zusammen mit Pembrolizumab als Erstbehandlung bei Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) untersucht. Voraussetzung ist, dass eine KRAS-G12C-Mutation nachgewiesen wurde und der PD-L1-Tumoranteil (TPS) bei ≥ 50% liegt. Es gibt zwei Hauptfragen der Studie: * Hypothese 1: Die Kombination aus Calderasib und Pembrolizumab ist im Vergleich zu Placebo plus Pembrolizumab hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (PFS) überlegen. Das PFS wird nach den „Response Evaluation Criteria in Solid Tumors Version 1.1“ (RECIST 1.1) durch eine verblindete unabhängige zentrale Auswertung (BICR) bestimmt. * Hypothese 2: Die Kombination aus Calderasib und Pembrolizumab ist im Vergleich zu Placebo plus Pembrolizumab hinsichtlich des Gesamtüberlebens (OS) überlegen. Die Studie richtet sich an Personen, die die in den Kriterien genannten Voraussetzungen erfüllen.

Untersuchung von Cemiplimab und Chemotherapie im Vergleich zu einer erweiterten Kombinationstherapie bei Erwachsenen mit operierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

In dieser Studie werden erwachsene Patienten behandelt, die an einem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs im frühen Stadium (Stadium II bis IIIB) erkrankt sind. Für diese Patienten ist eine Operation zur Entfernung des Tumors geplant. Das Ziel der Studie ist herauszufinden, welche Auswirkungen eine Prüfbehandlung auf den Krankheitsverlauf hat im Vergleich zur Standardbehandlung. Die Prüfbehandlung besteht aus dem Immuntherapie-Medikament Cemiplimab, einer Chemotherapie und einem dritten Medikament. Die Vergleichsgruppe erhält Cemiplimab und Chemotherapie ohne das zusätzliche dritte Medikament. Zusätzlich werden folgende Fragen untersucht: * Welche Nebenwirkungen (unerwünschte Begleiterscheinungen) treten bei der Prüfbehandlung im Vergleich zur Kontrollbehandlung auf? * Haben die Behandlungen einen Einfluss auf die Art der Operation, die durchgeführt wird? * Wie viel von dem Wirkstoff befindet sich zu bestimmten Zeiten im Blut? * Bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Medikamente, was die Wirkung verringern oder Nebenwirkungen verursachen könnte?

Untersuchung der Behandlungsergebnisse bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit einer bestimmten genetischen Veränderung (EGFR-Mutation)

Diese Studie dient der Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Behandlungen, die den Wirkstoff Amivantamab enthalten. Dies geschieht im Rahmen der normalen ärztlichen Versorgung (Real-World Setting). Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der häufigsten Form von Lungenkrebs, bei denen eine bestimmte Veränderung im Erbgut vorliegt (EGFR-Mutation). Bei einem metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs hat sich die Erkrankung bereits auf andere Körperteile ausgebreitet. Diese Art von Krebs kann durch Veränderungen (Mutationen) in verschiedenen Genen entstehen. Dazu gehört auch der sogenannte epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR). In dieser Studie werden die klinischen und gesundheitsbezogenen Ergebnisse der Behandlung dokumentiert.

Untersuchung von EP0031 bei Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen mit RET-Veränderung

In dieser Studie wird das Prüfmedikament EP0031 untersucht. Sie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, die eine bestimmte Veränderung im Erbgut aufweisen (sogenannte RET-Veränderung). Dazu gehört zum Beispiel der nicht-kleinzellige Lungenkrebs (NSCLC). Das Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und die Verträglichkeit von EP0031 zu überprüfen. Außerdem wird beobachtet, welche Auswirkungen das Prüfmedikament auf den Krankheitsverlauf hat.

Studie zu Olomorasib (LY3537982) in der Erstbehandlung zusammen mit Pembrolizumab, mit oder ohne Chemotherapie, bei fortgeschrittenem KRAS-G12C-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NCT06119581)

Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob das Hinzufügen von LY3537982 (Olomorasib) zusätzlich zur Standardbehandlung mit anti-krebswirksamen Medikamenten (je nach Behandlungsgruppe mit oder ohne Chemotherapie) bei Teilnehmenden mit bisher unbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zu anderen Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf führt als die Standardbehandlung allein. Voraussetzung ist, dass im Tumor eine Veränderung im Gen KRAS G12C nachweisbar ist. Die Studie richtet sich an Teilnehmende mit fortgeschrittenem NSCLC, bei denen eine Operation oder Bestrahlung mit heilender Zielsetzung nicht geeignet ist. Je nach Behandlungsgruppe gibt es außerdem Vorgaben zum Tumortyp (vor allem nicht-schuppig) und zum PD-L1-Wert. Die Teilnahme kann einschließlich Nachbeobachtung bis zu 3 Jahre dauern, abhängig davon, wie es bei Ihnen und dem Lungenkrebs verläuft. Hinweis: Die Studie umfasst Behandlungsabschnitte (Part A, Part B und Safety Lead-In Part B) mit unterschiedlichen Anforderungen, unter anderem zum PD-L1-Wert und zu zusätzlichen Kriterien für bestimmte Behandlungsgruppen.

Eine Studie zu Ifinatamab Deruxtecan im Vergleich zur Behandlung nach Wahl des Arztes bei Personen mit rezidivierendem kleinzelligem Lungenkrebs

Die Studie prüft, ob Ifinatamab Deruxtecan hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit besser abschneidet als die Behandlung nach Wahl des Arztes bei Personen mit rezidivierendem kleinzelligem Lungenkrebs.

Untersuchung von Intismeran Autogene in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zu Placebo und Pembrolizumab bei Menschen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (V940-002)

In dieser klinischen Studie wird beobachtet, welche Auswirkungen das Prüfmedikament Intismeran Autogene in Kombination mit Pembrolizumab auf den Krankheitsverlauf hat. Dies wird mit einer Behandlung verglichen, die aus einem Scheinmedikament (Placebo) und Pembrolizumab besteht. Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, der operativ vollständig entfernt wurde. Die Behandlung erfolgt nach der Operation (adjuvante Therapie). Teilnehmen können Patienten, deren Krebs sich in den Stadien II, IIIA oder IIIB befand und bei denen auch Lymphknoten betroffen waren. Das Ziel ist es festzustellen, ob die Kombination mit dem Prüfmedikament dazu führt, dass die Teilnehmer länger frei von Krankheitsanzeichen bleiben (krankheitsfreies Überleben).

Studie mit Prüfmedikamenten bei Teilnehmenden mit zuvor behandeltem fortgeschrittenem Stadium IV nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) (MK-3475-01H/KEYMAKER-U01)

In dieser Studie wird untersucht, wie sich zwei Prüfmedikamente aus der Gruppe der Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs, „Antikörper, die eine Wirkstoffladung gezielt an Krebszellen bringen“) im Vergleich zu einer Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf auswirken. Eingeschlossen sind Personen mit metastasiertem (Tochtergeschwülste in anderen Körperregionen) nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der bereits zuvor behandelt wurde. Der Krebs soll nach einer Behandlung mit Anti-PD-1/PD-L1 (Therapie gegen den programmierten Zelltod) und platinbasierter Chemotherapie nicht angesprochen haben. Ein „nicht angesprochen“ bedeutet, dass der Tumor entweder kleiner geworden ist oder ganz verschwunden ist. Es werden 2 verschiedene ADCs (Studienbehandlungen) mit einer Chemotherapie verglichen. Ziel der Studie ist es, zu lernen: * wie sicher die Studienbehandlungen sind und ob Teilnehmende sie gut vertragen * wie viele Teilnehmende mit der Behandlung eine Rückbildung des Krebses zeigen Die Einteilung erfolgt per Zufall (Randomisierung).

Untersuchung von JNJ-86974680 bei Menschen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs (nicht-kleinzellig)

In dieser Studie wird das Prüfmedikament JNJ-86974680 untersucht. Das Ziel ist es, eine sichere und verträgliche Dosis dieses Wirkstoffs zu finden. Diese Dosis soll dann in weiteren Forschungen gemeinsam mit dem Medikament Cetrelimab und einer Strahlentherapie eingesetzt werden. Die Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Es wird geprüft, wie der Körper auf das Prüfmedikament in Kombination mit den anderen Behandlungen reagiert. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung von LY4050784 bei fortgeschrittenen oder metastasierten soliden Tumoren

In dieser Studie wird das Prüfmedikament LY4050784 untersucht. Das Ziel ist herauszufinden, ob das Mittel sicher und verträglich ist und welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Das Prüfmedikament wird entweder allein oder zusammen mit anderen Krebsmedikamenten verabreicht. Die Studie richtet sich an Erwachsene mit örtlich fortgeschrittenen oder gestreuten (metastasierten) soliden Tumoren. Eine Voraussetzung ist, dass der Tumor eine bestimmte Veränderung im Gen BRG1 (auch bekannt als SMARCA4) aufweist. Sie können teilnehmen, wenn Sie bereits Standardbehandlungen erhalten haben, für diese nicht infrage kommen, diese ablehnen oder wenn keine Standardbehandlung verfügbar ist. Die Studie dauert voraussichtlich bis zu 4 Jahre und wird in zwei Phasen durchgeführt (Dosis-Findung und Dosis-Erweiterung). Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung von BMS-986504 bei fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit MTAP-Deletion nach Vorbehandlung (MountainTAP-9)

In dieser klinischen Studie wird das Prüfmedikament BMS-986504 untersucht. Es wird als alleinige Behandlung (Monotherapie) eingesetzt. Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der bereits fortgeschritten ist oder in andere Körperregionen gestreut hat (Metastasen). Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung aufweist. Diese wird als "homozygote MTAP-Deletion" bezeichnet. Die Patienten müssen bereits Vorbehandlungen erhalten haben, bei denen die Erkrankung jedoch weiter fortgeschritten ist. Das Ziel der Studie ist es, die Sicherheit der Anwendung zu beobachten. Zudem soll untersucht werden, welche Auswirkungen das Prüfmedikament auf den Krankheitsverlauf hat.

Untersuchung des Prüfmedikaments NVL-655 bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und anderen festen Tumoren mit einer bestimmten genetischen Veränderung (ALKOVE-1)

Diese Phase-1/2-Studie untersucht das Prüfmedikament NVL-655. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit zu prüfen. Zudem wird die optimale Dosis für weitere Untersuchungen ermittelt. Die Studie richtet sich an Personen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) oder anderen festen Tumoren. Eine Voraussetzung ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung (ALK-positiv) aufweist. In der ersten Phase (Phase 1) wird die allgemeine Sicherheit von NVL-655 beobachtet. Dabei wird die höchste Dosis ermittelt, die gut vertragen wird. In der zweiten Phase (Phase 2) wird die Wirkung des Prüfmedikaments auf den Tumor bei der zuvor festgelegten Dosis untersucht. Dabei wird dokumentiert, wie der Tumor auf die Behandlung reagiert, wie lange eine mögliche Reaktion anhält und wie sich der allgemeine Krankheitsverlauf entwickelt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Studie zu Pembrolizumab (MK-3475) mit oder ohne Intismeran Autogene (V940) bei Teilnehmenden mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (V940-009/INTerpath-009)

Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob Teilnehmende nach einer Operation länger ohne Rückkehr der Krebserkrankung leben, wenn zusätzlich intismeran autogene (V940) und Pembrolizumab gegeben werden. Die Ergebnisse sollen mit einer Behandlung verglichen werden, bei der statt intismeran autogene ein Placebo (Scheinmedikament) eingesetzt wird. Es wird untersucht, ob diese Behandlung nach der Operation hilft, ein Wiederkommen des Krebses zu verhindern. Die Studie richtet sich an Teilnehmende mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), deren Tumor nach einer Behandlung vor der Operation (neoadjuvante Behandlung) nicht vollständig mit einem pathologischen kompletten Ansprechen (pCR) verschwunden war. Alle Teilnehmenden erhalten Pembrolizumab. Zusätzlich wird je nach Gruppe entweder intismeran autogene oder Placebo gegeben.

Untersuchung von Repotrectinib bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren und bestimmten Genveränderungen (TPX-0005)

Diese klinische Studie der Phase 1 und 2 untersucht das Prüfmedikament Repotrectinib. Ziel der Studie ist es, die sichere Dosis und die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen (soliden Tumoren) zu prüfen. Die Studie richtet sich an Personen, deren Tumore bestimmte genetische Veränderungen (ALK, ROS1 oder NTRK1-3) aufweisen. Im ersten Teil der Studie (Phase 1) wird bei Erwachsenen die höchste Dosis ermittelt, die gut vertragen wird. Zudem wird in einer Untergruppe untersucht, wie das Prüfmedikament den Abbau anderer Stoffe (wie Midazolam) im Körper beeinflusst. Im zweiten Teil (Phase 2), an dem auch Jugendliche ab 12 Jahren teilnehmen können, wird beobachtet, wie sich das Prüfmedikament auf die Größe der Tumore auswirkt. Dabei wird unter anderem erfasst, wie lange ein möglicher Rückgang des Tumors anhält und wie sich die Überlebenszeit entwickelt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung des Prüfmedikaments Zidesamtinib (NVL-520) bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und anderen festen Tumoren mit einer ROS1-Veränderung (ARROS-1)

Diese Phase-1/2-Studie untersucht das Prüfmedikament Zidesamtinib (NVL-520). Die Studie richtet sich an Personen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) oder anderen festen (soliden) Tumoren. Eine Voraussetzung ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung aufweist (ROS1-positiv). In der ersten Phase der Studie wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Prüfmedikaments beobachtet. Dabei wird die am besten geeignete Dosis für die zweite Studienphase ermittelt. Auch die höchste Dosis, die noch gut vertragen wird, soll herausgefunden werden. In der zweiten Phase wird die Wirkung des Prüfmedikaments auf den Tumor bei dieser festgelegten Dosis untersucht. Zusätzlich wird beobachtet, wie lange und wie schnell der Tumor auf die Behandlung reagiert. Auch die Zeit bis zu einem möglichen Fortschreiten der Erkrankung sowie die Gesamtüberlebenszeit werden dokumentiert. Da es sich um eine Phase-1-Studie handelt, gilt: Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Studie mit Zipalertinib bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit EGFR-Exon-20-Insertionsmutationen (ex20ins) oder anderen seltenen EGFR-Mutationen

Ziel der Studie ist es, die Sicherheit, Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Verteilung im Körper (Pharmakokinetik, PK) von Zipalertinib bei Teilnehmenden mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zu untersuchen. Teilnehmende haben EGFR-Exon-20-Insertionsmutationen (ex20ins) und andere seltene Mutationen. Die Studie schließt verschiedene Gruppen (Kohorten) ein. Außerdem gibt es Unterstudien: eine DDI-Substudie (Untersuchung von Wechselwirkungen) sowie eine Unterstudie zur Dosisoptimierung. Die genaue Zuordnung hängt davon ab, welche EGFR-Mutation vorliegt, welche Vortherapien erfolgt sind und ob Metastasen im Gehirn vorhanden sind. Die Teilnehmenden erhalten Zipalertinib gemäß Studienplan. Für bestimmte Gruppen müssen Metastasen im Gehirn vorher behandelt worden sein und danach mindestens 4 Wochen ohne Hinweis auf Fortschreiten bleiben. Zusätzlich müssen vor der ersten Dosis mindestens 2 Wochen eine stabile oder sinkende Dosis an Kortison (und/oder Krampfmedikamenten) vorliegen, sofern solche Medikamente verwendet werden.

Untersuchung von ZL-1310 im Vergleich zu einer ärztlich gewählten Standardbehandlung bei Personen mit wiedergekehrtem kleinzelligem Lungenkrebs

In dieser klinischen Studie wird das Prüfmedikament ZL-1310 untersucht. Es wird mit einer Behandlung verglichen, die der behandelnde Arzt auswählt (Standardbehandlung). Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf bei Personen mit wiedergekehrtem kleinzelligem Lungenkrebs zu beobachten. Die Studie richtet sich an Erwachsene, bei denen der kleinzellige Lungenkrebs nach einer vorherigen Behandlung weiter fortgeschritten ist. Es wird dokumentiert, wie der Körper das Prüfmedikament verträgt und ob es den Verlauf der Erkrankung beeinflusst.

