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HER2-positive Brustkrebs-Studien in Deutschland

Aktuell rekrutierende Studien bei HER2-positivem Brustkrebs in Deutschland, mit Studienzentren und Registerquellen.

StudienzentrenDeutschlandweit
Datenstand9. September 2026
Quellen & Methodik4 Quellen

Welche HER2-positiven Brustkrebs-Studien gibt es aktuell in Deutschland?

Aktuell rekrutierende Studien bei HER2-positivem Brustkrebs in Deutschland, mit Studienzentren und Registerquellen.

Aktuell59

HER2-positive Brustkrebs-Studien mit mindestens einem Studienzentrum in Deutschland

Stand: 9. September 2026

Zum Datenstand 9. September 2026 führt Reesi 59 rekrutierende oder demnächst startende HER2-positive Brustkrebs-Studien mit mindestens einem Studienzentrum in Deutschland auf. Grundlage sind öffentliche Studienregister und die Reesi-Datenbank.

Der Datenbankfilter berücksichtigt den strukturierten HER2-Status „HER2 positiv“. Ob eine aufgeführte Studie die individuelle Situation einschließt, prüft das jeweilige Studienzentrum anhand der vollständigen Ein- und Ausschlusskriterien.

Verlässliche Daten
Aus öffentlichen Registern und der Reesi-Datenbank
Studienzentren geprüft
Die Eignung bestätigen die Studienzentren
Regelmäßig aktualisiert
Rekrutierungsstatus und Standorte ändern sich

Hinweis: Studien können sich kurzfristig ändern. Für eine individuelle Einschätzung nutzen Sie unsere persönliche Eignungsprüfung.

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Filter und Aufschlüsselung

So wurde gefiltert

Die Übersicht berücksichtigt Studien für HER2-positive Brustkrebs, mit dem Status rekrutierend oder noch nicht rekrutierend, HER2: HER2 positiv.

Datenbank-Indikation
brustkrebs
Rekrutierungsstatus
rekrutierend, noch nicht rekrutierend
Geografie
mindestens ein Studienzentrum in Deutschland
HER2
HER2 positiv
Aufschlüsselung nach Phase und Studientyp

Nach Studienphase

Nicht anwendbar
41
Phase II
6
Phase III
5
Phase I
4
Phase I/II
1
Phase II/III
1
Phase IV
1

Nach Studientyp

Interventionelle Studie
35
Beobachtungsstudie
24

Die Zahlen beschreiben die aufgeführten Studien. Studienphase und Studientyp sagen nicht aus, ob eine Studie für eine bestimmte Person infrage kommt.

59 aktuelle HER2-positive Brustkrebs-Studien in Deutschland

1

Untersuchung der Sicherheit, Verträglichkeit und Verteilung von [177Lu]Lu-ABY-271 im Körper bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Diese klinische Studie der Phase 1 (erste Anwendung am Menschen) untersucht das neue Prüfmedikament [177Lu]Lu-ABY-271. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit dieses Wirkstoffs zu prüfen. Zudem wird beobachtet, wie sich das Prüfmedikament in den Tumoren und in wichtigen Organen im Körper verteilt. Die Studie richtet sich an Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs, der bereits Absiedelungen (Metastasen) gebildet hat oder örtlich so weit fortgeschritten ist, dass er nicht operiert werden kann. Die Untersuchung ist in zwei Teile (Teil A und Teil B) unterteilt, für die jeweils leicht unterschiedliche Voraussetzungen gelten. Es wird genau dokumentiert, wie der Körper auf das Prüfmedikament reagiert. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

2

Untersuchung des Prüfmedikaments MEN2312 bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem Brustkrebs

In dieser Studie wird das Prüfmedikament MEN2312 zum ersten Mal am Menschen untersucht (Phase-1-Studie). Die Studie richtet sich an Erwachsene mit fortgeschrittenem Brustkrebs. MEN2312 ist ein sogenannter KAT6-Hemmer. Das bedeutet, es blockiert ein bestimmtes Eiweiß, das beim Krebswachstum eine Rolle spielt. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit dieses neuen Wirkstoffs zu prüfen und zu beobachten, wie der Körper das Medikament aufnimmt. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

3

Modulare Studie zur personalisierten Medizin bei Krebspatienten (Basket of Baskets)

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine klinische Studie. Ziel der Studie ist es, die Wirkung verschiedener zielgerichteter Therapien bei Krebserkrankungen zu untersuchen. Dabei werden die Behandlungen speziell auf die genetischen Eigenschaften des jeweiligen Tumors abgestimmt. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, für die es keine Standardbehandlung mehr gibt. Die Studie ist in verschiedene Bereiche (Module) unterteilt. In Modul 1 wird das Prüfmedikament Atezolizumab untersucht. Es wird alle drei Wochen als Infusion in eine Vene verabreicht. Nach 12 Wochen wird geprüft, wie der Tumor auf die Behandlung reagiert hat. In Modul 2 wird das Prüfmedikament Futibatinib untersucht, welches täglich als Tablette eingenommen wird. Hier wird die Reaktion des Tumors nach 16 Wochen beurteilt. In Modul 3 wird das Prüfmedikament Amivantamab untersucht. Die Dosis richtet sich nach dem Körpergewicht (unter oder über 80 Kilogramm). Es wird als Infusion in eine Vene gegeben, zunächst wöchentlich und später alle zwei Wochen. Auch hier wird nach 12 Wochen untersucht, welche Auswirkungen die Behandlung auf den Krankheitsverlauf hat.

4

Studie zur Untersuchung von Zanidatamab in Kombination mit einer Chemotherapie bei HER2-positivem Brustkrebs

In dieser Phase-2-Studie wird der Einsatz des Prüfmedikaments Zanidatamab in Kombination mit einer Chemotherapie vor einer Operation (neoadjuvant) untersucht. Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie sicher das Prüfmedikament ist und welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Die Studie richtet sich an Personen mit Brustkrebs im Frühstadium, der sogenannte HER2-positive Eigenschaften aufweist. HER2 steht für den humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2, ein Eiweiß, das das Wachstum von Krebszellen fördern kann.

5

Untersuchung von Trastuzumab-Deruxtecan im Vergleich zur Standardbehandlung bei Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium und molekularem Rückfall

Dies ist eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von Trastuzumab-Deruxtecan im Vergleich zur Standardbehandlung. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit HER2-positivem oder HER2-low Brustkrebs im Frühstadium, bei denen ein mittleres bis hohes Rückfallrisiko besteht. Voraussetzung ist die Teilnahme an der sogenannten SURVIVE-Studie. In diese neue Studie werden Personen aufgenommen, bei denen ein „molekularer Rückfall“ festgestellt wurde. Das bedeutet, dass im Blut Spuren von Tumor-Erbgut (positive ctDNA) gefunden wurden, obwohl in der Bildgebung noch keine Metastasen (Absiedelungen) sichtbar sind. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf zu vergleichen. Die Teilnehmenden werden zufällig im Verhältnis 2:1 einer von zwei Gruppen zugeteilt. Gruppe A erhält das Medikament Trastuzumab-Deruxtecan als Infusion (alle 3 Wochen) und bei Bedarf zusätzlich eine Antihormontherapie. Gruppe B erhält eine durchgehende Behandlung nach Wahl des Arztes, die verschiedene zugelassene Standardmedikamente umfassen kann (zum Beispiel Antihormontherapie, CDK4/6-Hemmer oder Chemotherapie).

6

Studie zum Vergleich von Zanidatamab und Trastuzumab bei metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs in Kombination mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie

In dieser Studie wird die Untersuchung der Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und die Verträglichkeit von Zanidatamab geprüft. Zanidatamab wird dabei mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie gegeben und mit Trastuzumab verglichen. Auch Trastuzumab wird in Kombination mit einer vom Arzt gewählten Chemotherapie untersucht. Die Studienteilnahme richtet sich an Teilnehmende mit metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs, bei denen die vorherige Behandlung mit T-DXd entweder nicht mehr gewirkt hat oder nicht vertragen wurde. Die Teilnehmenden erhalten eine der angegebenen Chemotherapie-Optionen, je nach ärztlicher Auswahl und nach Vorgaben vor Ort. Voraussetzung ist außerdem, dass bereits mindestens zwei Therapielinien mit HER2-Bezug im metastasierten Stadium erfolgt sind. Zudem gibt es klare Anforderungen an Laborwerte, die Leistungsfähigkeit im Alltag und die Herzfunktion. Teilnehmende können auch Teilnehmende mit behandelter oder klinisch inaktiver Metastasierung im Gehirn (CNS) sein, sofern dies im Protokoll so vorgesehen ist. Die Studie schließt jedoch bestimmte Erkrankungen und Risiken aus, zum Beispiel bestimmte Infektionen, eine nicht kontrollierte Herz-Kreislauf-Erkrankung oder schwere Überempfindlichkeitsreaktionen.

7

Studie mit Disitamab Vedotin bei erwachsenem Brustkrebs mit HER2 in fortgeschrittenem Stadium

Ziel dieser Studie ist es, die Sicherheit und die Auswirkungen des Prüfmedikaments (disitamab vedotin) zu untersuchen. Es geht um eine mögliche Behandlung von Personen mit Brustkrebs, der schwer zu behandeln ist und sich im Körper ausgebreitet hat (fortgeschrittener Krebs). In die Studie können Teilnehmende aufgenommen werden, wenn sie: * Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium haben, der schwer zu behandeln ist und sich im Körper ausgebreitet hat * Tumoren haben, auf denen HER2 nachweisbar ist * bereits eine vorherige Behandlung für den fortgeschrittenen Brustkrebs erhalten haben Alle Teilnehmenden erhalten disitamab vedotin in der Studienklinik. Die Gabe erfolgt alle 2 Wochen als Infusion in eine Vene (intravenös, i.v.). Die Teilnahme dauert, bis die Teilnehmenden oder die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt entscheiden, die Behandlung zu beenden. Gründe können sein, dass der Krebs schlimmer wird, das Prüfmedikament nicht mehr ausreichend wirkt, starke Nebenwirkungen auftreten oder die Behandlung beendet werden soll. Während dieser Zeit finden Studienbesuche alle 2 Wochen statt. Nach Abbruch der Behandlung erfolgen Kontrollbesuche etwa alle 6 Wochen, außer der Krebs verschlechtert sich. Danach gibt es ungefähr alle 12 Wochen telefonische Nachfragen. Die Studienleitung wertet die Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem Prüfmedikament aus. Ziel ist es zu bewerten, ob das Prüfmedikament sicher ist und welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat.

8

Untersuchung von Inavolisib zusammen mit Phesgo im Vergleich zu einem Scheinmedikament bei fortgeschrittenem, HER2-positivem Brustkrebs mit PIK3CA-Mutation

In dieser klinischen Studie untersuchen Forschende das Prüfmedikament Inavolisib in Kombination mit dem Medikament Phesgo. Es wird verglichen, wie sich diese Kombination im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) zusammen mit Phesgo auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Zudem wird die Verträglichkeit der Behandlung beobachtet. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs, der bereits fortgeschritten ist oder Metastasen (Tochtergeschwulste) gebildet hat. Eine Teilnahme ist möglich, wenn Sie zuvor noch keine Behandlung für das fortgeschrittene Stadium erhalten haben, abgesehen von einer ersten Einleitungsphase (Induktionstherapie). Die Behandlung in der Studie erfolgt als sogenannte Erhaltungstherapie, also um den Zustand nach der Einleitungsphase zu stabilisieren.

9

Untersuchung der Gründe für eine Unempfindlichkeit gegenüber Brustkrebs-Behandlungen

In dieser Studie wird untersucht, warum manche Therapien gegen Brustkrebs ihre Wirkung verlieren. Fachleute nennen dies Resistenzmechanismen. Dazu werden Tumorproben und Blutproben analysiert. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit HER2-positivem, Hormonrezeptor-positivem (HR) oder dreifach negativem Brustkrebs.