Studie zur Untersuchung von Nebenwirkungen und Veränderungen der Krankheitsaktivität durch intravenöses Telisotuzumab Adizutecan im Vergleich zur Standardbehandlung bei Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem EGFR-mutiertem, nicht-plattenförmigem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) wachsen krankhafte Zellen in der Lunge unkontrolliert. In dieser Studie wird untersucht, ob es unter Telisotuzumab Adizutecan (als Prüfmedikament) im Vergleich zur Standardbehandlung zu Nebenwirkungen kommt und wie sich die Krankheitsaktivität verändert. Telisotuzumab Adizutecan ist ein Prüfmedikament, das für die Behandlung von NSCLC entwickelt wird. Die Studie besteht aus zwei Abschnitten. Im ersten Abschnitt (Phase 2) erhalten Teilnehmende eine von zwei Dosen Telisotuzumab Adizutecan. Im zweiten Abschnitt (Phase 3) erhalten Teilnehmende entweder die empfohlene Phase-3-Dosis (RP3D) Telisotuzumab Adizutecan aus dem vorherigen Abschnitt oder die Standardbehandlung (SOC). Es sollen ungefähr 430 erwachsene Teilnehmende mit NSCLC in etwa 200 Zentren weltweit aufgenommen werden. Die Teilnehmenden kommen in beiden Phasen regelmäßig zu Terminen in einer zugelassenen Einrichtung (Krankenhaus oder Praxis). Die Wirkung der Behandlung wird häufig durch medizinische Untersuchungen, Bluttests, Fragebögen und die Beobachtung von Nebenwirkungen überprüft. Insgesamt dauert die Studie etwa 69 Monate. Es kann sein, dass in dieser Studie eine höhere Belastung durch die Behandlung entsteht als in der Standardbehandlung.

Studie zum Prüfen der Krankheitsaktivität und von Nebenwirkungen bei vorher behandeltem nicht-plattenepithelialem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs: Telisotuzumab Vedotin als Infusion im Vergleich zu Docetaxel (NSCLC)

Bei dieser Studie wird die Krankheitsaktivität und das Auftreten von Nebenwirkungen bei Erwachsenen mit vorher behandeltem nicht-plattenepithelialem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) untersucht. Die Teilnehmenden erhalten entweder Telisotuzumab Vedotin oder Docetaxel. Die Einteilung erfolgt zufällig (randomisiert). Untersucht wird auch, wie sich die Behandlung auf die Krankheitsaktivität auswirkt und welche Nebenwirkungen auftreten. Telisotuzumab Vedotin ist ein Prüfmedikament, das für die Behandlung von NSCLC entwickelt wird. Etwa 698 erwachsene Teilnehmende mit NSCLC, bei denen c-Met über das Tumormaterial vermehrt vorhanden ist (c-Met Überexpression), sollen an ungefähr 330 Prüfstellen weltweit teilnehmen. Die Teilnehmenden erhalten Teliso-V oder Docetaxel im Verhältnis 1:1. Telisotuzumab Vedotin wird alle 2 Wochen als intravenöse (i.v.) Infusion gegeben. Docetaxel wird alle 3 Wochen als i.v. Infusion gegeben. Die Behandlung läuft bis zu den Kriterien, bei denen die Studienmedikation beendet werden soll. Am Ende der Studie können Teilnehmende, die weiterhin einen klinischen Nutzen zeigen, möglicherweise über eine Erweiterung der Studie, eine sogenannte Rollover-Studie oder über einen anderen Mechanismus weiter Studienmedikamente erhalten. Während der Studie sind regelmäßige Besuche in einem Krankenhaus oder in einer Praxis vorgesehen. Die Wirkung der Behandlung wird durch ärztliche Untersuchungen, Bluttests, die Kontrolle von Nebenwirkungen und das Ausfüllen von Fragebögen überprüft. Es kann bei dieser Studie ein höherer zeitlicher und organisatorischer Aufwand entstehen als bei der üblichen Behandlung (Standard of Care).

Studie zur Untersuchung der Auswirkungen und der Sicherheit von Pembrolizumab mit oder ohne Sacituzumab Tirumotecan (MK-2870) bei erwachsenen Teilnehmenden mit resezierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die nach der Operation keine pathologische Komplettremission (pCR) erreichen (MK-2870-019)

Bei dieser Studie wird untersucht, ob das Hinzufügen von Sacituzumab Tirumotecan zu Pembrolizumab nach der Operation die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) verändert. Die Teilnehmenden nehmen nur dann teil, wenn nach der Operation keine pathologische Komplettremission (pCR) erreicht wurde. Eingeschlossen sind erwachsene Personen mit resezierbarem NSCLC in den klinischen Stadien II, IIIA oder IIIB (mit Lymphknotenbeteiligung N2). Die Teilnehmenden erhalten vor der Operation eine Behandlung mit Pembrolizumab und einer platinbasierten Chemotherapie. Für die Zeit nach der Operation wird nur geprüft, ob nach lokaler Auswertung der Gewebeprobe im Rahmen der Operation keine pCR vorliegt. Danach werden die Teilnehmenden randomisiert einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt: Sacituzumab Tirumotecan plus Pembrolizumab oder Pembrolizumab allein. Primäre Fragestellung ist, ob Sacituzumab Tirumotecan plus Pembrolizumab Pembrolizumab allein hinsichtlich des krankheitsfreien Überlebens (DFS, disease-free survival) verbessert. Das wird durch eine verblindete unabhängige zentrale Auswertung (BICR, blinded independent central review) beurteilt.

Studie zum Vergleich von MB12 (einem geplanten Nachahmerpräparat von Pembrolizumab) mit Keytruda bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (BENITO)

Bei dieser Studie handelt es sich um eine zufallsgesteuerte, verblindete Studie, die an mehreren Zentren und in verschiedenen Ländern durchgeführt wird. Ziel der Studie ist es, die Aufnahme in den Körper, die Wirkung, die Sicherheit und die Reaktion des Immunsystems von MB12 im Vergleich zu Keytruda zu untersuchen. MB12 ist ein sogenanntes Biosimilar (ein biologisches Nachahmerpräparat) zu dem bereits zugelassenen Medikament Pembrolizumab. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, der bereits Absiedelungen (Metastasen) gebildet hat. Untersucht wird der Einsatz der Medikamente als erste Behandlungslinie in Kombination mit einer Chemotherapie (Pemetrexed und Platin). Die Zuteilung zu den Behandlungsgruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Weder die Teilnehmenden noch das ärztliche Personal wissen, welches der beiden Medikamente verabreicht wird (Doppelverblindung).

Studie zum Vergleich der Kombination aus BMS-986504 mit Pembrolizumab und Chemotherapie gegenüber Placebo plus Pembrolizumab und Chemotherapie bei erstmalig behandeltem metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit homozygoster MTAP-Deletion

Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf der Kombination aus BMS-986504 (ein selektiver Hemmer von PRMT5, der mit MTA zusammenwirkt) zusammen mit Pembrolizumab und Chemotherapie mit den Auswirkungen von Placebo zusammen mit Pembrolizumab und Chemotherapie zu vergleichen. Die Teilnahme richtet sich an Personen mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, die bisher noch keine systemische Krebstherapie für die metastasierte Erkrankung erhalten haben. Voraussetzung ist eine homozygose MTAP-Deletion (MTAP-Verlust). Es wird in der Studie eine erste Behandlung bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (erstlinige Therapie) untersucht. Teilnehmende erhalten entweder BMS-986504 plus Pembrolizumab und Chemotherapie oder Placebo plus Pembrolizumab und Chemotherapie. Vor der Einteilung in die Gruppen kann bei Bedarf eine Zyklus Standardbehandlung gegeben werden, wenn eine sofortige Behandlung medizinisch notwendig ist. Die Studie schließt Personen aus, bei denen bestimmte genetische Veränderungen vorliegen, die bereits als gezielte Standardbehandlung in der ersten Linie verfügbar sind, sowie bei bestimmten Beschwerden im Gehirn/Bereich des Rückenmarks oder wenn bereits systemische Therapien für die metastasierte Erkrankung erfolgt sind.

Vergleich der Wirkung und Sicherheit von BMS-986489 in Kombination mit Chemotherapie gegenüber Atezolizumab mit Chemotherapie zur Erstbehandlung bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs (TIGOS)

In dieser Studie wird untersucht, wie sicher und verträglich das Prüfmedikament BMS-986489 ist. Zudem prüfen die Forschenden, welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Dabei wird BMS-986489 (eine Kombination aus BMS-986012 und Nivolumab) zusammen mit den Medikamenten Carboplatin und Etoposid verabreicht. Diese neue Kombination wird mit einer anderen Behandlung verglichen: Atezolizumab zusammen mit Carboplatin und Etoposid. Die Studie richtet sich an Patienten, bei denen ein kleinzelliger Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wurde. Es geht hierbei um die erste Behandlung (Erstlinientherapie) dieser Erkrankung.

Vergleich der Wirkung von Nivolumab und Relatlimab plus Chemotherapie gegenüber Pembrolizumab plus Chemotherapie bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit PD-L1-Expression ≥ 1 %

In dieser Studie wird untersucht, wie sich die Kombination der Wirkstoffe Nivolumab und Relatlimab zusammen mit einer Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Dies wird mit der Wirkung von Pembrolizumab in Kombination mit einer Chemotherapie verglichen. Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der nicht vom Typ Plattenepithelkarzinom ist. Teilnehmen können Personen, deren Erkrankung bereits fortgeschritten ist (Stadium IV) oder wiedergekehrt ist. Voraussetzung ist zudem, dass die Tumorzellen ein bestimmtes Merkmal aufweisen (eine PD-L1-Expression von 1 % oder mehr).

Studie zum Vergleich von Pumitamig und Durvalumab nach gleichzeitiger Chemoradiotherapie bei nicht operierbarem Stadium-III-NSCLC (ROSETTA Lung-201)

In dieser Studie wird untersucht, wie sich Pumitamig im Vergleich zu Durvalumab nach einer bereits abgeschlossenen gleichzeitigen Chemoradiotherapie auf den weiteren Krankheitsverlauf auswirkt. Eingeschlossen werden Teilnehmende mit nicht operierbarem Stadium III eines nicht kleinzelligen Lungenkrebses (NSCLC). Voraussetzung ist, dass nach der gleichzeitigen Chemoradiotherapie kein Fortschreiten der Erkrankung (PD) festgestellt wurde. Zusätzlich wird ein guter Allgemeinzustand vorausgesetzt, gemessen mit dem Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG)-Leistungsstatus (PS) von 0 oder 1. Die Studie richtet sich an Teilnehmende, die mindestens 2 Zyklen einer platinbasierten gleichzeitigen Chemoradiotherapie erhalten haben, mit einer Gesamtdosis der Strahlentherapie von mindestens 54 Gy. Bestimmte Vorerkrankungen und besondere Befunde schließen eine Teilnahme aus, zum Beispiel bestimmte genetische Veränderungen bei nicht-squamöser Tumorart sowie relevante Autoimmun- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Studie zum Vergleich von Pumitamig und Pembrolizumab bei Teilnehmern mit bisher unbehandeltem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (ROSETTA Lung-202)

In dieser Studie wird untersucht, wie das Prüfmedikament Pumitamig im Vergleich zu dem Standardmedikament Pembrolizumab wirkt. Die Studie richtet sich an Teilnehmer mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Eine Teilnahme ist möglich, wenn Sie bisher noch keine Behandlung für diese fortgeschrittene Erkrankung erhalten haben. Zudem muss Ihr Tumor bestimmte Eigenschaften aufweisen, speziell einen PD-L1-Wert von 50 % oder mehr. Ziel ist es, die Auswirkungen beider Medikamente auf den Krankheitsverlauf zu vergleichen.

Untersuchung der optimalen Dosis, der Nebenwirkungen und der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von ABBV-706 in Kombination mit Atezolizumab im Vergleich zur Standardbehandlung bei zuvor unbehandeltem kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC) wächst schnell und kann sich früh in andere Körperbereiche wie Lymphknoten, Leber, Knochen, Nebennieren und Gehirn ausbreiten. In dieser klinischen Studie werden die Sicherheit, die Dosis und die Auswirkung auf den Krankheitsverlauf des Prüfmedikaments ABBV-706 in Kombination mit Atezolizumab untersucht. Dies wird mit der Standardbehandlung (Etoposid, Carboplatin, Atezolizumab und optional Lurbinectedin) verglichen. ABBV-706 ist ein Prüfmedikament, das für die Behandlung von kleinzelligem Lungenkrebs entwickelt wird. Die Studie richtet sich an Erwachsene und ist in verschiedene Behandlungsgruppen aufgeteilt. Die Teilnehmenden erhalten entweder das Prüfmedikament ABBV-706 in einer von zwei möglichen Dosierungen zusammen mit Atezolizumab oder die Standardbehandlung. Weltweit werden etwa 180 Personen an der Studie teilnehmen. Zu Beginn der Studie wird die Sicherheit geprüft. Dabei erhalten die Teilnehmenden die Medikamente über eine Vene (intravenös). Im weiteren Verlauf der Studie wird die Behandlung fortgesetzt, bis die optimale Dosis für ABBV-706 gefunden ist. Die geschätzte Dauer der Studie beträgt bis zu 69,5 Monate. Der Aufwand für die Teilnehmenden kann höher sein als bei der üblichen Standardbehandlung. Es finden regelmäßige Termine in einem Krankenhaus oder einer Klinik statt. Dabei können häufige medizinische Untersuchungen, Bluttests, das Ausfüllen von Fragebögen und bildgebende Verfahren (Scans) erforderlich sein.

Studie zur Untersuchung der Wirkung und Sicherheit von Dato-DXd mit oder ohne Osimertinib im Vergleich zu einer Standard-Chemotherapie bei fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit EGFR-Mutation

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie sich das Prüfmedikament Dato-DXd auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Dabei wird das Mittel entweder alleine oder in Kombination mit Osimertinib eingesetzt. Die Ergebnisse werden mit einer Standardbehandlung verglichen, die aus einer platinhaltigen Chemotherapie besteht. Das Hauptziel ist die Ermittlung der Zeitspanne, in der die Erkrankung nicht weiter fortschreitet (progressionsfreies Überleben). Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, der bereits lokal fortgeschritten ist oder im Körper gestreut hat (Metastasen). Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist das Vorliegen einer bestimmten Veränderung im Erbgut des Tumors (EGFR-Mutation).

Untersuchung des Prüfmedikaments PF-08046054 im Vergleich zu Docetaxel bei Erwachsenen mit vorbehandeltem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

In dieser klinischen Studie wird die Wirkung des Prüfmedikaments PF-08046054 im Vergleich zur Standardbehandlung mit Docetaxel untersucht. Die Studie richtet sich an Erwachsene mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Voraussetzung ist, dass der Tumor ein bestimmtes Eiweiß (PD-L1) zu mindestens 1 % aufweist. Zudem muss die Erkrankung während oder nach vorherigen Behandlungen (wie Immuntherapien, platinbasierter Chemotherapie oder zielgerichteten Therapien bei bestimmten genetischen Veränderungen) weiter fortgeschritten sein. Der Krebs muss sich bereits im Körper ausgebreitet haben, darf nicht operativ entfernbar sein und kann nicht mit einer abschließenden Bestrahlung behandelt werden. Die Zuteilung in eine der beiden Behandlungsgruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Eine Gruppe erhält das Prüfmedikament PF-08046054 zweimal innerhalb eines 21-Tage-Zyklus als Infusion (Flüssigkeitsgabe über eine Vene). Die andere Gruppe erhält die Standardbehandlung Docetaxel einmal pro 21-Tage-Zyklus als Infusion. Die Teilnahme an der Studie kann bis zu 5 Jahre dauern, solange die Erkrankung auf die Behandlung anspricht. Während regelmäßiger Besuche im Studienzentrum wird der Gesundheitszustand genau beobachtet und dokumentiert.