10

Untersuchung von IMA203 und IMA203CD8 allein oder in Kombination mit Nivolumab bei wiederkehrenden oder schwer behandelbaren soliden Tumoren (ACTengine)

In dieser klinischen Studie wird die Sicherheit und Verträglichkeit der Prüfmedikamente IMA203 und IMA203CD8 untersucht. Diese werden entweder allein oder in Kombination mit dem Medikament Nivolumab verabreicht. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit soliden Tumoren (festen Gewebewucherungen), die ein bestimmtes Merkmal namens PRAME aufweisen.

11

Untersuchung der KI-gestützten Beurteilung des Tumor-Rückgangs bei HER2-positivem Brustkrebs mittels PET/MRT

In dieser Studie zur Beobachtung wird der Einsatz einer speziellen Bildgebung (PET/MRT) untersucht. Das Ziel ist es, bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs festzustellen, ob der Tumor nach einer medikamentösen Vorbehandlung (neoadjuvante Therapie) vollständig zurückgegangen ist. Dabei wird die Auswertung der Bilder durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Anstatt der üblichen Computertomographie (CT) erhalten Sie im Rahmen der Studie eine Ganzkörper-PET/MRT-Untersuchung. Die Ergebnisse der Bilder werden später mit der Gewebeuntersuchung verglichen, die nach Ihrer Operation stattfindet. So soll geprüft werden, wie genau diese Methode den Behandlungserfolg vorhersagen kann. Der Ablauf umfasst drei Untersuchungen: Eine Aufnahme vor Beginn der Behandlung, eine weitere nach den ersten zwei Behandlungszyklen und eine letzte Aufnahme nach Abschluss der medikamentösen Therapie, kurz vor der geplanten Operation.

12

Studie mit dem Prüfmedikament M7437 bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen (soliden Tumoren)

Diese erste Studie am Menschen (Phase-1-Studie) untersucht das neue Prüfmedikament M7437. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit zu prüfen. Zudem wird untersucht, wie der Körper das Medikament aufnimmt und abbaut (Pharmakokinetik) und welche ersten Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Die Studie richtet sich an Personen mit fortgeschrittenen oder metastasierten soliden Tumoren, die ein bestimmtes Merkmal (Ly6E) aufweisen. Dazu gehören nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, dreifach negativer Brustkrebs, Eierstockkrebs, Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Magenkrebs. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

13

Untersuchung zum Einfluss der unterstützenden Strahlentherapie auf das Immunsystem und Tumorzellen im Blut bei Brustkrebs in Abhängigkeit vom Alter

In dieser vorausschauenden (prospektiven) Beobachtungsstudie wird der Einfluss einer unterstützenden Strahlentherapie bei Brustkrebs ohne Absiedlungen (Metastasen) untersucht. Ziel der Studie ist es zu beobachten, wie sich die Bestrahlung auf bestimmte Tumorzellen im Blut und auf das Immunsystem auswirkt. Dabei wird besonders darauf geachtet, ob das Alter der Patientinnen eine Rolle bei diesen Vorgängen spielt. Für die Untersuchung werden den Patientinnen zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Operation des Tumors und während der Strahlentherapie Blutproben entnommen. Aus diesem Blut werden die im Blut kreisenden Tumorzellen isoliert und genetisch genau untersucht. Zusätzlich werden bestimmte Merkmale des Immunsystems bestimmt. Auch Gewebeproben des ursprünglichen Tumors werden analysiert, um Abwehrzellen des Körpers darin zu untersuchen. Die gesammelten Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und mit dem Alter der Patientinnen in Verbindung gebracht. Da bisher nur wenige Daten darüber vorliegen, wie sich die Strahlentherapie bei Brustkrebs in Abhängigkeit vom Alter auf das Immunsystem auswirkt, sollen diese biologischen Vorgänge besser verstanden werden. Dies dient dazu, mögliche biologische Marker für den Krankheitsverlauf zu erkennen.

14

Vergleich von Bestrahlung der Achselhöhle gegenüber einer Lymphknotenentfernung bei Brustkrebs mit Lymphknotenbefall

In dieser klinischen Studie wird untersucht, welche Auswirkungen zwei verschiedene Behandlungen der Achselhöhle bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs haben. Die Ärzte vergleichen dabei eine gezielte Operation mit anschließender Bestrahlung der Achselhöhle (TAS und ART) mit der klassischen vollständigen Entfernung der Achsellymphknoten (ALND). Das Ziel ist es herauszufinden, wie sich die unterschiedlichen Verfahren auf die Lebensqualität auswirken. Besonders wird darauf geachtet, ob Probleme am Arm auftreten oder sich ein sogenanntes Lymphödem (eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) entwickelt. Diese Beobachtung erfolgt über einen Zeitraum von zwei Jahren nach der Zuteilung zur Behandlungsgruppe.

15

Studie zur Operation der Lymphknoten in der Achselhöhle nach einer medikamentösen Vorbehandlung bei Brustkrebs (AXSANA)

In dieser prospektiven Kohortenstudie (einer Beobachtungsstudie) werden verschiedene Operationsmethoden an der Achselhöhle untersucht. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs, bei denen ursprünglich Lymphknoten befallen waren, die aber nach einer medikamentösen Vorbehandlung (neoadjuvante Therapie) klinisch wieder unauffällig erscheinen. Es ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, welches chirurgische Vorgehen in dieser Situation am besten geeignet ist. Es werden Daten zu verschiedenen Operationstechniken gesammelt, die aktuell in verschiedenen Ländern angewendet werden. Dazu gehören die umfassende Entfernung der Achsellymphknoten oder die gezielte Entnahme einzelner Wächter-Lymphknoten. Ziel ist es, die Durchführbarkeit, die Sicherheit und den operativen Aufwand dieser Methoden zu vergleichen. Zudem wird dokumentiert, welche körperlichen Auswirkungen die jeweiligen Eingriffe haben.