Studie zum Vergleich von Sevabertinib hinsichtlich der Wirkung und Sicherheit mit einer Standardbehandlung bei fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit HER2-Mutationen

Ziel der Studie ist es, die Wirkung und Sicherheit von Sevabertinib im Vergleich zur Standardbehandlung zu untersuchen. Es handelt sich um eine Studie zur Beobachtung / Dokumentation des Einsatzes eines Prüfmedikaments im Rahmen der Behandlung bei Menschen mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und bestimmten genetischen Veränderungen. Fortgeschrittenes NSCLC umfasst Lungenkrebsarten, die sich entweder in nahe Gewebe ausgebreitet haben, in andere Bereiche des Körpers gestreut haben oder mit den bisher verfügbaren Behandlungen voraussichtlich nicht dauerhaft heilbar bzw. nicht gut kontrollierbar sind. HER2 ist ein Protein, das Zellen beim Wachsen und Teilen unterstützt. Wenn in den „Bauplänen“ (Genen) für dieses Protein in Krebszellen ein Schaden (Mutation) entsteht, wird abnormales HER2 gebildet. Dadurch kann das Wachstum und die Teilung von Krebszellen aus dem Gleichgewicht geraten. Die Studienteilnehmenden erhalten eine der beiden folgenden Behandlungen: Sevabertinib als Tablette zweimal täglich oder eine Standardbehandlung in 21-Tage-Zyklen als Infusion („Tropf“) in eine Vene. Die zugewiesene Behandlung wird so lange fortgeführt, wie davon ein Nutzen erwartet wird und keine starken Nebenwirkungen auftreten oder bis die Behandlung beendet wird. Wenn die Standardbehandlung nicht mehr ausreichend wirkt und die Erkrankung fortschreitet („disease progression“), kann ein Wechsel („Cross-over“) zu Sevabertinib möglich sein. Nach einem Wechsel wird Sevabertinib fortgesetzt, bis die Erkrankung wieder schlimmer wird, die Nebenwirkungen zu stark werden oder die Behandlung beendet wird. Während der Studie werden unter anderem bildgebende Untersuchungen (CT, PET, MRI und Röntgen) durchgeführt, um die Ausbreitung der Krebserkrankung zu beurteilen. Außerdem werden die allgemeine Gesundheit durch Blut- und Urinuntersuchungen sowie weitere Kontrollen geprüft. Die Herzfunktion wird mit einem EKG (Elektrokardiogramm) überprüft. Bei Frauen werden Schwangerschaftstests durchgeführt. Die Teilnehmenden werden zudem zu ihrem Befinden befragt und es wird dokumentiert, welche unerwünschten Ereignisse (Nebenwirkungen) auftreten. Als „unerwünschtes Ereignis“ gilt jedes medizinische Problem, das während der Studie auftritt. Es wird unabhängig davon erfasst, ob ein Zusammenhang mit der Studienbehandlung vermutet wird oder nicht.

Studie zur Erprobung verschiedener Dosen von BI 764532 bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs und anderen neuroendokrinen Tumoren mit DLL3-Positivität

An dieser Studie können Erwachsene mit kleinzelligem Lungenkrebs (Small Cell Lung Cancer) und anderen neuroendokrinen Krebserkrankungen teilnehmen, deren Tumor das Tumormerkmal delta-like 3 (DLL3) aufweist. Es werden Personen mit fortgeschrittener Krebserkrankung eingeschlossen, bei denen die vorherige Behandlung nicht erfolgreich war oder für die keine Standardbehandlung verfügbar ist. Ziel der Studie ist es, die höchste verträgliche Dosis von BI 764532 sowie das bestmögliche Behandlungsschema (wie oft und in welchen Abständen) zu finden. BI 764532 ist eine „antikörperähnliche“ Substanz (DLL3/CD3-bispezifisch). Dabei kann sie Teile des Immunsystems an den Tumor binden, um den Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. BI 764532 wird in dieser Studie erstmals an Menschen gegeben. Das bedeutet: Zu BI 764532 liegen bislang noch keine klinischen Daten vor. Teilnehmende erhalten BI 764532 entweder einmal pro Woche oder einmal alle 3 Wochen. Wenn ein Nutzen für die Teilnehmenden erkennbar ist und die Behandlung vertragen wird, erfolgt die Gabe maximal für 3 Jahre. Während dieser Zeit finden je nach Ansprechen auf die Behandlung etwa 20 Besuche im Studienzentrum statt. Ärztinnen und Ärzte dokumentieren unerwünschte Wirkungen und prüfen regelmäßig den allgemeinen Gesundheitszustand.

PACE-LUNG: Zusätzliche Chemotherapie bei Vorliegen von EGFR-kodierter zirkulierender Tumor-DNA (CtDNA) nach 3 Wochen unter Osimertinib bei EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Ziel der Studie ist die Untersuchung eines Behandlungsplans mit Behandlungserweiterung. In einer prospektiven, multizentrischen Studie mit einem einzelnen Studienarm wird geprüft, ob es zusätzliche Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat, wenn zu Osimertinib eine kombinierte Chemotherapie mit Platin (Platin-basiertes „Doppelpräparat“) ergänzt wird. Teilnehmen können Personen, die zuvor noch keine systemische Behandlung gegen fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs erhalten haben. Voraussetzung ist, dass im Tumor eine EGFR-Mutation nachgewiesen wurde, entweder L858R oder Ex19del (Exon 19 Deletion). Nach dem Start von Osimertinib wird untersucht, ob noch eine bestimmte CtDNA-Aktivität im Blut nachweisbar ist. Die Teilnahme richtet sich an Menschen, bei denen der Nachweis einer anhaltenden ctDNA-Signatur 21 bis 28 Tage nach Beginn von Osimertinib im Rahmen der Voruntersuchung (Screeningphase) in einem zentralen Labor festgestellt wurde. Danach beginnt die Behandlung nach dem Studienplan. Die Studie ist Phase II. Die Teilnahme umfasst Voruntersuchungen und Behandlungsbesuche im Studienverlauf sowie geplante Nachuntersuchungen und Untersuchungen. Die genauen Behandlungsschritte hängen davon ab, ob die Person die CtDNA-Bedingung erfüllt. (Nicht angegeben: geplante Dauer der Nachbeobachtung.)

Untersuchung zur Sicherheit und den Auswirkungen von Cemiplimab bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im klinischen Alltag

Diese Studie dient der Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Cemiplimab (Libtayo®) bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Sie richtet sich an Personen, denen dieses Medikament bereits als Teil ihrer üblichen ärztlichen Versorgung verschrieben wurde. Das Ziel ist es, mehr Informationen über die Anwendung im Alltag zu sammeln. Zudem soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Behandlung auf den Krankheitsverlauf hat und wie sicher sie für die Teilnehmenden ist.

Untersuchung zum Einsatz von Nivolumab (OPDIVO®) kombiniert mit einer Chemotherapie vor einer Operation bei nicht gestreutem Lungenkrebs

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine Beobachtungsstudie zur Dokumentation des Einsatzes von Medikamenten im Versorgungsalltag. Ziel ist es, Daten aus der ärztlichen Praxis zu sammeln und auszuwerten. Dabei wird beobachtet, welche Auswirkungen die Gabe von Nivolumab in Kombination mit einer platinhaltigen Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf hat. Die Behandlung erfolgt vor einer geplanten operativen Entfernung des Tumors (neoadjuvant). Die Studie richtet sich an Patienten in Deutschland mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Frühstadium. Voraussetzung ist, dass der Tumor operativ entfernt werden kann.

Untersuchung von körpereigenem LN-145 bei Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

In dieser Studie der Phase 2 wird das Prüfmedikament LN-145 untersucht. Die Studie richtet sich an Patienten, die an einem sogenannten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs leiden, der bereits Metastasen (Tochtergeschwulste) im Körper gebildet hat. Die Ärzte beobachten dabei genau, wie Ihr Körper auf das Prüfmedikament reagiert und welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Da es sich um eine sogenannte offene Studie handelt, wissen sowohl Sie als auch Ihr Behandlungsteam genau, welche Therapie eingesetzt wird.

Untersuchung der Verträglichkeit von Zongertinib bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit HER2-Mutationen in Kombination mit Chemotherapie mit oder ohne Pembrolizumab (Beamion 44)

Diese klinische Studie richtet sich an Erwachsene mit einer bestimmten Art von Lungenkrebs. Es handelt sich um den sogenannten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC), der fortgeschritten ist oder sich bereits ausgebreitet hat. Eine Voraussetzung ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung (HER2-Mutation) aufweist und bisher noch nicht medikamentös behandelt wurde. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, wie gut das Prüfmedikament Zongertinib vertragen wird, wenn es mit einer Chemotherapie und teilweise zusätzlich mit dem Medikament Pembrolizumab kombiniert wird. Zongertinib zielt darauf ab, das Eiweiß HER2 zu blockieren, welches am Wachstum der Krebszellen beteiligt ist. Die Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält Zongertinib-Tabletten zusammen mit einer platinbasierten Chemotherapie. Die andere Gruppe erhält die gleiche Behandlung und zusätzlich das Medikament Pembrolizumab. Die Chemotherapie und Pembrolizumab werden als Infusion in eine Vene verabreicht. Zongertinib wird einmal täglich als Tablette eingenommen. Die Chemotherapie erfolgt alle drei Wochen für bis zu drei Monate, gefolgt von einer Erhaltungsbehandlung für bis zu zwei Jahre. Pembrolizumab wird ebenfalls alle drei Wochen für bis zu zwei Jahre gegeben. Die Studie hat keine festgelegte Gesamtdauer. Einige Behandlungen können für bis zu zwei Jahre verabreicht werden. Zongertinib kann so lange eingenommen werden, wie es gut vertragen wird und medizinisch sinnvoll ist. Während dieser Zeit finden regelmäßige Untersuchungen im Studienzentrum statt. Dabei wird die Größe des Tumors kontrolliert und geprüft, ob er sich weiter ausgebreitet hat. Zudem wird der allgemeine Gesundheitszustand überwacht und es wird auf mögliche unerwünschte Begleiterscheinungen geachtet.

Untersuchung von Zongertinib im Vergleich zur Standardbehandlung bei operiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit HER2-Mutationen (Beamion LUNG-3)

Diese klinische Prüfung richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im frühen Stadium. Der Krebs muss eine bestimmte Veränderung in einem Gen namens HER2 aufweisen. Gene enthalten die Baupläne für Proteine, und diese Veränderung führt zu einem fehlerhaften HER2-Protein. Sie können an der Studie teilnehmen, wenn Ihr Lungenkrebs operativ entfernt wurde und Sie bereits bestimmte andere Krebsbehandlungen erhalten haben. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob das Prüfmedikament Zongertinib im Vergleich zur Standardbehandlung Auswirkungen darauf hat, wie lange Patientinnen und Patienten nach der Operation leben, ohne dass der Krebs zurückkehrt. Zongertinib wurde entwickelt, um gezielt gegen das fehlerhafte HER2-Protein zu wirken, das das Wachstum von Krebszellen fördern kann. In dieser Studie werden die Teilnehmenden zufällig einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt. Die Chance ist für beide Gruppen gleich. Eine Gruppe nimmt das Prüfmedikament Zongertinib einmal täglich als Tablette für bis zu 3 Jahre ein. Die andere Gruppe erhält eine Standardbehandlung nach Wahl des Arztes. Dies kann ein Immuntherapie-Medikament sein (als Infusion in die Vene alle 3 oder 4 Wochen für bis zu 1 Jahr) oder regelmäßige Untersuchungen ohne aktives Medikament (Beobachtung). Die Teilnahme kann bis zu etwa 11 Jahre dauern. In dieser Zeit kommen Sie regelmäßig zu Untersuchungen und Tests in das Studienzentrum. Wie oft diese Termine stattfinden, hängt von Ihrer Behandlung und der Dauer Ihrer Teilnahme ab. Zusätzlich gibt es in manchen Gruppen alle 3 Wochen Telefonate mit dem Studienteam, um Ihren Gesundheitszustand zu besprechen. Um zu prüfen, ob der Krebs zurückkehrt, werden bildgebende Verfahren eingesetzt (wie CT oder MRT). Diese finden in den ersten 2 Jahren meist alle 3 Monate statt, dann alle 6 Monate für weitere 3 Jahre und danach jährlich. Zudem füllen Sie Fragebögen zu Ihrem Wohlbefinden aus. Die Ärzte überwachen Ihre Gesundheit durchgehend und achten auf mögliche unerwünschte Wirkungen.

Untersuchung des Krankheitsverlaufs und biologischer Merkmale bei einer Kombination aus Immuntherapie und Bestrahlung (STICI-02)

In dieser Studie wird der Einsatz von speziellen Medikamenten beobachtet, die das Immunsystem gegen Krebszellen aktivieren (sogenannte PD-1/PD-L1-Hemmer). Diese Medikamente sind bereits für die Behandlung verschiedener Tumorarten zugelassen, wenn der Krebs zurückgekehrt ist oder gestreut hat. Es gibt Hinweise darauf, dass eine Kombination dieser Medikamente mit einer Strahlentherapie positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben kann. Dies gilt besonders, wenn nur wenige Absiedlungen (Metastasen) vorhanden sind und diese gezielt bestrahlt werden. Ein wichtiger Teil der Untersuchung ist die Analyse von biologischen Merkmalen (Biomarkern). Erste Daten zeigen, dass Veränderungen von Immunzellen im Blut Hinweise darauf geben können, wie die Erkrankung verläuft. In dieser Studie wird überprüft, ob sich diese Beobachtungen bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, Lungenkrebs und anderen soliden Tumoren bestätigen lassen. Begleitend werden Gewebeproben des Tumors untersucht und spezielle Analysen von Bilddaten durchgeführt. Die Behandlung mit den Medikamenten und der Bestrahlung erfolgt dabei nach den üblichen medizinischen Standards.

Untersuchung der molekularen Tests, der Behandlung und des Krankheitsverlaufs bei Patienten mit nicht-kleinzelligem oder kleinzelligem Lungenkrebs

Dies ist eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Krankheitsverlaufs bei Patienten mit Lungenkrebs. Es handelt sich um eine offene Forschungsplattform, die in mehreren Zentren in Deutschland durchgeführt wird. Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt (nicht-interventionell), erhalten Sie keine vorgegebene Prüfbehandlung, sondern Ihre übliche ärztliche Therapie wird lediglich dokumentiert. Das Hauptziel ist es, Daten über molekulare Tests (Untersuchung bestimmter Merkmale des Tumors), die durchgeführte Behandlung und die Ergebnisse der Therapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) oder kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) zu erfassen. Die Studie richtet sich an erwachsene Patienten in Deutschland.

Studie zur Behandlung mit Ivonescimab in der Erstlinie bei metastasiertem NSCLC (NCT05899608)

Untersucht wird die Wirkung von Ivonescimab zusammen mit einer Chemotherapie im Vergleich zu Pembrolizumab zusammen mit einer Chemotherapie bei der Erstbehandlung von metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Die Studie ist eine Phase-3-Studie mit zufälliger Zuteilung (randomisiert), doppelter Verblindung (weder Teilnehmende noch Behandelnde wissen, welche Zuordnung vorliegt) und durchgeführt in mehreren Regionen. Das Hauptziel ist die Beurteilung des Gesamtüberlebens und des progressionsfreien Überlebens. Diese werden durch die Prüfärztin oder den Prüfarzt bewertet. Wichtige zusätzliche Ziele sind die Tumoransprechrate (Response) und die Sicherheit. Teilnehmen können erwachsene Personen, bei denen NSCLC im Stadium IV vorliegt und die noch keine systemische Behandlung gegen metastasierten NSCLC erhalten haben.

Untersuchung von Ivonescimab als erste Behandlung bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit hohem PD-L1-Wert

In dieser klinischen Studie wird der Einsatz von Ivonescimab als erste Behandlungsmöglichkeit untersucht. Die Studie richtet sich an Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Voraussetzung ist, dass der Tumor einen hohen Wert des Proteins PD-L1 aufweist. Das Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen der Behandlung auf die Gesamtüberlebenszeit zu ermitteln. Außerdem wird beobachtet und dokumentiert, wie lange der Krankheitszustand stabil bleibt, ohne dass der Krebs weiter wächst (progressionsfreies Überleben).

Untersuchung der Sicherheit und Verträglichkeit von BNT116 als Einzeltherapie und in Kombinationen bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

Diese erste Studie am Menschen (First-in-Human, FIH) untersucht die Sicherheit und Verträglichkeit von BNT116. Zusätzlich wird eine „sichere Dosis“ für BNT116 als Einzeltherapie geprüft. Es wird auch untersucht, wie BNT116 zusammen mit zugelassenen Medikamenten und/oder zusammen mit Prüfmedikamenten (engl. investigational medicinal products, IMPs) gegeben werden kann. Dazu gehören unter anderem Cemiplimab, Docetaxel, Carboplatin, Paclitaxel, Osimertinib sowie Wirkstoffe, die auf bestimmte Zielstrukturen (z. B. ALK- oder RET-Tyrosinkinasehemmer) gerichtet sind. Außerdem können Kombinationen mit BNT316 (ein Antikörper gegen CTLA-4), mit einem Antikörper gegen B7-H3 (gekoppelt an einen Wirkstoff zur Hemmung von Topoisomerase I), mit einem Antikörper gegen HER3 (gekoppelt an Topoisomerase-I-Hemmer) oder mit einem „Doppelwirkstoff“ (bispezifischer Antikörper) für PD-L1 und VEGF-A vorgesehen sein. Die Teilnehmenden haben nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Die Studie besteht aus mehreren Gruppen (Kohorten). In den Kohorten wird zuerst die passende Dosis bestätigt. Diese Bestätigung erfolgt sowohl für BNT116 allein als auch für BNT116 in den oben genannten Kombinationen. Eingeschlossen werden Teilnehmende mit fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC in den Kohorten 1 bis 4 sowie 7 bis 10. Unresektabler NSCLC Stadium III ist für die Kohorten 5 und 11 vorgesehen. Für Kohorte 6 ist resektabler NSCLC der Stadien II und III vorgesehen. Zusätzlich gibt es Kohorten für bestimmte genetische Veränderungen: In Kohorte EGFR werden fortgeschrittene/metastasierte EGFR-mutierte NSCLC untersucht. In Kohorte ALK/RET werden fortgeschrittene/metastasierte NSCLC mit ALK- oder RET-Umlagerungen untersucht. Kohorte EGFR und Kohorte ALK/RET werden nur an ausgewählten Standorten in den USA aufgenommen. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Untersuchung der Genauigkeit von verschiedenen Bluttests bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium III (GUIDE.MRD-03-NSCLC)

Diese Studie beschäftigt sich mit neuen Diagnose-Methoden, um Behandlungen bei Krebs besser an den einzelnen Patienten anzupassen. Bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) ist es derzeit oft schwierig zu entscheiden, wer nach der ersten Hauptbehandlung (Operation oder Strahlentherapie) noch weitere Therapien benötigt. Manche Patienten erhalten dadurch möglicherweise mehr Behandlung als nötig, während andere zu wenig erhalten. In dieser Studie wird eine neue Methode untersucht, bei der im Blut nach Spuren von Erbgut des Tumors gesucht wird (sogenannte ctDNA). Dies soll zeigen, ob noch Krebs im Körper vorhanden ist. Ziel ist es herauszufinden, welcher der verfügbaren Tests zu welchem Zeitpunkt die genauesten Ergebnisse liefert. Das Projekt wird von einer Expertengruppe durchgeführt (GUIDE.MRD Konsortium). Es werden Daten gesammelt, um die Qualität dieser Tests zu prüfen und in Zukunft die Auswahl der Behandlung für Patienten besser steuern zu können.

Studie zur fortgesetzten Behandlung mit Dabrafenib und/oder Trametinib nach Teilnahme an einer Vorläuferstudie

Diese Studie ist eine sogenannte Anschluss-Studie. Sie richtet sich an Patienten, die bereits in einer vorangegangenen Studie von Novartis oder GSK mit den Wirkstoffen Dabrafenib und/oder Trametinib behandelt wurden. Voraussetzung ist, dass die vorangegangene Studie (Ursprungsstudie) ihr Hauptziel erreicht hat. Das Ziel dieser Studie ist es, Ihnen weiterhin den Zugang zu der Behandlung zu ermöglichen. Dies geschieht, wenn Ihr behandelnder Arzt der Meinung ist, dass die fortgesetzte Behandlung für Sie von Vorteil ist. Sie können die Medikamente in diesem Rahmen weiter erhalten, nachdem die Ursprungsstudie beendet wurde.

Untersuchung von Obrixtamig in Kombination mit einer Standardbehandlung bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs im Vergleich zur alleinigen Standardbehandlung (DAREON®-Lung-1)

Diese klinische Studie richtet sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC). Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob das Prüfmedikament Obrixtamig in Kombination mit der Standardbehandlung (Atezolizumab, Carboplatin und Etoposid) Auswirkungen auf die Überlebenszeit hat, verglichen mit der alleinigen Standardbehandlung. Obrixtamig ist ein antikörperähnliches Molekül, das das Immunsystem bei der Bekämpfung von Krebszellen unterstützen soll. Ein weiteres Ziel ist die Erprobung eines medizinischen Geräts, das entwickelt wird, um die Menge des Tumormarkers DLL3 (ein bestimmtes Eiweiß auf den Krebszellen) zu messen. Die Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält das Prüfmedikament Obrixtamig zusammen mit der Standardbehandlung. Die andere Gruppe erhält nur die Standardbehandlung ohne Obrixtamig. Alle Behandlungen werden als Infusion in eine Vene verabreicht. Die Teilnahme an der Studie dauert bis zu drei Jahre. In dieser Zeit finden regelmäßige Besuche im Studienzentrum statt. Personen in der Obrixtamig-Gruppe bleiben nach den ersten beiden Behandlungen mit dem Prüfmedikament über Nacht im Studienzentrum. Bei den Terminen wird die Größe der Tumore kontrolliert. Die Ergebnisse beider Gruppen werden verglichen, um die Wirkung der Behandlung zu beurteilen. Zudem wird der allgemeine Gesundheitszustand regelmäßig ärztlich überwacht, und mögliche unerwünschte Begleiterscheinungen werden dokumentiert.

DAREON™-5: Erprobung passender Dosierungen von BI 764532 bei kleinzelligem Lungenkrebs oder anderen neuroendokrinen Tumoren

Diese Studie ist für Erwachsene mit kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) oder anderen neuroendokrinen Tumoren geöffnet. Die Teilnahme richtet sich an Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung, bei denen frühere Behandlungen nicht erfolgreich waren oder für die es keine Standardbehandlung gibt. Ziel der Studie ist es, eine Dosierung von BI 764532 zu finden, die Menschen mit fortgeschrittenem Krebs vertragen können. In der Studie werden zwei unterschiedliche Dosen von BI 764532 getestet. Zusätzlich wird untersucht, ob BI 764532 Tumoren verkleinern kann. BI 764532 ist eine „antikörperähnliche“ Substanz (DLL3/CD3-Bispezifität), die möglicherweise das Immunsystem dabei unterstützt, Krebs zu bekämpfen. Die Studie besteht aus zwei Teilen. In Teil 1 werden Teilnehmende zufällig (per Los) auf zwei Gruppen verteilt. Eine Gruppe erhält Dosis 1 von BI 764532, die andere Gruppe erhält Dosis 2. In Teil 2 erhalten alle Teilnehmenden dieselbe Dosis von BI 764532. Teil 2 ist für Menschen mit einem bestimmten Tumortyp namens „extrapulmonales neuroendokrines Karzinom“ vorgesehen. Zu Beginn der Behandlung wird BI 764532 als Infusion in eine Vene gegeben. Wenn ein Nutzen erkennbar ist und die Behandlung vertragen wird, kann die Therapie bis zur maximalen Studiendauer fortgeführt werden. Während dieser Zeit finden regelmäßige Besuche am Studienzentrum statt. Wie oft insgesamt Termine nötig sind, hängt davon ab, wie gut die Behandlung wirkt und wie sie vertragen wird. Die ersten Studienbesuche beinhalten eine Übernachtbeobachtung, um die Sicherheit zu prüfen. Ärztinnen und Ärzte dokumentieren unerwünschte Wirkungen und kontrollieren regelmäßig den allgemeinen Gesundheitszustand.

Durvalumab zusammen mit gleichzeitiger Radiochemotherapie und stereotaktischer Bestrahlung bei oligometastatischem ES-SCLC

Untersucht wird eine klinische Studie mit Durvalumab (Prüfmedikament) bei Menschen mit ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs (ES-SCLC) und wenigen Metastasen (oligometastatisch). Die Studie ist offen geplant, läuft ohne Vergleichsgruppe und erfolgt multizentrisch. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen von Immuntherapie mit Durvalumab zu untersuchen: Durvalumab wird gleichzeitig mit Radiochemotherapie gegeben. Danach folgt eine Erhaltungstherapie mit Durvalumab, kombiniert mit stereotaktischer Radiotherapie. Teilnehmen können erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer histologisch gesicherten Erstdiagnose von ES-SCLC. Wichtig ist außerdem, dass nach einer vorausgegangenen Behandlung mit zwei Zyklen aus Platin/Etoposid/Durvalumab eine stabile Erkrankung oder eine Teilremission vorliegt. Zusätzlich müssen die Kriterien für die Anzahl und Behandlungsmöglichkeit der Metastasen erfüllt sein. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die bereit sind, die Behandlungs- und Kontrolltermine sowie die Anforderungen des Studienplans einzuhalten. Die Dauer der Teilnahme ist so geplant, dass sie mindestens 12 Wochen Lebenserwartung voraussetzt.

Europäisches Real-World-Register zur Anwendung des Ion Endoluminal Systems

Ziel dieser Studie ist die Sammlung von Real-World-Daten zum Ion Endoluminal System.

Studie der ersten Anwendung am Menschen zur Untersuchung der Sicherheit, der Pharmakokinetik und der vorläufigen Auswirkungen von TUB-040 bei Patientinnen und Patienten mit PROC oder r/r Adenokarzinom des NSCLC

Untersucht wird eine Studie zur ersten Anwendung am Menschen (FiH) mit dem Prüfmedikament TUB-040. Die Studie ist multizentrisch und offen angelegt (NAPISTAR 1-01). Ziel ist die Untersuchung der Sicherheit und Verträglichkeit, der Pharmakokinetik (wie der Körper das Prüfmedikament verarbeitet) sowie der vorläufigen Auswirkungen. Zusätzlich soll die beste Dosis von TUB-040 bei Patientinnen und Patienten mit Eierstockkrebs (PROC) und Nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) festgelegt werden. TUB-040 ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC). Es bringt einen Wirkstoff aus der Gruppe der Topoisomerase-I-Hemmer gezielt in Tumorzellen. Dies gilt besonders für Zellen, die das Ziel „NaPi2b“ in erhöhter Menge tragen. Die Studie besteht aus zwei Teilen. Im Teil zur Dosissteigerung erhalten Patientinnen und Patienten schrittweise steigende Dosen von TUB-040, bis die maximal verträgliche Dosis gefunden ist. Im Teil zur Dosisoptimierung werden mindestens zwei Dosen miteinander verglichen, um die für Patientinnen und Patienten optimale Dosis zu bestimmen. TUB-040 wird über die Vene (intravenös, i.v.) alle 3 Wochen gegeben, bis die Erkrankung fortschreitet oder die Behandlung wegen Nebenwirkungen abgebrochen werden muss.

Studie mit VERT-002 bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten soliden Tumoren mit MET-Veränderungen

Ziel dieser klinischen Phase-1-Studie ist es, die Sicherheit und die Wirkung des Prüfmedikaments VERT-002 (PFL-002) zu untersuchen. Zudem wird ermittelt, welche Dosis am besten verträglich ist. Die Studie richtet sich an Personen mit soliden Tumoren, einschließlich nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Je nach Art und Stadium der Erkrankung ist die Studie in verschiedene Teile (Teil 1 und Teil 2) unterteilt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Erste Studie am Menschen mit STX-721/PFL-721 bei Teilnehmenden mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit EGFR- oder HER2-Exon-20-Insertionsmutation

Untersucht wird STX-721/PFL-721 in einer offenen Phase-1/2-Studie. Die Studie prüft die Sicherheit, Verträglichkeit und die Pharmakokinetik (PK; „wie der Wirkstoff im Körper wirkt und wieder abgebaut wird“) sowie erste Hinweise auf eine Wirkung auf den Tumor bei Teilnehmenden mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), wenn eine EGFR- oder HER2-Exon-20-Insertionsmutation (ex20ins) vorliegt. Die Studie richtet sich an erwachsene Teilnehmende (ab 18 Jahren) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (Stadium IIIB/C oder IV). Je nach Studien-Teil (Part 1, Part 2 oder Part 3) unterscheiden sich die Anforderungen an die vorherigen Therapien. Zusätzlich wird ein Tumorwachstum anhand bildgebender Untersuchungen dokumentiert und es wird Gewebe für die genetische Untersuchung benötigt. Vor Beginn der Behandlung wird die Mutationsart im Tumor nachgewiesen. Die Studie schließt Teilnehmende aus, bei denen bestimmte EGFR-Exon-20-Insertions-Varianten oder besondere EGFR-aktivierende Mutationen gemeinsam mit bestimmten Resistenzmutationen bekannt sind. Ebenfalls ausgeschlossen sind unter anderem Hirn- oder Rückenmarkmetastasen mit Beschwerden sowie bestimmte anhaltende Nebenwirkungen aus früheren Krebstherapien. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

Immunchemotherapie mit anschließender Operation oder Chemo-Strahlentherapie und Durvalumab (Konsolidierung) bei Stadium IIIA/B eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC)

In dieser Studie wird untersucht, ob eine Behandlung mit Immunchemotherapie vor der Operation (induktionsbezogen) gefolgt von einer Operation oder einer Chemo-Strahlentherapie und anschließend eine Durvalumab-Behandlung zur „Konsolidierung“ (im Anschluss) die Zeit bis zu Ereignissen verlängern kann. Unter „Ereignis-freies Überleben“ wird verstanden, wie lange bis zum Auftreten von festgelegten Ereignissen vergeht. Eingeschlossen werden Patientinnen und Patienten mit einem Stadium IIIA/B NSCLC, bei dem das Tumorstadium entweder operierbar (resektabel) oder nur grenzwertig operierbar ist. Die Ergebnisse werden mit bestehenden Behandlungsmethoden verglichen. Die Studie richtet sich an erwachsene Personen im vorgesehenen Alter und mit passenden Befunden, die eine Operation oder Chemo-Strahlentherapie grundsätzlich ermöglichen. Die Einteilung in die jeweiligen Behandlungswege erfolgt nur, wenn zum Zeitpunkt der Randomisierung die festgelegten Bedingungen erfüllt sind.

Kombination aus Immuntherapie und Kohlenstoffionen-Strahlentherapie bei soliden Krebserkrankungen mit stabilem Verlauf

In dieser Studie wird untersucht, ob der Einsatz einer speziellen Bestrahlung (Kohlenstoffionen-Strahlentherapie) zusätzlich zu einer laufenden Immuntherapie machbar ist und welche Auswirkungen dies auf den Krankheitsverlauf hat. Die Immuntherapie ist bereits eine Standardbehandlung für verschiedene fortgeschrittene Krebserkrankungen. Es gibt Hinweise darauf, dass eine zusätzliche Bestrahlung die Reaktion des Immunsystems gegen den Tumor unterstützen könnte. Das Ziel ist es, zu beobachten, wie sich die Kombination der beiden Verfahren bei Patienten auswirkt, deren Erkrankung unter der alleinigen Immuntherapie stabil geblieben ist. Dabei wird geprüft, ob die Bestrahlung die Aktivität der Immunzellen gegen den Krebs beeinflussen kann.

Untersuchung einer qualitätsgesicherten Bewegungstherapie für Menschen mit einer Krebserkrankung (IMPLEMENT)

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Entwicklung neuer Versorgungsstrukturen. Ziel der Studie ist es, in Deutschland einen dauerhaften Zugang zu einer qualitätsgesicherten Bewegungstherapie für Menschen mit einer Krebserkrankung aufzubauen und zu prüfen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und verläuft in drei Phasen. In der ersten Phase wird untersucht, welche Strukturen bereits bestehen und welche Hindernisse oder Bedürfnisse es gibt. Zudem wird die Zusammenarbeit mit wichtigen Personen im Gesundheitssystem aufgebaut. In der zweiten Phase werden konkrete Maßnahmen in der Praxis umgesetzt. Dies geschieht für verschiedene Zielgruppen, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie in städtischen und ländlichen Regionen. Auch digitale Lösungen werden einbezogen. Dabei wird fortlaufend geprüft, was die Umsetzung erleichtert oder erschwert, um das System stetig anzupassen. In der dritten Phase wird der Erfolg der Maßnahmen bewertet. Durch einen Vorher-Nachher-Vergleich wird untersucht, ob mehr Patientinnen und Patienten an der Bewegungstherapie teilnehmen. Zusätzlich werden die wirtschaftlichen Aspekte des Projekts ausgewertet.