16

Netzwerk für Patientinnen mit Brustkrebs und Hirnmetastasen in Deutschland (BMBC)

Diese Registerstudie dient der Beobachtung und Dokumentation des Krankheitsverlaufs bei Patientinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind und bei denen sich Absiedelungen im Gehirn (Hirnmetastasen) gebildet haben. Ziel ist es, medizinische Daten sowohl aus der Vergangenheit als auch fortlaufend in der Zukunft zu sammeln. Zusätzlich sind wissenschaftliche Projekte geplant. Diese sollen dazu beitragen, die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen bei Brustkrebs besser zu verstehen.

17

Registerplattform für Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation des Krankheitsverlaufs bei Brustkrebs in Deutschland. Ziel der Studie ist der Aufbau einer deutschlandweiten Registerplattform. In diesem Register werden einheitliche Daten zu den Eigenschaften der Erkrankung, zu speziellen Laboruntersuchungen (molekulare Diagnostik), zur Behandlung und zum Krankheitsverlauf gesammelt. Zudem werden die persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen der Teilnehmenden über Fragebögen erfasst. Außerdem wird eine dezentrale Biobank (eine Sammlung von Gewebe- oder Blutproben für die Forschung) für Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs aufgebaut.

18

Untersuchung zur Anwendung genetisch gesteuerter Präzisionsmedizin bei metastasiertem Brustkrebs (CATCH)

Diese Studie ist als diagnostische Plattform und Registerstudie angelegt. Es wird der Einsatz einer umfassenden genetischen Untersuchung bei metastasiertem Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Das Hauptziel ist es, bestimmte biologische Merkmale (Biomarker) und Angriffspunkte für Medikamente zu identifizieren. Dadurch sollen gezielte Behandlungen ermöglicht werden. An der Studie können alle Patienten mit metastasiertem Brustkrebs teilnehmen, unabhängig vom Geschlecht oder der genauen Unterart des Tumors. Wenn Fernmetastasen (Absiedlungen des Tumors) festgestellt werden oder die Krankheit fortschreitet, werden im Rahmen der üblichen ärztlichen Versorgung Gewebeproben aus einer Metastase entnommen. Zusätzlich werden Blutproben gesammelt. Parallel zu den Standarduntersuchungen werden die Erbanlagen des Tumors (Genom und Transkriptom) umfassend analysiert. Dies dient dazu, die biologischen Grundlagen der Erkrankung zu verstehen. Gleichzeitig wird ermittelt, ob Patienten für zukünftige klinische Studien mit passenden, biomarker-gesteuerten Behandlungen infrage kommen. Proben, die nicht für die unmittelbare medizinische Versorgung benötigt werden, werden systematisch in einer Biobank gesammelt. Diese dienen begleitenden wissenschaftlichen Programmen. Die wachsende Datenbank verknüpft klinische Berichte, Gewebeproben und genetische Daten. Ziel ist der Aufbau einer Plattform für Präzisionsonkologie, um passende Therapien zu finden und diese Daten mit weiteren klinischen Therapiestudien zu verbinden.

19

Untersuchung genetischer Merkmale bei frühem Brustkrebs mit hohem Risiko zur Planung der weiteren Behandlung (COGNITION)

In dieser Studie werden Gewebeproben und Krankheitsdaten erfasst und beobachtet. Es handelt sich um eine Diagnose-Plattform für Patienten mit frühem Brustkrebs, bei denen ein hohes Risiko für einen Rückfall besteht. Das Ziel ist es, die genetischen Eigenschaften von Tumoren genau zu untersuchen, insbesondere wenn diese auf eine Standard-Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvante Therapie) nicht vollständig angesprochen haben. Durch die Untersuchung von Tumorproben und Blut soll ein genaues genetisches Profil der Erkrankung erstellt werden. Dies dient als Vorbereitung, um zu entscheiden, ob Sie für eine Teilnahme an der nachfolgenden Behandlungsstudie (COGNITION-GUIDE) infrage kommen. Dort wird geprüft, ob gezielte Behandlungen basierend auf Ihren genetischen Merkmalen möglich sind. Proben, die nicht für die unmittelbare Diagnose benötigt werden, werden in einer Biobank gesammelt. Zusammen mit Ihren medizinischen Daten dienen sie der Forschung, um Krebserkrankungen besser zu verstehen und zukünftige Behandlungsansätze zu entwickeln.

20

Untersuchung von kognitivem Training und Hirnstimulation bei Frauen mit kognitiven Beeinträchtigungen nach einer Chemotherapie

Ziel dieser Studie ist die Untersuchung, ob ein intensives Training des Arbeitsgedächtnisses in Kombination mit einer Hirnstimulation Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung hat. Dabei kommt die sogenannte hochauflösende tDCS zum Einsatz (eine Methode zur Stimulation des Gehirns durch schwachen Strom). Die Studie richtet sich an Frauen, die nach einer Chemotherapie zur Behandlung von Brustkrebs unter kognitiven Beeinträchtigungen leiden. Es wird beobachtet, ob und wie sich die Kombination aus Training und Stimulation auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt.

21

Untersuchung der Novilase®-Lasertherapie zur gezielten Zerstörung von bösartigen Brusttumoren

In dieser klinischen Studie wird das medizinische Gerät Novilase® untersucht. Es geht darum, bösartige Brusttumore gezielt zu zerstören. Vor dieser Studie gab es bereits eine erste Untersuchung zur Machbarkeit. Dort wurden 98 % der Tumore, die 15 Millimeter oder kleiner waren, in einem einzigen Eingriff vollständig entfernt. Nun soll geprüft werden, welche Auswirkungen das Novilase®-Verfahren auf bösartige Tumore der Brust hat, die höchstens 15 Millimeter groß sind. Die Ergebnisse werden mit dem Zielwert für die Standardbehandlung verglichen, der sogenannten Lumpektomie (brusterhaltende Operation). Das Ziel ist, eine ähnliche Erfolgsquote wie bei der Operation zu erreichen. Das bedeutet konkret, dass in mindestens 80 % der Fälle keine erneute Behandlung nötig sein soll.