Untersuchung des Einflusses einer an persönlichen Vorlieben orientierten Überwachung der Lebensqualität bei Patienten mit Lungenkrebs

In dieser Studie wird untersucht, ob eine spezielle Art der Überwachung die Lebensqualität beeinflussen kann. Es handelt sich um eine sogenannte präferenzorientierte Überwachung. Das bedeutet, dass die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der persönlichen Vorlieben der Patienten eingesetzt werden. Die Untersuchung findet während der normalen medizinischen Nachsorge bei Patienten mit Lungenkrebs statt. Es soll geklärt werden, welche Auswirkungen dieses Vorgehen auf das Wohlbefinden der Patienten hat.

KO-2806 als Monotherapie und in Kombinationstherapien bei fortgeschrittenen soliden Tumoren

Untersucht wird KO-2806, ein Farnesyltransferase-Hemmer (FTI), in dieser Studie zuerst bei Erwachsenen. Es handelt sich um eine Studie zur Dosisfindung und anschließenden Erweiterung mit dem Ziel, die passende Dosis für die weitere Untersuchung zu bestätigen. KO-2806 wird dabei sowohl als alleinige Behandlung als auch in Kombination mit anderen Therapien getestet. Teilnehmen können erwachsene Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Je nach Tumorart und bereits erhaltenen Behandlungen gibt es mehrere Behandlungsgruppen (Arme), darunter KO-2806 als Monotherapie sowie Kombinationen mit Therapien, die an bestimmte Voraussetzungen zu Vorbehandlungen und Tumormerkmalen geknüpft sind. Die Studie umfasst außerdem eine Gruppe, in der Patientinnen und Patienten von Cabozantinib ausgehend in eine Kombination übergehen können. Zusätzlich gibt es Gruppen, die sich an Patienten mit bestimmten Tumormerkmalen wie HRAS- oder KRAS/NRAS-Veränderungen orientieren. Die Einteilung erfolgt anhand der Einschlusskriterien. (Die Studie ist eine erste Anwendung beim Menschen.)

LUNAR-2: TTFields zusammen mit Pembrolizumab und platinhaltiger Chemotherapie bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Bei dieser Studie LUNAR-2 wird die gleichzeitige Anwendung von TTFields (über das Gerät NovoTTF-200T) mit Pembrolizumab und einer platinhaltigen Chemotherapie bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht, der sich auf andere Körperstellen ausgebreitet hat. Ziel der Untersuchung ist es, die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf sowie die Sicherheit der Behandlung zu bewerten. Als wichtigste Ziele werden das Gesamtüberleben und das Überleben ohne Fortschreiten der Erkrankung (progressionsfreies Überleben) geprüft. Weitere Ziele sind Auswertungen in Abhängigkeit vom genauen Gewebetyp (Subtyp) des Lungenkrebses.

Vergleich von Operationsverfahren bei Lungenkrebs im Frühstadium (LARC)

In dieser Studie werden die Ergebnisse von minimalinvasiven Operationsmethoden (Schlüsselloch-Chirurgie) verglichen. Behandelt wird nicht-kleinzelliger Lungenkrebs in einem frühen Stadium. Ziel ist es, Unterschiede zwischen den Verfahren festzustellen. Untersucht wird, wie sich die jeweilige Operationstechnik auf den weiteren Verlauf auswirkt.

Untersuchung von LY3962673 bei soliden Tumoren mit einer KRAS-G12D-Veränderung (MOONRAY-01)

Es handelt sich um eine klinische Studie zur Untersuchung des Prüfmedikaments LY3962673. Das Hauptziel ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit des Prüfmedikaments zu beobachten. Zudem wird geprüft, ob es eine Wirkung gegen den Tumor zeigt. Das Prüfmedikament wird entweder allein oder zusammen mit anderen Chemotherapien eingesetzt. Die Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung aufweist, die sogenannte KRAS-G12D-Mutation. Die voraussichtliche Dauer der Studie beträgt etwa 5 Jahre.

Das nationale Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM) in Deutschland

Es handelt sich um ein Register des nationalen Netzwerks Genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM). In dieser Studie zur Beobachtung und Dokumentation werden Daten von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) erfasst und verknüpft. Dazu gehören Ergebnisse aus der molekularen Diagnostik (Untersuchung der Gene), klinische Merkmale, der Ablauf der Behandlung und die Behandlungsergebnisse. Die Daten stammen aus 23 spezialisierten Krebszentren sowie über 400 allgemeinen Krankenhäusern und onkologischen Praxen in Deutschland.

Studie zu Neladalkib bei Patienten mit fortgeschrittenem ALK-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ohne vorherige spezifische Vorbehandlung

Es handelt sich um eine sogenannte Phase-3-Studie, die an mehreren Zentren durchgeführt wird. Die Teilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Behandlungsgruppen zugeteilt. Dabei vergleichen die Forscher das Prüfmedikament Neladalkib (NVL-655) mit dem Standardmedikament Alectinib. Die Studie richtet sich an Patienten mit einer speziellen Form von Lungenkrebs (nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, kurz NSCLC), die fortgeschritten ist. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Tumor eine bestimmte genetische Veränderung aufweist (ALK-positiv) und die Patienten noch keine gezielte Behandlung gegen diese Krebsart erhalten haben. Ziel der Untersuchung ist es, die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf zu beobachten. Insbesondere möchten die Forscher herausfinden, ob Neladalkib die Zeit verlängern kann, in der die Krankheit nicht weiter fortschreitet, im Vergleich zur Standardbehandlung.

Untersuchung der Behandlungsergebnisse bei fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem Lungenkrebs mit bestimmten genetischen Veränderungen (TDC)

In dieser nicht-interventionellen Studie zur Beobachtung werden Daten aus dem klinischen Alltag in Deutschland erfasst. Die Studie richtet sich an Patienten mit einer fortgeschrittenen Form von Lungenkrebs (metastasiertes nicht-plattenepitheliales nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom). Auch Patienten mit bestimmten neuroendokrinen Tumoren können teilnehmen, wenn diese medizinisch dem Lungenkrebs ähneln. Die Behandlung erfolgt mit den Medikamenten Tremelimumab und Durvalumab in Kombination mit einer platinhaltigen Chemotherapie (TDC), wie es der Entscheidung des behandelnden Arztes entspricht. Ziel der Datenerhebung ist es, die Auswirkungen der Behandlung im Hinblick auf bestimmte genetische Merkmale des Tumors zu beschreiben. Dabei wird dokumentiert, welche Rolle Veränderungen im Erbgut der Krebszellen (Mutationen in Genen wie KRAS, STK11, KEAP1 und TP53) sowie das Vorhandensein bestimmter Eiweiße (TTF-1 und PD-L1) spielen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Behandlungsstrategien für diese Patientengruppen besser zu verstehen.

ONC-392 (gotistobart) im Vergleich zu Docetaxel bei metastasiertem NSCLC nach Progress unter PD-1/PD-L1-Inhibitoren

Diese Phase-3-Studie untersucht die Sicherheit und die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf eines Prüfmedikaments, gotistobart (ONC-392/BNT316), das sich gegen CTLA-4 richtet, bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Voraussetzung ist, dass die Erkrankung unter einer Therapie mit Antikörpern gegen PD-1 oder PD-L1 fortgeschritten ist. Untersucht wird, ob gotistobart im Vergleich zu Docetaxel (einer Chemotherapie) das Überleben verlängern kann. Die Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip einer Behandlung mit gotistobart oder Docetaxel zugeteilt. Beide Behandlungen erfolgen als intravenöse Infusion. Gotistobart oder Docetaxel wird einmal alle 21 Tage gegeben, bis zu 17 Zyklen. Die Behandlungsdauer beträgt ungefähr ein Jahr.

Untersuchung zur täglichen Anpassung der Bestrahlung mit dem System ETHOS

In dieser Beobachtungsstudie dokumentieren und untersuchen Ärzte den Einsatz einer modernen Form der Bestrahlung mit dem sogenannten ETHOS-System. Bei dieser Methode wird der Bestrahlungsplan nicht nur einmal erstellt, sondern täglich über mehrere Wochen hinweg neu angepasst. Dies geschieht, um auf Veränderungen im Körper zu reagieren. Zum Beispiel können sich der Tumor oder das gesunde Gewebe in der Nähe leicht verschieben. Um diese Verschiebungen zu erkennen, nutzt das ETHOS-Gerät Bilder aus einer speziellen Computertomographie (CBCT). Das Hauptziel der Studie ist es herauszufinden, ob diese tägliche Anpassung (adaptive Strahlentherapie) bei verschiedenen Tumorarten im Klinikalltag gut machbar ist. Außerdem wird geprüft, wie gut sich elektronische Rückmeldungen von Patienten und Ärzten zu möglichen Nebenwirkungen in den Behandlungsablauf einbinden lassen.

Untersuchung von Osimertinib in Kombination mit einer Chemotherapie als erste Behandlung bei fortgeschrittenem Lungenkrebs mit speziellen genetischen Veränderungen (AIO-TRK/YMO-0324)

In dieser klinischen Studie wird der Einsatz des Medikaments Osimertinib in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie untersucht. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen dieser Kombination auf den Krankheitsverlauf zu beobachten. Die Studie richtet sich an erwachsene Patientinnen und Patienten mit einem bestimmten Typ von Lungenkrebs (nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom) im fortgeschrittenen Stadium (Stadium IV). Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Tumor bestimmte seltene genetische Veränderungen (sogenannte atypische EGFR-Mutationen) aufweist und bisher noch keine medikamentöse Behandlung für das fortgeschrittene Stadium stattgefunden hat.

PACCELIO – FDG-PET-basierte Bestrahlung mit kleiner Behandlungsfläche und beschleunigter Strahlentherapie zusammen mit Chemotherapie bei lokal fortgeschrittenem, nicht resezierbarem NSCLC

Bei dieser Studie handelt es sich um eine internationale, randomisierte, kontrollierte, offene multizentrische Phase-II-Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes einer kombinierten Behandlung. Untersucht wird, ob eine FDG-PET-basierte Strahlentherapie mit kleiner Behandlungsfläche und beschleunigtem Vorgehen zusammen mit einer Standard-Chemotherapie im Vergleich zu einer konventionellen FDG-PET-basierten Strahlentherapie in Kombination mit Standard-Chemotherapie besser geeignet ist. Teilnehmende mit lokal fortgeschrittenem, nicht resezierbarem (Stadium III) NSCLC werden im Verhältnis 1:1 einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt: dem experimentellen Arm oder dem konventionellen Arm. Nach der gleichzeitigen Chemoradiotherapie erhalten Teilnehmende, bei denen ein vollständiges Ansprechen, ein teilweises Ansprechen oder eine stabile Erkrankung vorliegt, eine Standard-Erhaltungstherapie mit Durvalumab. Durvalumab wird in einer festen Dosis von 1500 mg alle 4 Wochen (q4w) gegeben. Die Behandlung dauert bis zu 12 Monate oder bis eine Krankheitsprogression, eine nicht akzeptable Nebenwirkung, der Wunsch der Teilnehmenden oder eine Entscheidung durch die behandelnden Prüfärztinnen und Prüfärzte vorliegt. Danach beginnt die weitere Nachbeobachtung. Nach Ende der Durvalumab-Therapie erfolgt eine Sicherheitsnachbeobachtung für 90 (+7) Tage. Anschließend wird bis zum gesamten Studienende eine Nachbeobachtung zur Überlebensentwicklung durchgeführt. Das gesamte Studienende wird 24 Monate nach dem Start der Durvalumab-Therapie bei der letzten teilnehmenden Person erreicht. Bei Teilnehmenden, bei denen nach der Chemoradiotherapie eine Progression der Erkrankung (PD) festgestellt wird, richtet sich die weitere Behandlung nach Entscheidung der Prüfärztin oder des Prüf­arztes. Die Nachbeobachtung erfolgt trotzdem bis zum gesamten Studienende.

Pembrolizumab mit oder ohne Erhaltungstherapie mit Sacituzumab Tirumotecan (Sac-TMT; MK-2870) bei metastasiertem Plattenepithel-Lungenkrebs (NSCLC) [MK-2870-023]

Diese Studie ist eine Phase-3-Untersuchung zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Pembrolizumab in der Erstbehandlung bei metastasiertem Plattenepithel-Nichtkleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Vorgesehen ist eine Behandlung mit Pembrolizumab in Kombination mit Carboplatin plus Paclitaxel oder nab-Paclitaxel. Danach folgt Pembrolizumab entweder allein oder zusammen mit einer Erhaltungstherapie mit Sacituzumab Tirumotecan (sac-TMT; MK-2870). Die Studie vergleicht die Erhaltungstherapie mit sac-TMT zusammen mit Pembrolizumab mit einer Erhaltungstherapie ohne sac-TMT zusammen mit Pembrolizumab. Untersucht wird, ob sich die Ergebnisse für die Überlebenszeit (overall survival, OS) unterscheiden. Die Studienteilnahme richtet sich an Personen mit histologisch oder zytologisch bestätigtem Stadium IV (M1a, M1b oder M1c). Für den Erhaltungsteil müssen zusätzlich Bedingungen erfüllt sein, zum Beispiel kein Krankheitsfortschritt nach der vorher festgelegten Induktionsbehandlung.

Untersuchung zur PET-gesteuerten Strahlentherapie bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs

In dieser Studie wird untersucht, welche Strahlendosis für die Behandlung von lokal fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs optimal ist. Die Untersuchung erfolgt prospektiv und risikoadaptiert. Das bedeutet, die Dosis wird vorausschauend geplant und individuell an das Risiko angepasst. Die durchgeführte Strahlentherapie bewegt sich dabei innerhalb des Bereichs, der in den aktuellen medizinischen Leitlinien (S3-Leitlinie) als Standardbehandlung empfohlen wird. Ziel ist es, die Anwendung der Strahlentherapie in diesem Rahmen genauer zu bewerten.

Studie zur Untersuchung von Adagrasib als Einzeltherapie sowie in Kombination mit Pembrolizumab und von Adagrasib in Kombination bei KRAS-G12C-mutiertem NSCLC (KRYSTAL-7)

Untersucht wird in dieser Studie eine Therapie mit Adagrasib in zwei Teilen: Teil 1 ist eine Phase-2-Untersuchung und Teil 2 eine Phase-3-Untersuchung. In der Phase 2 wird die Wirkung und Verträglichkeit von Adagrasib (als Einzeltherapie) sowie von Adagrasib in Kombination mit Pembrolizumab untersucht. Eingeschlossen sind Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit KRAS-G12C-Mutation und einem beliebigen PD-L1-TPS, die für eine Erstlinienbehandlung infrage kommen. In der Phase 3 wird untersucht, ob Adagrasib in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab allein Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat. Eingeschlossen sind Patientinnen und Patienten mit nicht operierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (plattenepithelig oder nicht-plattenepithelig) mit KRAS-G12C-Mutation und PD-L1-TPS ≥ 50%, die für eine Erstlinienbehandlung infrage kommen.

Untersuchung des Prüfmedikaments Tarlatamab bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs und anderen neuroendokrinen Tumoren (UNLOCK TARLATAMAB)

Bei dieser Studie handelt es sich um eine offene, einarmige, multizentrische Phase-2-Plattformstudie. Ziel der Studie ist es, die Wirkungsweise und mögliche Resistenzen (Widerstandsfähigkeit der Krebszellen) gegenüber dem Prüfmedikament Tarlatamab zu untersuchen. Die Studie richtet sich an Personen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) sowie an Personen mit bestimmten anderen, schlecht differenzierten neuroendokrinen Karzinomen (NECs, eine spezielle Art von Tumoren). Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1 umfasst Personen mit kleinzelligem Lungenkrebs. Gruppe 2 umfasst Personen mit anderen neuroendokrinen Tumoren oder einem bestimmten Schilddrüsenkrebs, bei denen ein bestimmtes Eiweiß (DLL3) auf den Tumorzellen nachweisbar ist. Alle Teilnehmenden erhalten das Prüfmedikament Tarlatamab über eine Infusion in die Vene. Die Behandlung erfolgt in 28-tägigen Zyklen, zunächst wöchentlich und später alle zwei Wochen. Die Behandlung wird fortgesetzt, solange die Erkrankung nicht fortschreitet und das Medikament gut vertragen wird. Um die Reaktion auf das Prüfmedikament besser zu verstehen, werden vor, während und nach der Behandlung Blut- und Gewebeproben (Biopsien) entnommen.

Untersuchung von Toripalimab allein oder in Kombination mit Tifcemalimab zur Erhaltungstherapie bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im limitierten Stadium (LS-SCLC)

Dies ist eine klinische Studie der Phase 3. In dieser Studie wird untersucht, wie sicher und verträglich die Prüfmedikamente Toripalimab und Tifcemalimab sind und welche Auswirkungen sie auf den Krankheitsverlauf haben. Die Studie wird randomisiert (per Zufall zugeteilt), doppelblind (weder Arzt noch Patient kennen die Zuteilung) und placebo-kontrolliert (Vergleich mit einem Scheinmedikament) durchgeführt. Sie richtet sich an Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im sogenannten limitierten Stadium (der Krebs ist auf einen Bereich beschränkt). Voraussetzung ist, dass Sie bereits eine Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung erhalten haben und die Erkrankung danach nicht fortgeschritten ist. Toripalimab und Tifcemalimab sind monoklonale Antikörper (künstlich hergestellte Abwehrstoffe). Tifcemalimab richtet sich gegen ein Protein namens BTLA, Toripalimab gegen ein Protein namens PD-1. Beide sollen das Immunsystem dabei unterstützen, Krebszellen zu erkennen. Da diese Kombination für diese spezielle Krebsart weltweit noch nicht zugelassen ist, kommen die Wirkstoffe hier als Prüfmedikamente zum Einsatz.

Untersuchung von Datopotamab Deruxtecan im Vergleich zu Docetaxel bei bereits behandeltem fortgeschrittenem Lungenkrebs (TROPION-Lung17)

In dieser klinischen Phase-III-Studie werden die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Sicherheit des Prüfmedikaments Datopotamab Deruxtecan (Dato-DXd) untersucht. Die Ergebnisse werden mit denen der Standardbehandlung Docetaxel verglichen. Die Studie richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Lungenkrebs. Voraussetzung ist, dass der Tumor das Protein TROP2 auf seiner Oberfläche trägt. Zudem darf der Tumor keine bestimmten genetischen Veränderungen aufweisen, für die es bereits andere zielgerichtete Therapien gibt.

Untersuchung der Erstlinientherapie mit Osimertinib mit oder ohne Datopotamab-Deruxtecan bei EGFR-mutiertem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NCT06350097)

Ziel dieser Studie ist die Untersuchung der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf sowie die Beurteilung der Sicherheit von Osimertinib-Tabletten in Kombination mit Datopotamab-Deruxtecan (Dato-DXd, als i.v. Infusion) im Vergleich zu Osimertinib-Tabletten allein. Die Studienteilnahme richtet sich an Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), bei denen bestimmte EGFR-Mutationen vorliegen (Ex19del und/oder L858R). Die Studiendauer ist ereignisabhängig und wird voraussichtlich etwa 9 Jahre dauern. Die Behandlung kann gegeben werden, bis ein Fortschreiten der Erkrankung, eine nicht zumutbare Nebenwirkung (nicht akzeptable Toxizität) oder andere festgelegte Gründe zum Studienabbruch eintreten. Die Besuche finden in der Behandlungsphase alle 3 Wochen statt. Personen, die Osimertinib erhalten (Osimertinib nur alleine oder wenn Dat o-DXd abgesetzt wurde, aber weiterhin Osimertinib gegeben wird), müssen zusätzlich ab Zyklus 7 bis Zyklus 17 alle 6 Wochen und danach alle 12 Wochen zu Untersuchungen kommen, bis ein Fortschreiten der Erkrankung oder ein Abbruch der Behandlung mit dem Prüfmedikament (IP) erfolgt. Personen, die Osimertinib plus Dato-DXd erhalten, müssen weiterhin alle 3 Wochen zu den Untersuchungen kommen (q3w) gemäß Studienplan.

Studie zur ersten Behandlung mit Dato-DXd in Kombination mit Rilvegostomig bei fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC mit hoher PD-L1-Expression (TC ≥ 50%) und ohne relevante genetische Veränderungen (NCT06357533)

In dieser Phase-III-Studie wird untersucht, wie sich Dato-DXd in Kombination mit Rilvegostomig oder Rilvegostomig allein (als Monotherapie) im Vergleich zu einer Behandlung mit Pembrolizumab als Ersttherapie auswirkt. Die Studie ist offen (open-label), das bedeutet, die Teilnehmenden wissen, welche Behandlung sie erhalten. Teilnehmen können Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Voraussetzung ist eine hohe PD-L1-Expression (TC ≥ 50%) und das Fehlen sogenannter „actionable“ (relevanter, gezielt behandelbarer) genetischer Veränderungen. Untersucht werden die Wirksamkeit und die Sicherheit der Behandlung.

Prognose der Ansprechbarkeit auf neoadjuvante Therapie mit Atezolizumab plus Carboplatin/nab-Paclitaxel bei resezierbarem nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs

Es wird untersucht, ob eine Auswertung von körpereigenen Immunmerkmalen (Immunsignatur-Profiling) Hinweise darauf geben kann, wie gut Patientinnen und Patienten mit resezierbarem Stadium II, IIIA und ausgewähltem IIIB (nur T3N2) mit nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) auf eine neoadjuvante Behandlung mit Atezolizumab plus Carboplatin/nab-Paclitaxel ansprechen. Die Therapie erfolgt während der neoadjuvanten Phase über 3 Zyklen vor der Operation. Atezolizumab wird als intravenöse Infusion mit einer festen Dosis von 1200 mg an Tag 1 jedes 21-Tage-Zyklus gegeben (alle 3 Wochen). Carboplatin erhält zu Beginn eine Dosis von AUC (area under curve) 5 mg/ml/min und wird ebenfalls an Tag 1 jedes 21-Tage-Zyklus über 3 Zyklen gegeben. Nab-Paclitaxel (Abraxane) wird an Tag 1, 8 und 15 jedes 21-Tage-Zyklus über 3 Zyklen intravenös gegeben. Die Operation erfolgt nach dem 3. Zyklus der Kombination Atezolizumab/Carboplatin/nab-Paclitaxel und gilt als Standardverfahren. Ziel ist die Untersuchung, ob die Immunmerkmal-Auswertung mit dem Ansprechen zusammenhängt, um Patientinnen und Patienten besser einordnen zu können.

Vorbeugende Behandlung mit Amivantamab oder Amivantamab in Kombination mit Carboplatin/Pemetrexed vor der Operation bei Patientinnen und Patienten mit resezierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und onkogenen EGFR-Mutationen (NEOpredict-EGFR)

Untersucht wird die Durchführbarkeit einer 4-wöchigen Behandlung mit dem Antikörper Amivantamab vor der Operation. Amivantamab wird dabei in Phase 1 allein gegeben und in Phase 2 zusammen mit einer Chemotherapie aus Carboplatin/Pemetrexed. Anschließend erfolgt eine Standard-OP (chirurgische Entfernung) nach ärztlicher Entscheidung. Danach kann bei Bedarf eine Standard-Nachsorge erfolgen, zum Beispiel Chemotherapie, Strahlentherapie oder eine Therapie mit einem EGFR-Tyrosinkinasehemmer. Teilnehmen können Patientinnen und Patienten mit frühem oder lokal fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, wenn eine onkogene EGFR-Mutation vorliegt und eine kurative (heilende) Operation grundsätzlich möglich ist.

Prophylaktische Ganzhirnbestrahlung oder aktive Überwachung mit MRT bei Patientinnen und Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs (PRIMALung)

Bei dieser Phase-III-Studie wird untersucht, ob bei Patientinnen und Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) alleinige Gehirn-MRT-Überwachung der Kombination aus prophylaktischer Ganzhirnbestrahlung (PCI, prophylaktische craniale Bestrahlung) und Gehirn-MRT-Überwachung in Bezug auf das Gesamtüberleben nicht unterlegen ist. Der Vergleich erfolgt mit einer einseitigen Signifikanzschwelle von 5% und betrifft die gesamte Studienpopulation. Die Teilnehmenden werden nach einer abgeschlossenen Standardbehandlung zufällig einer der beiden Strategien zugeteilt. Vor Beginn der Zuteilung muss nach der Standardtherapie im Körperbild (CT oder MRT von Brust/Abdomen/Becken sowie Gehirn-MRT) kein Hinweis auf ein Fortschreiten der Erkrankung bestehen. Außerdem darf kein Befall des Gehirns oder der Hirnhäute (leptomeningeale Erkrankung) nachweisbar sein. Es wird darauf geachtet, dass die letzten Chemotherapiezyklen zeitlich passend zur Randomisierung abgeschlossen sind. Für die Teilnahme gelten unter anderem Vorgaben zum Allgemeinzustand (ECOG PS ≤ 2), zu den Nierenwerten (geschätzte Kreatinin-Clearance ≥ 30 ml/min) und bei Frauen im gebärfähigen Alter ein negativer Schwangerschaftstest innerhalb von 3 Tagen vor der Randomisierung.

Untersuchung einer vorgeschalteten Immuntherapie bei lokal fortgeschrittenem oder oligometastatischem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ohne primäre Heilungsoption

In dieser Studie werden Patienten in einem zertifizierten Lungenkrebszentrum beobachtet. Sie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die sich in einem Stadium befinden, das prinzipiell heilbar ist (einschließlich Stadien mit wenigen Absiedlungen, sogenannt oligometastatisch). Diese Patienten werden in die Studie aufgenommen, wenn eine auf Heilung ausgerichtete Behandlung – also eine vollständige Operation oder eine Strahlenchemotherapie – derzeit nicht möglich ist. Gründe hierfür können die Größe des Tumors oder funktionelle Einschränkungen des Körpers sein. Für diese Patienten empfiehlt eine Expertenrunde aus verschiedenen Fachrichtungen (das multidisziplinäre Tumorboard) eine Behandlung mit einer Immuntherapie oder einer Kombination aus Immun- und Chemotherapie. Danach untersuchen die Ärzte erneut, wie die Erkrankung darauf angesprochen hat. Dies geschieht durch bildgebende Verfahren, falls nötig auch mit einem speziellen Scan (PET-CT). Nach einer erneuten Prüfung durch das Tumorboard erhalten die Patienten dann entweder eine auf Heilung ausgerichtete Behandlung oder eine lindernde (palliative) Therapie.

Untersuchung zum Einsatz des Medikaments Tislelizumab bei Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs (ReWoLuTe)

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Medikamenten im klinischen Alltag. Sie wird an verschiedenen Zentren in Deutschland und Österreich durchgeführt. Dabei werden Daten von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs gesammelt, die mit dem Medikament Tislelizumab (einem sogenannten Immun-Checkpoint-Hemmer) behandelt werden. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und das Gesamtüberleben zu untersuchen. Zudem wird dokumentiert, wie die Behandlung genau abläuft, wie sicher das Medikament im Alltag ist und wie sich die Therapie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Teilnehmenden auswirkt.

Repotrectinib bei ROS1-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit aktiven Hirnmetastasen (NCT06315010)

REPOSE ist eine Phase-II-Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Repotrectinib. Untersucht werden die Sicherheit und die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die Hirnmetastasen (BM) haben. Voraussetzung ist außerdem, dass im Tumor eine Veränderung (Mutation) im ROS1-Gen nachgewiesen wurde. Die Studie richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren. Teilnehmen können Personen, deren Erkrankung messbar ist, und bei denen keine unmittelbare lokale Behandlung der Hirnmetastasen (z. B. Operation oder Bestrahlung des Gehirns) erforderlich ist. Vor Studienbeginn müssen bestimmte Nachweise vorliegen, unter anderem zur ROS1-Umlagerung und zu den Hirnherden, die im MRT gemessen werden. Die Studienteilnahme umfasst vor allem die Gabe des Prüfmedikaments nach Prüfplan sowie regelmäßige Kontrollen im Verlauf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zudem zu wichtigen Voraussetzungen, Vorerkrankungen und möglichen Ausschlussgründen geprüft, damit das Behandlungsvorhaben sicher durchgeführt werden kann.

Klinische Studie zu N-803 plus Tislelizumab und Docetaxel im Vergleich zu Docetaxel allein bei fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (ResQ201A)

Diese randomisierte, offene Phase-3-Studie untersucht die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Sicherheit der Kombination aus dem Prüfmedikament N-803, Tislelizumab und Docetaxel im Vergleich zu einer alleinigen Behandlung mit dem Standardmedikament Docetaxel. Die Studie richtet sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Die Teilnehmenden werden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Zwei Drittel der Personen erhalten die Kombination aus N-803, Tislelizumab und Docetaxel. Ein Drittel erhält nur Docetaxel. Beide Gruppen wissen, welche Behandlung sie erhalten (offene Studie). Die Zuteilung berücksichtigt Faktoren wie die geografische Region, die genaue Art des Tumorgewebes und bestimmte genetische Veränderungen des Tumors.

Untersuchung von Risikofaktoren für neuroendokrine Neubildungen

Neuere Studien zeigen, dass neuroendokrine Neubildungen (seltene Tumore, oft im Magen-Darm-Trakt) immer häufiger auftreten. Bisherige Untersuchungen deuten auf verschiedene Risikofaktoren hin. Dazu zählen Krebsfälle in der Familie, Tabak- und Alkoholkonsum sowie Stoffwechselstörungen wie Diabetes (Zuckerkrankheit) und starkes Übergewicht. Ein bisher wenig untersuchter Faktor sind depressive Störungen. Diese könnten das Risiko für solche Tumore entweder direkt erhöhen oder durch damit verbundene Verhaltensweisen und die Einnahme von Antidepressiva (Medikamente gegen Depressionen) beeinflussen. Das Ziel dieses Projekts ist es, Risikofaktoren zu identifizieren, um die Zunahme dieser Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten besser zu verstehen. Dafür werden im Rahmen einer Datenauswertung Informationen aus dem Bayerischen Krebsregister mit Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns verknüpft.

Sacituzumab-Tirumotecan (MK-2870) in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab allein bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit PD-L1-Tumorproportion-Score (TPS) ≥ 50% (MK-2870-007)

Ziel der Studie ist der Vergleich von Sacituzumab-Tirumotecan in Kombination mit Pembrolizumab gegenüber Pembrolizumab allein hinsichtlich des Gesamtüberlebens (OS). Zusätzlich wird untersucht, ob die Kombination aus Sacituzumab-Tirumotecan und Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab allein bessere Ergebnisse beim Gesamtüberleben (OS) zeigt. Teilnehmen können Personen mit metastasiertem NSCLC (nicht-kleinzelligem Lungenkrebs), bei denen der Tumor einen PD-L1-Wert von ≥ 50% aufweist. Die Einteilung in die Behandlungsgruppen erfolgt zufällig (randomisiert). Nach Abschluss des ersten Behandlungszyklus mit Pembrolizumab kann eine Teilnahme mit bis zu 9 weiteren Zyklen Pembrolizumab als alleinige Behandlung möglich sein. Voraussetzung dafür ist, dass nach der ersten Behandlung ein durch eine verblindete unabhängige zentrale Überprüfung (BICR) bestätigtes Fortschreiten der Erkrankung vorliegt (nach RECIST 1.1).

Sicherheit und Wirksamkeit von BNT327 plus Chemotherapie bei unbehandeltem kleinzelligem Lungenkrebs

Es handelt sich um eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde Phase‑III‑Studie. Es wird untersucht, ob pumitamig (BNT327) in Kombination mit Chemotherapie (Etoposid/Carboplatin) im Vergleich zu Atezolizumab mit derselben Chemotherapie in der Behandlung von Teilnehmenden mit zuvor unbehandeltem, ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs (ES‑SCLC) sicher und wirksam ist.