22

Entscheidungsfindung zum intensivierten Früherkennungsprogramm im Vergleich zur vorbeugenden Brustentfernung bei Frauen mit einer BRCA1/2-Genveränderung (IFNP)

In dieser Studie zur Beobachtung und Datenerfassung wird untersucht, für welche vorbeugenden Maßnahmen sich Frauen mit einer bestimmten Genveränderung (BRCA1/2-Mutation) in den letzten 20 Jahren entschieden haben. Dabei geht es um die Wahl zwischen einem intensivierten Früherkennungsprogramm und einer vorbeugenden Brustentfernung. Zusätzlich wird durch einen Fragebogen ermittelt, welche Gründe diese Entscheidung beeinflussen. Das Hauptziel der Datenerfassung ist es, die Faktoren zu erkennen, die die Entscheidungsfindung beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel das Alter, der Zeitpunkt des Gentests oder die Familienplanung. Mit diesen Informationen sollen Ärztinnen und Ärzte zukünftig eine noch besser angepasste Beratung anbieten können. Dabei sollen die Vorteile und Risiken gut abgewogen werden, um Patientinnen bei ihrer Entscheidung zu unterstützen. Zudem wird beschrieben, wie sich die Wahl der vorbeugenden Maßnahmen bei Frauen mit einer BRCA1/2-Genveränderung am FBREK-Zentrum in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat.

23

Untersuchung zu Hautreizungen während der unterstützenden Bestrahlung bei Brustkrebs (DAI-BREAC)

In dieser randomisierten Studie wird der Einsatz einer Erinnerungs-App geprüft. Die App soll Brustkrebspatientinnen viermal am Tag daran erinnern, die notwendige Hautpflege durchzuführen. Ziel ist es zu beobachten, welche Auswirkungen diese Erinnerungen auf das Auftreten von stärkeren Hautreizungen (Strahlendermatitis ab Grad 2) haben. Insgesamt nehmen 268 Patientinnen an der Untersuchung teil. Sie werden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A führt die übliche Hautpflege durch und nutzt zusätzlich die Erinnerungs-App. Gruppe B führt nur die übliche Hautpflege ohne App durch. Zusätzlich werden Schmerzen im bestrahlten Bereich dokumentiert. In der Gruppe mit der App wird außerdem gefragt, wie zufrieden die Teilnehmerinnen mit der Anwendung sind, welchen Einfluss sie auf die Nutzung von Gesundheitstechnik hat und ob die Unterstützung durch das Personal bei der App-Nutzung hilfreich ist.

24

Untersuchung einer durch den HER2DX-Test gesteuerten Behandlung bei frühem HER2-positivem Brustkrebs (DEFINITIVE)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie sich der diagnostische Test HER2DX auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium auswirkt. Ziel ist es zu prüfen, ob die Testergebnisse dabei unterstützen können, die medizinische Betreuung individuell anzupassen. Die Teilnehmenden werden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A erhält eine Standardbehandlung nach Entscheidung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes, ohne dass die Ergebnisse des HER2DX-Tests bekannt sind. Gruppe B erhält eine individuell angepasste Behandlung, die direkt auf den Ergebnissen des HER2DX-Tests basiert.

25

Untersuchung der Auswirkungen von Online-Yoga auf die Lebensqualität bei Brustkrebs

In dieser Studie wird untersucht, welche Auswirkungen zwei verschiedene Online-Yoga-Programme auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patientinnen mit Brustkrebs haben. Es werden dabei sowohl qualitative Informationen (zum Beispiel aus Befragungen) als auch messbare Daten erhoben, um den Einfluss auf das Wohlbefinden zu dokumentieren.

26

Untersuchung von Vorsorgemaßnahmen bei erblichem Brustkrebs und Eierstockkrebs (DK-FBREK)

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation. Es wird ein bundesweites Register (eine zentrale Datensammlung) für Personen mit einem erblichen Risiko für Brustkrebs und Eierstockkrebs aufgebaut. Ziel der Studie ist es, Daten über neue Risikogene zu sammeln. So soll untersucht werden, wie sich bestimmte genetische Merkmale auf die Erkrankung auswirken. Dies ist wichtig, um in Zukunft genau angepasste Maßnahmen zur Vorsorge und Behandlung anbieten zu können. In dieser Beobachtungsstudie werden gezielt Daten von Betroffenen und Personen mit einer genetischen Veranlagung gesammelt. Dabei werden verschiedene Aspekte untersucht: Es wird das altersspezifische Krebsrisiko und der natürliche Krankheitsverlauf bei bestimmten genetischen Veränderungen beobachtet. Zudem wird die Wirkung von angepassten Vorsorgemaßnahmen dokumentiert. Auch die Lebensqualität und die Qualität der Betreuung werden erfasst. Ein weiteres Ziel ist es, das Verhältnis von Nutzen und möglichen Nachteilen der Vorsorge zu überprüfen, um unnötige oder belastende Maßnahmen zu vermeiden. Die gesammelten Erkenntnisse sollen dazu dienen, das Wissen von ärztlichem Personal, Beratungspersonen und Betroffenen über genetische Risiken zu erweitern. Langfristig soll dieses Register als Vorbild für ähnliche Programme bei anderen erblichen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Darmkrebs oder Prostatakrebs, dienen.

27

Aufbau einer Tumorbank für Blutproben zur Erforschung von Erkrankungen

In diesem Projekt wird eine sogenannte Tumorbank aufgebaut. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Blutproben. Diese Proben stammen sowohl von Patienten mit Tumorerkrankungen als auch von gesunden Personen, die als Vergleichsgruppe dienen. Die Blutproben werden systematisch gesammelt. Gleichzeitig werden die dazugehörigen medizinischen Daten (klinische Daten) erfasst. Die biologischen Proben, die medizinischen Informationen und die zukünftigen Forschungsergebnisse bilden gemeinsam die Grundlage dieser Tumorbank. Die Teilnahme dient ausschließlich der Forschung. Ein persönlicher Nutzen ist nicht sicher zu erwarten.