Sicherheitsuntersuchung, Untersuchung der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und Pharmakokinetik von BNT327 in Kombination mit Chemotherapie und weiteren Prüfmedikamenten bei Lungenkrebs

Untersucht wird die Sicherheit, die Untersuchung der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf sowie die Pharmakokinetik (wie der Körper das Prüfmedikament verarbeitet) von BNT327. Es handelt sich um eine Phase-2/3-Studie an mehreren Studienorten. Die Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip einer Behandlungsgruppe zugeteilt. Die Studie ist offen durchgeführt, das heißt, Teilnehmende und Prüfpersonal wissen, welche Behandlung gegeben wird. Die Studie richtet sich an Personen mit neu diagnostiziertem (first-line) nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Die Studie umfasst zwei Teilstudien (Substudie A und Substudie B). Teilnehmende werden je nach histologischem (unter dem Mikroskop bestimmtem) Subtyp aufgenommen. Grund dafür sind Unterschiede bei der Wahl der Chemotherapie als Standardbehandlung und je nach Art des NSCLC.

Studie zur Untersuchung von Daraxonrasib bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und RAS-Mutation (RASolve 301)

In dieser Studie wird untersucht, wie sicher und verträglich das Prüfmedikament Daraxonrasib ist. Zudem wird beobachtet, welche Wirkung das Medikament im Vergleich zum Standardmedikament Docetaxel hat. Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, deren Tumor eine bestimmte genetische Veränderung (RAS-Mutation) aufweist. Es soll geprüft werden, wie das Prüfmedikament im Körper wirkt und welchen Einfluss es auf den Krankheitsverlauf im Vergleich zur Standardbehandlung nimmt.

Untersuchung von Elironrasib und Daraxonrasib als Mittel gegen Krebs allein und in Kombination bei fortgeschrittenen Tumoren mit KRAS G12C-Mutation

In dieser Studie wird die Sicherheit, Verträglichkeit und das „PK-Profil“ (wie der Körper das Prüfmedikament aufnimmt, verteilt und wieder abbaut) von Elironrasib und Daraxonrasib untersucht. Die Wirkstoffe werden sowohl als Mittel einzeln als auch in Kombination gegeben. Die Studie richtet sich an Teilnehmende mit fortgeschrittenen Tumoren, die eine KRAS G12C-Mutation tragen. Es werden verschiedene Behandlungsabschnitte durchgeführt. In der Phase 1b erfolgt eine Dosiserhöhung bei bereits vorbehandelten Tumoren. Danach schließt eine Erweiterung der Phase 1b sowie eine Phase 2 an. In der Phase 1b-Erweiterung und Phase 2 gehören unter anderem Teilnehmende mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) dazu, die bereits mit Immuntherapie, Chemotherapie und KRAS G12C (OFF)-Inhibitoren behandelt wurden. Zusätzlich kommen Teilnehmende mit anderen soliden Tumoren in Frage, die bereits vorbehandelt wurden oder die bisher keine KRAS G12C (OFF)-Inhibitoren erhalten hatten. Die Studie umfasst außerdem die Bewertung der Organfunktion sowie den allgemeinen Gesundheitszustand der Teilnehmenden über den ECOG-Status (0 oder 1).

Studie zur ersten Anwendung von STX-241 bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) nach Resistenz gegen EGFR-TKI

Untersucht wird in dieser Studie zur ersten Anwendung (First-In-Human, FIH) ein Prüfmedikament (STX-241). Es handelt sich um eine Phase-I/II-Studie. Ziel ist es, das Sicherheitsprofil festzustellen, eine empfohlene Dosis für die Phase II (Recommended Phase 2 Dose, RP2D) zu bestimmen und zu prüfen, wie STX-241 im Körper aufgenommen, verteilt und abgebaut wird (pharmakokinetisch, PK) sowie wie es biologische Wirkungen zeigt (pharmakodynamisch, PD). Außerdem wird untersucht, ob und wie STX-241/PFL-241 Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat. Teilnehmen können Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC, bei denen es während oder nach einer Behandlung mit einem EGFR-TKI der dritten Generation (z. B. Osimertinib) zu einem Fortschreiten der Erkrankung gekommen ist. Das Fortschreiten soll durch C797X-Doppelmutationen (zusätzliche, sogenannte sekundäre Mutationen) erklärbar sein. Die Studie bezieht sich auf ein EGFR-TKI der sogenannten vierten Generation, das bestimmte EGFR-Mutationen gezielt angreifen kann (mutant-selektiv) und den Eintritt ins zentrale Nervensystem (CNS) ermöglicht (CNS-penetrant). Für die Teilnahme ist außerdem das Vorliegen von C797X vorgesehen, während T790M fehlen soll, wie im Studienprotokoll beschrieben.

Studie zum Vergleich von Izalontamab Brengitecan mit einer Standard-Chemotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit EGFR-Mutation nach Vorbehandlung (IZABRIGHT-Lung01)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie das Prüfmedikament Izalontamab Brengitecan (BMS-986507) im Vergleich zu einer Standardbehandlung wirkt. Die Standardbehandlung besteht aus einer Chemotherapie mit den Wirkstoffen Platin und Pemetrexed. Ziel ist es, die Auswirkungen der beiden Behandlungen auf den Krankheitsverlauf zu vergleichen. Die Studie richtet sich an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Eine Voraussetzung ist, dass der Tumor eine bestimmte Veränderung im Erbgut aufweist (EGFR-Mutation). Zudem muss die Erkrankung trotz einer vorherigen Behandlung mit speziellen Medikamenten (EGFR-TKI) fortgeschritten sein.

Untersuchung von Olomorasib (LY3537982) in Kombination mit der Standardbehandlung bei Personen mit reseziertem oder nicht resezierbarem KRAS G12C-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC)

Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen von Olomorasib in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab plus Placebo (Teil A) zu untersuchen. Eingeschlossen sind Personen mit reseziertem KRAS G12C-mutiertem NSCLC. Zusätzlich wird untersucht, wie sich Olomorasib in Kombination mit Durvalumab im Vergleich zu Durvalumab plus Placebo (Teil B) auf Personen mit nicht resezierbarem KRAS G12C-mutiertem NSCLC auswirkt. Die Teilnahme ist für Teil A oder Teil B vorgesehen. Die Studiendauer kann für jede teilnehmende Person bis zu 3 Jahre betragen.

Untersuchung von RAS(ON)-Hemmstoffen bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit RAS-Mutation

Ziel dieser Plattform-Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit neuer Prüfmedikamente zu untersuchen. Diese sogenannten RAS(ON)-Inhibitoren werden daraufhin geprüft, wie der Körper sie aufnimmt und verarbeitet (Pharmakokinetik). Zudem wird beobachtet, ob und wie die Prüfmedikamente gegen den Tumor wirken (vorläufige Anti-Tumor-Aktivität). Die Prüfmedikamente werden entweder als alleinige Behandlung, zusammen mit der üblichen Standardbehandlung oder in Kombination miteinander verabreicht. Die Studie ist in vier Untergruppen (Subprotokolle) aufgeteilt. Untersucht werden dabei die Wirkstoffe RMC-6291, RMC-6236 und RMC-9805.

Studie zum Vergleich von Sacituzumab Govitecan mit der Standardbehandlung bei bereits behandeltem kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium

In dieser klinischen Studie wird das Prüfmedikament Sacituzumab Govitecan (auch bekannt als Trodelvy) im Vergleich zur üblichen Standardbehandlung untersucht. Die Studie richtet sich an Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium, die bereits eine vorangegangene Therapie erhalten haben. Das Ziel ist es, die Auswirkungen von Sacituzumab Govitecan auf den Krankheitsverlauf zu dokumentieren. Dabei wird geprüft, wie der Tumor auf die Behandlung anspricht und ob sich das Gesamtüberleben im Vergleich zur Standardbehandlung verändert.

Untersuchung der Medikamente Trastuzumab Deruxtecan, Pembrolizumab und einer platinbasierten Chemotherapie bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit HER2-Überexpression

In dieser klinischen Studie wird die Wirkung und Sicherheit verschiedener Medikamentenkombinationen untersucht. Geprüft wird das Medikament Trastuzumab Deruxtecan (Enhertu®) in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie in Kombination mit Pembrolizumab. Die Studie richtet sich an Personen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der nicht operiert werden kann. Eine Voraussetzung ist, dass für dieses fortgeschrittene Stadium noch keine vorherige medikamentöse Behandlung stattgefunden hat. Zudem müssen die Tumorzellen bestimmte Eigenschaften aufweisen: Sie müssen das Eiweiß HER2 im Übermaß bilden (HER2-Überexpression) und einen bestimmten Wert für das Protein PD-L1 von unter 50 Prozent (PD-L1 TPS < 50 %) haben. Es dürfen keine bestimmten genetischen Veränderungen vorliegen, für die es bereits zielgerichtete Standardbehandlungen gibt. Um an der Studie teilnehmen zu können, müssen verschiedene medizinische Voruntersuchungen durchgeführt werden. Die Zuteilung zu einer der Behandlungsgruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Studie zu Zanzalintinib in Kombination mit Immuntherapien bei Teilnehmenden mit soliden Tumoren

Dies ist eine mehrzentren Phase‑1b‑Studie mit offenem Design. Sie umfasst eine Dosiseskalations- und eine Kohorten‑Erweiterungsphase. Die Studie prüft die Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik (PK), vorläufige antitumorale Aktivität und die Wirkung auf Biomarker von Zanzalintinib als Monotherapie und in Kombination mit Immuntherapien. Untersucht werden folgende Behandlungsoptionen: Zanzalintinib allein, Zanzalintinib plus Nivolumab (Doppelkombination), Zanzalintinib plus Nivolumab und Ipilimumab (Dreifachkombination) sowie Zanzalintinib plus Nivolumab und Relatlimab (Dreifachkombination). In der Erweiterungsphase werden Sicherheit und Wirksamkeit von Zanzalintinib als Monotherapie und in den Kombinationsarmen in tumor­spezifischen Kohorten weiter geprüft.

Studie zur Untersuchung von Nebenwirkungen und zur Bewertung der Behandlung mit Telisotuzumab Adizutecan als Infusion (i.v.) in Kombination mit einem PD-1-Immun-Checkpoint-Inhibitor bei erwachsenen Teilnehmenden mit fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ohne vorherige Behandlung und ohne relevante genetische Veränderungen

Ziel der Studie ist die Untersuchung von Nebenwirkungen und Veränderungen der Krankheitsaktivität, wenn Telisotuzumab Adizutecan (ABBV-400) zusammen mit einem PD-1-Immun-Checkpoint-Inhibitor gegeben wird. Die Studie richtet sich an erwachsene Teilnehmende mit fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-plattenepithelialem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der bisher nicht für die fortgeschrittene Erkrankung behandelt wurde und bei dem keine relevanten genetischen Veränderungen bekannt sind. Telisotuzumab Adizutecan (ABBV-400) und Budigalimab sind Prüfmedikamente (noch in Entwicklung) für die Behandlung von NSCLC. Die Studie wird in zwei Abschnitte eingeteilt. Im Abschnitt 1 erhalten Teilnehmende mehrere Dosen Telisotuzumab Adizutecan zusammen mit Budigalimab im Rahmen eines Dosiseskalationsschemas, bis die erreichte Dosis als verträglich gilt und eine Wirkung auf den Krankheitsverlauf zu erwarten ist. In Abschnitt 2 gibt es 3 Behandlungsgruppen. Zwei Gruppen erhalten Pembrolizumab mit jeweils unterschiedlichen optimierten Dosen von Telisotuzumab Adizutecan. Eine Gruppe erhält die Standardbehandlung (SOC): Pembrolizumab, Pemetrexed und die Wahl des behandelnden Arztes zwischen Carboplatin oder Cisplatin, gefolgt von Pembrolizumab und Pemetrexed. Insgesamt werden etwa 252 erwachsene Teilnehmende mit NSCLC in 132 Zentren weltweit eingeschlossen. Im Dosiseskalationsabschnitt werden die Teilnehmenden mit ansteigenden i.v.-Dosen von Telisotuzumab Adizutecan zusammen mit Budigalimab behandelt. Dies erfolgt so lange, bis die Dosis verträglich ist und eine erwartete Wirkung auf den Krankheitsverlauf vorliegt. Im Dosisoptimierungsabschnitt erhalten Teilnehmende i.v.-optimierte Dosen Telisotuzumab Adizutecan zusammen mit i.v. Pembrolizumab oder die Standardbehandlung (SOC): i.v. Pembrolizumab, Pemetrexed und die Wahl des behandelnden Arztes zwischen Carboplatin oder Cisplatin, gefolgt von Pembrolizumab und Pemetrexed. Die Studiendauer beträgt insgesamt etwa 33 Monate. Für Teilnehmende kann in dieser Studie im Vergleich zur Standardbehandlung ein höherer Behandlungsaufwand entstehen. Während der Studie finden regelmäßige Termine in einer zugelassenen Einrichtung (Krankenhaus oder Praxis) statt. Der Verlauf der Behandlung wird häufig durch ärztliche Untersuchungen, Bluttests, Fragebögen und die Erfassung von Nebenwirkungen überprüft.

Untersuchung von Tarlatamab als Spritze unter die Haut bei kleinzelligem Lungenkrebs im ausgedehnten Stadium (DeLLphi-308)

In dieser Studie wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Wirkstoffs Tarlatamab untersucht. Es wird beobachtet und dokumentiert, wie der Körper auf das Medikament reagiert, wenn es unter die Haut (subkutan) gespritzt wird. Die Teilnahme richtet sich an Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im ausgedehnten Stadium. Ziel ist es, mehr über die Anwendung und mögliche Nebenwirkungen dieser Darreichungsform zu erfahren.

Substudie 01I: Untersuchung von Prüfmedikamenten bei zuvor behandeltem Stadium-IV-Schuppenkarzinom der Lunge mit Ausbreitung (MK-3475-01I/KEYMAKER-U01I)

Es wird untersucht, ob Prüfmedikamente aus der Gruppe der Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs, „Antikörper mit angekoppeltem Wirkstoff“) bei Menschen mit metastasiertem (mit Ausbreitung) schuppigem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden können, wenn der Krebs auf die Standardbehandlung nicht angesprochen hat. Schuppiges NSCLC ist eine Krebsart, die in schuppigen Zellen entsteht, die die Atemwege in der Lunge auskleiden. Die Standardbehandlung für metastasiertes schuppiges NSCLC besteht aus einer Immuntherapie mit oder ohne Chemotherapie. Immuntherapie ist eine Behandlung, die das Immunsystem bei der Bekämpfung von Krebs unterstützt. Chemotherapie sind Medikamente, die Krebszellen zerstören oder ihr Wachstum bremsen. In dieser Situation kann es vorkommen, dass die Standardbehandlung nicht wirkt oder mit der Zeit nicht mehr wirkt. Die wichtigsten Ziele dieser Substudie sind: * die Reaktion des Krebses auf die Prüfmedikamente im Vergleich zur Chemotherapie * die Sicherheit der Prüfmedikamente und ob die Teilnehmenden die Behandlung vertragen Diese Substudie ist Teil mehrerer Substudien, die unter einem gemeinsamen Master-Protokoll mit Pembrolizumab durchgeführt werden (MK-3475-U01/KEYMAKER-U01).

Untersuchung des Prüfmedikaments PF-08634404 in Kombination mit einer Chemotherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (Symbiotic-Lung-01)

In dieser klinischen Studie wird die Wirkung eines neuen Prüfmedikaments namens PF-08634404 untersucht. Es wird geprüft, wie sich dieses Prüfmedikament in Kombination mit einer Chemotherapie im Vergleich zur aktuellen Standardbehandlung (Pembrolizumab mit Chemotherapie) auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Die Studie richtet sich an Erwachsene mit einer bestimmten Art von Lungenkrebs, dem sogenannten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Die Erkrankung muss entweder lokal fortgeschritten sein (in umliegendes Gewebe gewachsen) oder bereits in andere Körperbereiche gestreut haben (Metastasen). Je nach genauer Art des Tumors (Plattenepithelkarzinom oder Nicht-Plattenepithelkarzinom) werden die Teilnehmenden in unterschiedliche Studienteile eingeteilt. Die Zuteilung zu den Behandlungsgruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip, ähnlich wie beim Werfen einer Münze. Weder die Teilnehmenden noch das ärztliche Personal wissen, welche Behandlung verabreicht wird (Verblindung). Eine Gruppe erhält das Prüfmedikament PF-08634404 zusammen mit einer Chemotherapie. Die andere Gruppe (Kontrollgruppe) erhält das bereits zugelassene Medikament Pembrolizumab zusammen mit einer Chemotherapie. Die Behandlung wird über eine Infusion direkt in eine Vene verabreicht. Dies geschieht in regelmäßigen Abständen (Zyklen). Nach der anfänglichen Kombinationstherapie folgt eine Erhaltungsphase. Die Behandlung wird fortgesetzt, solange sie gut vertragen wird und medizinisch sinnvoll ist. Während der Studie finden regelmäßige Besuche im Studienzentrum statt. Dabei werden Gesundheitschecks durchgeführt und die Reaktion des Tumors auf die Behandlung überwacht. Diese Kontrollen finden in den ersten 48 Wochen alle 6 Wochen statt, danach alle 12 Wochen.

Untersuchung der Cyberknife-Radiochirurgie bei Patienten mit mehreren Hirnmetastasen (CyberChallenge)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie sich verschiedene Bestrahlungsmethoden auf den Krankheitsverlauf auswirken. Bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen können sich Metastasen (Absiedlungen) im Gehirn bilden. Dies beeinflusst oft die Lebensdauer und die Lebensqualität der Betroffenen. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die gezielte Bestrahlung (stereotaktische Radiochirurgie, kurz SRS), die Bestrahlung des gesamten Gehirns, Medikamente oder eine rein lindernde Versorgung. Es ist noch nicht geklärt, wie sich die gezielte Bestrahlung (SRS) im Vergleich zur Ganzhirn-Bestrahlung bei Patienten mit vielen Hirnmetastasen (mehr als 4) verhält. In der Studie wird beobachtet, welche Auswirkungen beide Methoden auf die Krankheit haben und welche Nebenwirkungen auftreten. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob die gezielte Bestrahlung für schwer erkrankte Patienten verträglicher ist. Die gezielte Bestrahlung erfordert oft nur eine oder wenige Sitzungen. Im Gegensatz dazu sind für die Ganzhirn-Bestrahlung meist 10 Sitzungen nötig. Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, ob die zeitsparende Behandlung ebenso gute Ergebnisse liefert, ohne dass Abstriche bei der Wirkung gemacht werden müssen.

Studie zum Vergleich der Kombination Sigvotatug Vedotin plus Pembrolizumab gegenüber Pembrolizumab allein bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit hoher PD-L1-Expression

In dieser Studie wird untersucht, wie die Kombination aus Sigvotatug Vedotin (Prüfmedikament) plus Pembrolizumab im Vergleich zu Pembrolizumab allein bei Menschen mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit hoher PD-L1-Expression wirkt. PD-L1 ist ein körpereigenes Protein, das wie eine „bremse“ dafür sorgt, dass Immunreaktionen im Körper unter Kontrolle bleiben. Teilnehmende mit gesichertem NSCLC im Stadium 3 oder 4 erhalten im Studienzentrum Pembrolizumab als Infusion in eine Vene. Die Gabe erfolgt alle 6 Wochen. Zusätzlich erhält die Hälfte der Teilnehmenden Sigvotatug Vedotin als Infusion in eine Vene alle 2 Wochen, zusammen mit Pembrolizumab. Pembrolizumab kann für bis zu etwa 2 Jahre gegeben werden. Teilnehmende, die Sigvotatug Vedotin erhalten, können dieses weiter bekommen, bis der nicht-kleinzellige Lungenkrebs nicht mehr anspricht. Während der regelmäßigen Besuche im Studienzentrum wird beobachtet, wie es den Teilnehmenden unter der Behandlung im Studienverlauf geht.

Studie zur Untersuchung von Visugromab und Nivolumab mit oder ohne Docetaxel in der 2.-Linien-Therapie bei metastasiertem nicht-plattenepithelialem NSCLC (NCT07246863)

Untersucht wird in einer explorativen Studie mit dem Ziel, früh Hinweise zu finden, wie die untersuchten Behandlungsansätze wirken können. Es handelt sich um eine randomisierte, placebokontrollierte und verblindete Phase-2b-Studie in mehreren Zentren. Vergleich werden mehrere Behandlungsarme mit Visugromab (CTL-002), das als Antikörper gegen GDF-15 gerichtet ist, in zwei unterschiedlichen Dosen und zusätzlich Nivolumab, jeweils mit oder ohne Docetaxel. Die Behandlung erfolgt für Teilnehmende, die als 2. Therapielinie ein nicht-plattenepithelial geprägtes NSCLC erhalten, nachdem eine vorherige 1.-Linien-Behandlung (einschließlich eines CPI, also eines „Checkpoint-Inhibitors“, der gegen PD-(L)1 gerichtet ist) nicht mehr ausreichte. Die Studie besteht aus 3 Teilen: Zuerst gibt es einen offenen Safety-Run-in-Teil (Teil A). Danach folgt ein randomisierter Phase-2b-Teil mit 4 Behandlungsarmen. Nach der Behandlung von 15 Teilnehmenden mit Visugromab in der Expansionsdosis wird eine Zwischenanalyse zur Sicherheit sowie eine erste vorläufige Auswertung der Wirksamkeit vorgenommen (Teil B). Anschließend werden die restlichen Teilnehmenden behandelt (Teil C).

Studie zur Untersuchung von Visugromab in Kombination mit Immunchemotherapie als Erstbehandlung bei metastasiertem, nicht-plattenepithelialem NSCLC

Bei dieser Studie handelt es sich um eine explorative Studie zur Beobachtung / Dokumentation von Signalen (erste Hinweise) mit zufälliger Zuteilung, Placebo-Kontrolle und Verblindung. Es wird untersucht, ob die Antikörpertherapie Visugromab (CTL-002) gegenüber Placebo die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf beeinflusst, wenn sie zusätzlich zur Immunchemotherapie (ICT: Pembrolizumab, Pemetrexed, Carboplatin) als Erstbehandlung eingesetzt wird. Eingeschlossen sind Teilnehmende mit neu diagnostiertem metastasiertem, nicht-plattenepithelialem NSCLC. Die Studie besteht aus 3 Teilen. Zunächst gibt es einen nicht-zufälligen Teil zur Sicherheit (Teil A). Danach folgt ein randomisierter Phase-2b-Teil mit 2 Behandlungsgruppen. Nachdem 15 Teilnehmende mit Visugromab in der Erweiterungs-Dosis behandelt wurden, wird eine Zwischenanalyse zur Sicherheit und zu ersten vorläufigen Ergebnissen durchgeführt (Teil B). Anschließend werden die übrigen Teilnehmenden behandelt (Teil C). Die Studie läuft über mehrere Zentren.

Untersuchung des Krebsimpfstoffs OSE2101 bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs nach Wirkverlust einer Immuntherapie

Dies ist eine offene klinische Studie der Phase 3. In dieser Studie wird beobachtet, welche Auswirkungen der Krebsimpfstoff OSE2101 auf den Krankheitsverlauf bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs hat. Die Studie richtet sich an Patienten, deren Krebs das Merkmal HLA-A2 trägt und die auf eine vorherige Behandlung mit einer Immuntherapie (Immun-Checkpoint-Hemmer) nicht mehr ansprechen. Die Teilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt (Verhältnis 2:1). Gruppe A erhält das Prüfmedikament OSE2101. Gruppe B (Kontrollgruppe) erhält die Standardbehandlung mit dem Medikament Docetaxel. Bei der Zuteilung wird darauf geachtet, dass die Gruppen hinsichtlich der Gewebeart des Tumors und des allgemeinen Gesundheitszustands (ECOG-Status) vergleichbar sind.

Studie zu Trilaciclib im Vergleich zu einem Scheinmedikament bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium (ES-SCLC), die Topotecan erhalten

In dieser Studie wird die Wirkung des Prüfmedikaments Trilaciclib im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) bei kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Es handelt sich um eine Studie, bei der die Zuteilung zu den Behandlungsgruppen zufällig erfolgt (randomisiert) und weder die Ärzte noch die Patienten wissen, wer welches Medikament erhält (doppelblind). Die Studie wird an mehreren Orten gleichzeitig durchgeführt. Ziel ist es zu prüfen, wie sich Trilaciclib auf die Gesamtüberlebenszeit auswirkt. Dabei wird untersucht, ob das Prüfmedikament, wenn es vor dem Standardmedikament Topotecan verabreicht wird, ähnliche Ergebnisse zeigt wie ein Scheinmedikament vor der Gabe von Topotecan.

Untersuchung von Urolithin A bei Patienten mit neu diagnostizierten soliden Tumoren, die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren behandelt werden

In dieser klinischen Studie wird beobachtet, welche Auswirkungen Urolithin A (MitoPure®) auf das Immunsystem hat. Die Studie richtet sich an Patienten mit einer Krebserkrankung, die eine Standardbehandlung mit sogenannten Immun-Checkpoint-Inhibitoren erhalten. Die Ergebnisse der Gruppe, die Urolithin A erhält, werden mit einer Gruppe verglichen, die stattdessen ein Scheinmedikament (Placebo) einnimmt. Ziel ist es, mehr über die Effekte dieses Stoffes in Kombination mit der Krebsbehandlung zu erfahren.

Validierung des TheraSure CNI-Monitors bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) unter Immuntherapie in der palliativen Behandlung

Bei der Studie handelt es sich um eine prospektive, nicht-interventionelle nationale Studie. Untersucht wird der Einsatz eines Bluttests bei Patientinnen und Patienten mit nicht-kurativ behandelbarem (nicht heilbarem) NSCLC, die eine Immuntherapie erhalten. Geplant ist die Durchführung an drei Studienzentren. Aktuell dienen PD-L1-Ausdruck oder die Tumormutationslast (TMB, „Tumor Mutation Burden“) als Ersatzwerte, um die Reaktion auf eine Immuntherapie abzuschätzen. In der Praxis sprechen jedoch nicht alle Patientinnen und Patienten mit positiven Befunden auf diese Therapie an. Im Blutplasma kann zellfreie DNA (cf-DNA) nachgewiesen werden. Tumorzellen weisen fast immer Veränderungen an Chromosomen auf (sogenannte „copy-number variations“ (CNV), also Kopienzahl-Veränderungen). Diese CNV können auch in der cf-DNA mittels Next-Generation-Sequencing (NGS) gemessen werden. Aus den CNV wird ein cf-DNA-Kopienzahl-Instabilitäts-Score (CNI-Wert) berechnet. Der TheraSure CNI-Monitor ist eine sehr empfindliche Methode und kann laut Angaben bereits 0,5% Tumor-DNA im Plasma erkennen. Aufbauend auf Vorarbeiten mit 56 Patientinnen und Patienten verschiedener fortgeschrittener Krebserkrankungen (u. a. Brust, Darm, Lunge, Eierstock, Melanom) wurde der TheraSure CNI-Monitor bereits zur Begleitung der Immuntherapie bewertet. Bei 51 von 56 Teilnehmenden wurden vor Therapiebeginn erhöhte CKD-Werte im Vergleich zu einer Normalgruppe mit 126 Personen gemessen. Um den Therapieerfolg vorherzusagen, wurden weitere Blutproben nach dem ersten und zweiten Therapiekurs entnommen. Dabei wurden Grenzwerte für den erwarteten minimalen Rückgang des CNI-Werts bei Therapieansprechen festgelegt. Ein Therapieversagen konnte mit hoher positiver Vorhersagewahrscheinlichkeit erkannt werden. Fälle von „Hyperprogression“ sollten früher erkannt werden als mit routinemäßiger Bildgebung. Außerdem sollte anhand des CNI-Werts unterschieden werden können, ob es sich um „Pseudoprogression“ oder echte Progression handelt. Der CNI-Monitor auf Basis von cf-DNA soll in der vorliegenden Studie an 170 Patientinnen und Patienten prospektiv eingesetzt werden. Ziel der Studie ist die Vorhersage einer primären Progression unter Immuntherapie (definiert als PD innerhalb von 6 Monaten nach RECIST) mit einem Vorhersagewert für Progression (PPV) von ≥50%.

Studienzentren

  • Agaplesion Diakonieklinikum RotenburgRotenburg (Wümme)
    1 Studierekrutiert
  • Alb Fils Kliniken GmbHGoeppingen
    1 Studierekrutiert
  • Asklepios Fachkliniken GmbHGauting
    1 Studierekrutiert
  • Asklepios Fachkliniken Muenchen GautingGauting
    7 Studienrekrutiert
  • Asklepios Klinik Gauting GmbHGauting
    19 Studienrekrutiert
  • Asklepios Klinik HarburgHamburg
    3 Studienrekrutiert
  • Asklepios Kliniken Hamburg GmbHHamburg
    7 Studienrekrutiert
  • Asklepios Lungenklinik GautingGauting
    1 Studierekrutiert
  • Augusta Kliniken Bochum HattingenBochum
    1 Studierekrutiert
  • Augusta-Kranken-Anstalt gGmbHBochum
    2 Studienrekrutiert
  • Barmherzige Brueder gemeinnuetzige Krankenhaus GmbHRegensburg
    1 Studierekrutiert
  • Barmherzige Brueder Trier gGmbHTrier
    2 Studienrekrutiert
  • Bavarian Cancer Registry, Bavarian Health and Food Safety AuthorityNuremberg
    1 Studierekrutiert
  • Bundeswehrkrankenhaus UlmUlm
    5 Studienrekrutiert
  • Caritas Krankenhaus St. Maria DonaustaufDonaustauf
    1 Studierekrutiert
  • Centrum für Hämatologie und Onkologie BethanienFrankfurt am Main
    1 Studierekrutiert
  • Charité - UniversitätsmedizinBerlin
    1 Studierekrutiert
  • Charite - Universitätsmedizin BerlinBerlin
    6 Studienrekrutiert
  • Charité - Universitätsmedizin Berlin (CBF) - Hindenburgdamm 30Berlin
    1 Studierekrutiert
  • Charité Campus Virchow-KlinikumBerlin
    3 Studienrekrutiert

Gezeigt werden 20 von 416 Zentren. Weitere Standorte stehen in den vollständigen Studieneinträgen.

Häufig gestellte Fragen

Wer entscheidet, ob ich an einer NSCLC-Studie teilnehmen kann?

Das jeweilige Studienzentrum entscheidet nach Prüfung der Ein- und Ausschlusskriterien und Ihrer individuellen Situation über die Eignung. Reesi stellt die Studieninformationen strukturiert bereit, trifft aber keine Teilnahmeentscheidung.

Sind nur aktuell rekrutierende NSCLC-Studien aufgeführt?

Ja. Diese Übersicht ist auf Studien mit dem Rekrutierungsstatus „recruiting“ und mindestens einem Studienzentrum in Deutschland begrenzt. Der Status kann sich nach dem Datenabruf ändern und sollte beim Studienzentrum bestätigt werden.

Welche Unterlagen kann ein Studienzentrum für die erste Prüfung benötigen?

Welche Unterlagen erforderlich sind, legt das jeweilige Studienzentrum fest. Häufig werden medizinische Befunde und Angaben zum bisherigen Behandlungsverlauf erfragt; das Studienzentrum teilt Ihnen mit, was im konkreten Fall benötigt wird.

Ist eine aufgeführte NSCLC-Studie automatisch für mich geeignet?

Nein. Ein Eintrag in der Übersicht bedeutet nicht, dass alle Teilnahmebedingungen erfüllt sind. Die verbindliche Eignungsprüfung übernimmt ausschließlich das jeweilige Studienzentrum.

Quellen und Methodik

Die Studieninformationen basieren auf öffentlichen Studienregistern (ClinicalTrials.gov, DRKS, EU CTR) und der Reesi-Datenbank. Rekrutierungsstatus und Standorte können sich kurzfristig ändern. Die endgültige Prüfung einer Studieneignung erfolgt durch das jeweilige Studienzentrum.

Redaktion: Reesi Redaktion · Inhalt geprüft:

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Unverbindlich und kostenfrei.Eine Teilnahme kann nur das Studienzentrum bestätigen.