28

Untersuchung der Beckenbodenfunktion bei Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren und Brustkrebs während einer medikamentösen Tumorbehandlung

Die umfassende Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen und Brustkrebs kann häufig zu einer Beeinträchtigung der Beckenbodenfunktion führen. Dies hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patientinnen. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine Studie zur Beobachtung und Dokumentation mittels Fragebögen. Ziel der Studie ist es, mögliche Einschränkungen der Blasen-, Darm- und Sexualfunktion während einer medikamentösen Tumorbehandlung (systemische Therapie) zu erfassen. Dabei wird untersucht, wie die Patientinnen diese Einschränkungen selbst wahrnehmen und welche Faktoren darauf Einfluss haben könnten. Dafür werden spezielle, anerkannte Fragebögen verwendet. Die gesammelten Informationen sollen dabei unterstützen, mögliche Ansätze für die Vorbeugung und Behandlung dieser Beschwerden zu finden.

29

Vergleich von FDG-PET/CT und CT zur Überwachung bei metastasiertem Brustkrebs (MONITOR-RCT)

In dieser klinischen Vergleichsstudie wird untersucht, ob eine Überwachung mittels FDG-PET/CT (ein spezielles bildgebendes Verfahren) das Überleben von Patienten mit metastasiertem Brustkrebs im Vergleich zur Standardüberwachung mit CT (Computertomographie) beeinflussen kann. Es wird geprüft, ob Krankheitsfortschritte durch FDG-PET/CT früher erkannt werden und ob dadurch früher mit einer neuen Behandlung begonnen werden kann. Zudem werden mögliche Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Bedarf an weiteren Untersuchungen beobachtet. Die Studie richtet sich an Patienten, bei denen kürzlich metastasierter Brustkrebs festgestellt wurde und die für eine erste medikamentöse Behandlung infrage kommen. Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wird mittels FDG-PET/CT überwacht, die andere mittels Standard-CT. Die eigentliche Krebsbehandlung folgt den üblichen medizinischen Standards, wird jedoch durch die Ergebnisse der Scans gesteuert. Während der Studie werden zu verschiedenen Zeitpunkten Fragebögen zur Lebensqualität ausgefüllt.

30

Untersuchung der genetischen Merkmale bei einer bestimmten Form von Brustkrebs (lobuläres Mammakarzinom) und dessen Absiedlungen

Diese Studie zur Beobachtung untersucht eine bestimmte Form von Brustkrebs, das sogenannte invasiv lobuläre Mammakarzinom. Bei dieser Krebsart wachsen die Tumorzellen in den Drüsenläppchen der Brust. Oft sprechen diese Tumore weniger gut auf eine Chemotherapie an. Zudem unterscheidet sich der langfristige Krankheitsverlauf häufig von anderen Brustkrebsarten. Bisher gibt es keine genauen Tests, die vorhersagen können, bei welchen Patientinnen ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) besteht. Es ist jedoch bekannt, dass sich das genetische Profil dieser speziellen Brustkrebsart von anderen unterscheidet. Dies könnte ein Grund dafür sein, warum Therapien unterschiedlich anschlagen und Metastasen zu verschiedenen Zeitpunkten auftreten. Ziel der Studie ist es, die genetischen Veränderungen (Mutationsmuster) des ursprünglichen Tumors und der Metastasen zu untersuchen. Diese Daten werden mit dem Krankheitsverlauf verglichen. So soll herausgefunden werden, ob bestimmte genetische Muster mit einem höheren Risiko für Metastasen zusammenhängen.

31

Untersuchung einer an den Geneigenschaften orientierten Behandlung nach der Operation bei frühem Brustkrebs (COGNITION-GUIDE)

Dies ist eine klinische Phase-2-Studie. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit frühem Brustkrebs, bei denen der Tumor noch nicht in ferne Organe gestreut hat. Die Teilnehmenden haben bereits eine Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvante Therapie) sowie die Operation selbst erhalten. Dennoch wurden bei der Untersuchung des entfernten Gewebes noch restliche Krebszellen gefunden. Dies bedeutet oft ein höheres Risiko für einen Rückfall. Ziel der Studie ist es, die weitere Behandlung genau auf die genetischen Eigenschaften des verbliebenen Tumorgewebes abzustimmen. Dazu wird das Tumorgewebe molekularbiologisch untersucht. Basierend auf den Ergebnissen erhalten die Teilnehmenden ein passendes Prüfmedikament zusätzlich zur üblichen Standardbehandlung. Die Studie beobachtet, welche Auswirkungen diese zielgerichtete Strategie auf den Krankheitsverlauf hat und ob sie das Risiko für ein Wiederauftreten des Krebses beeinflussen kann. Es handelt sich um eine sogenannte „Umbrella-Studie“ mit sieben verschiedenen Behandlungsarmen. Das bedeutet, dass nicht alle Teilnehmenden das gleiche Medikament erhalten, sondern die Therapie individuell nach den gefundenen Biomarkern (biologischen Merkmalen) des Tumors ausgewählt wird.

32

Untersuchung einer Gewebeentnahme mittels Vakuumtechnik vor der Operation zur Beurteilung des Ansprechens auf die Chemotherapie bei Brustkrebs

In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie gut sich Tumorreste nach einer Chemotherapie mittels einer speziellen Gewebeentnahme erkennen lassen. Bei der Behandlung von Brustkrebs wird häufig bereits vor der Operation eine Chemotherapie durchgeführt (neoadjuvante Chemotherapie). Ziel ist es oft, dass der Tumor vollständig zurückgeht. Aktuelle Bildgebungsverfahren wie MRT oder Ultraschall sind jedoch nicht immer genau genug, um mit Sicherheit zu sagen, ob noch Tumorreste vorhanden sind. Deshalb ist eine Operation bisher der einzige Weg, um dies sicher festzustellen. Die Studie prüft, ob eine sogenannte vakuumgestützte Biopsie (VAB) verlässliche Ergebnisse liefert. Dabei wird Gewebe aus dem Bereich entnommen, in dem der Tumor ursprünglich saß. Dies geschieht unter Kontrolle durch Ultraschall oder Mammographie bei Patientinnen und Patienten, deren Tumor in der Bildgebung scheinbar vollständig verschwunden ist. Die Forschenden vergleichen die Ergebnisse dieser Biopsie mit den Ergebnissen der anschließenden Operation, um die Genauigkeit des Verfahrens zu bestimmen.

33

Internationale Studie zum Brustaufbau mit Implantaten vor dem Brustmuskel

Diese internationale Studie dient der Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes von bestimmten Techniken zum Brustaufbau. Sie richtet sich an Patientinnen, bei denen nach einer Brustkrebserkrankung das Brustgewebe entfernt wurde (Mastektomie) und die einen Brustaufbau mit Implantaten vor dem Brustmuskel (präpektoral) erhalten. Ziel der Studie ist es, Daten zu den chirurgischen, ästhetischen und krebsbezogenen (onkologischen) Ergebnissen zu sammeln. Zudem wird untersucht, wie sich dieser Ansatz auf die Lebensqualität der Patientinnen auswirkt.

34

Untersuchung des Magseed Pro® Markers und des Sentimag® Gen3 Systems zur Markierung von Lymphknoten und Gewebeveränderungen in der Brust

In dieser klinischen Studie wird das System aus dem Magseed Pro® Marker und dem Sentimag® Gen3 Gerät untersucht. Das Ziel ist es, Daten zur Sicherheit und zur Funktionsweise dieses Systems zu sammeln. Es wird geprüft, ob sich damit bestimmte Bereiche im Körper markieren lassen. Dazu gehören verdächtige oder nachweislich betroffene Lymphknoten in der Achselhöhle sowie Gewebeveränderungen in der Brust, bei denen es sich um Krebs oder Vorstufen von Krebs handeln kann.

35

Untersuchung der Behandlung von Hirnmetastasen durch eine minimalinvasive Lasertherapie bei Patientinnen mit Brustkrebs (Met-SMILE)

In dieser prospektiven Studie wird die Behandlung von Hirnmetastasen (Absiedlungen des Tumors im Gehirn) bei Patientinnen mit Brustkrebs untersucht. Durch Fortschritte in der Medizin leben Patientinnen heute länger. Dadurch kommt es häufiger vor, dass sich Metastasen im Gehirn bilden. Diese können sich genetisch vom ursprünglichen Tumor unterscheiden. Daher ist es sinnvoll, eine Gewebeprobe zu entnehmen und zu untersuchen. Die Entnahme der Gewebeprobe wird mit einer schonenden (minimalinvasiven) Operationstechnik kombiniert. Dabei wird ein Laser eingesetzt, um die Metastase zu behandeln. Die Studie richtet sich an Patientinnen, bei denen die Hirnmetastasen Beschwerden verursachen und für die eine offene Operation am Gehirn nicht gut geeignet ist. Die Teilnehmerinnen werden gebeten, zu verschiedenen Zeitpunkten Fragebögen auszufüllen. Dies geschieht vor der Operation und bis zu drei Monate danach. Die Fragen beziehen sich auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität. Zusätzlich werden medizinische Daten zur Erkrankung und zur Behandlung dokumentiert. Insgesamt sollen 30 Patientinnen an dieser Studie teilnehmen.

36

Vergleich verschiedener Methoden zur Lokalisierung von bösartigen Veränderungen in der Brust

Ziel dieser Studie ist der Vergleich verschiedener bildgesteuerter Methoden, mit denen bösartige Veränderungen in der Brust vor einer Operation markiert werden (Lokalisierung). Bei brusterhaltenden Operationen soll der Tumor vollständig entfernt werden. Gelingt dies nicht beim ersten Mal, sind oft weitere Eingriffe nötig. Dies kann für Patienten belastend sein und zu Verzögerungen bei der weiteren Behandlung führen. Um die betroffenen Stellen präzise zu finden, werden verschiedene Techniken eingesetzt, beispielsweise Drähte, Ultraschall während der Operation, magnetische Marker oder Funkwellen-Technik. Es wird untersucht, wie sich diese unterschiedlichen Methoden auf die Sicherheit der Behandlung und das Wohlbefinden der Patienten auswirken. Bisher gibt es nur wenige Daten darüber, wie erfolgreich die verschiedenen Techniken im direkten Vergleich sind und wie viel Unbehagen oder Schmerzen sie verursachen. In dieser Studie werden daher die Raten erfolgreicher Entfernungen sowie die Rückmeldungen der Patienten zu ihrem Befinden dokumentiert und ausgewertet.

37

Untersuchung der molekularen Mechanismen bei Brustkrebs, der nicht auf Medikamente anspricht (MOMENTUM)

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Registerstudie zur Beobachtung und Dokumentation. Ziel der Studie ist es, Daten von Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs zu sammeln. Sie richtet sich an Personen mit frühem Brustkrebs, bei denen nach einer Vorbehandlung noch ein Resttumor vorhanden ist, an Personen mit einem Rückfall sowie an Personen mit fortgeschrittenem Brustkrebs. Voraussetzung ist, dass von dem Tumorgewebe mindestens zwei Proben aus unterschiedlichen Zeitpunkten (vor und nach einer Behandlung) vorliegen. Für die Studie werden ausschließlich Gewebeproben verwendet, die ohnehin im Rahmen der normalen ärztlichen Behandlung (wie bei der Diagnosestellung oder einer Operation) entnommen wurden. An diesen Proben wird untersucht, wie sich der Tumor im Laufe der Zeit verändert und warum er möglicherweise nicht mehr auf Medikamente anspricht. Zusätzlich werden Blutproben gesammelt. Dies geschieht zu Beginn der Studie und wenn die Behandlung aufgrund eines Fortschreitens der Erkrankung angepasst werden muss. Die Blutabnahmen werden mit den ohnehin geplanten Routine-Blutabnahmen verbunden. Im Blut wird nach Spuren der Tumor-Erbsubstanz gesucht, um das Fortschreiten der Erkrankung besser zu verstehen. Insgesamt soll die Studie dabei unterstützen, die Veränderungen von Brustkrebs zu wichtigen Zeitpunkten der Erkrankung genauer zu erfassen. Es wird untersucht, welche Vorgänge in den Zellen dazu führen, dass eine Behandlung nicht mehr anschlägt.

38

Untersuchung von Inavolisib zusätzlich zur Hormontherapie vor der Operation bei frühem Brustkrebs (HER2-positiv, Hormonrezeptor-positiv, PIK3CA-Mutation)

Dies ist eine Studie zur Untersuchung der Sicherheit und der Auswirkungen von Inavolisib auf den Krankheitsverlauf. Das Prüfmedikament wird zusätzlich zu einer Hormonbehandlung vor der Operation (neoadjuvant) eingesetzt. Die Studie richtet sich an Patienten mit frühem Brustkrebs. Der Krebs muss bestimmte Eigenschaften haben: Er muss HER2-positiv und Hormonrezeptor-positiv sein sowie eine Veränderung im PIK3CA-Gen (Mutation) aufweisen.

39

Untersuchung von Trastuzumab-Deruxtecan im Vergleich zu einer Standardbehandlung bei frühem HER2-positivem Brustkrebs (ADAPT-HER2-IV)

In dieser klinischen Studie wird die optimale Behandlung vor einer Operation (neoadjuvante Therapie) bei Patientinnen mit frühem, HER2-positivem Brustkrebs untersucht. Die Studie richtet sich an Frauen, deren Tumor noch nicht weit fortgeschritten ist und ein niedriges bis mittleres Rückfallrisiko aufweist. Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob das Prüfmedikament Trastuzumab-Deruxtecan im Vergleich zu einer Standard-Chemotherapie in Kombination mit anderen Medikamenten zu einem höheren Anteil an komplettem Tumorrückgang führt. Zudem wird beobachtet, wie sich die Behandlung auf das langfristige Überleben auswirkt. Eine zusätzliche Standard-Chemotherapie wird nur dann eingesetzt, wenn nach der Behandlung mit dem Prüfmedikament noch ein erheblicher Tumorrest vorhanden ist.

40

Vergleich von Strahlentherapie vor und nach der Operation bei Brustkrebs (NeoRad)

In dieser Studie untersuchen die Forschenden, welchen Einfluss der Zeitpunkt der Bestrahlung auf die Behandlung von Brustkrebs hat. Es wird verglichen, ob eine Bestrahlung vor der Operation andere Ergebnisse bringt als die übliche Bestrahlung nach der Operation. Die Studie richtet sich an Frauen mit invasivem Brustkrebs, die ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall haben und bereits vor der Operation eine Chemotherapie erhalten (neoadjuvante Chemotherapie). Ziel ist es zu beobachten, wie sich der Zeitpunkt der Bestrahlung auf den weiteren Krankheitsverlauf auswirkt (krankheitsfreies Überleben). Außerdem wird dokumentiert, ob bei einer der beiden Methoden weniger späte Nebenwirkungen durch die Strahlung auftreten.

41

Untersuchung zur Erkennung von verbliebenen Krebszellen mittels Blutprobe (ORACLE)

In dieser Studie zur Beobachtung und Dokumentation wird ein neuartiger Bluttest untersucht. Ziel ist es festzustellen, ob dieser Test (ein sogenannter ctDNA-Test) erkennen kann, wenn eine Krebserkrankung nach einer Behandlung zurückkehrt. Die Studie richtet sich an Patienten, die wegen eines soliden Tumors (einer festen Krebsgeschwulst) im Frühstadium behandelt wurden. Es ist notwendig, die Ergebnisse des Bluttests mit Ihrem tatsächlichen Krankheitsverlauf zu vergleichen. So soll geprüft werden, wie zuverlässig der Test einen Rückfall anzeigt und welchen Nutzen er im Rahmen der medizinischen Versorgung haben kann.

42

Untersuchung zur erneuten Teilbrustbestrahlung bei Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die übliche Behandlung besteht oft aus einer brusterhaltenden Operation gefolgt von einer Bestrahlung der gesamten Brust. Kommt der Krebs jedoch in der gleichen Brust zurück, wird diese Brust häufig vollständig entfernt, da eine erneute Bestrahlung als schwierig gilt. In dieser klinischen Phase-II-Studie wird der Einsatz einer speziellen Bestrahlungstechnik untersucht: die Protonentherapie (eine Form der Teilchentherapie). Es wird geprüft, wie verträglich eine erneute Bestrahlung ist, die sich nur auf den betroffenen Teil der Brust beschränkt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf möglichen Hautreaktionen in den ersten sechs Monaten nach der Behandlung. Teilnehmen können 20 Patientinnen, bei denen der Krebs in der bereits bestrahlten Brust wieder aufgetreten ist und erneut brusterhaltend operiert wurde. Die letzte Bestrahlung muss mindestens ein Jahr zurückliegen. Die Teilnehmerinnen erhalten 15 Bestrahlungssitzungen, die einmal täglich stattfinden.

43

Untersuchung eines angepassten Beratungskonzepts für Patientinnen mit hormonabhängigem Brustkrebs (PaTyp)

Diese Studie wird als sogenannte cluster-randomisierte kontrollierte Studie durchgeführt. Das bedeutet, dass ganze medizinische Einrichtungen per Zufall in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Die Studie richtet sich an Patientinnen mit hormonabhängigem Brustkrebs (hormonrezeptor-positives Mammakarzinom). Es wird untersucht, ob ein speziell an den persönlichen Typ der Patientin angepasstes Beratungs- und Kommunikationskonzept (Coaching) dazu führt, dass die verordnete Hormontherapie regelmäßiger eingenommen wird. Zu Beginn füllen alle Teilnehmerinnen einen Fragebogen aus, um ihren persönlichen Patientinnentyp zu bestimmen. In der ersten Gruppe (Interventionsgruppe) erhalten die Patientinnen daraufhin ein speziell auf sie zugeschnittenes Beratungskonzept. In der zweiten Gruppe (Kontrollgruppe) erfolgt die übliche Standardversorgung, unabhängig vom ermittelten Typ. Um die Auswirkungen zu erfassen, dokumentieren die Patientinnen die Einnahme ihrer Medikamente täglich in einem Tagebuch. Dabei wird geprüft, ob die Therapie an mindestens 80 Prozent der Tage innerhalb von 12 Monaten eingenommen wird. Zusätzlich wird beobachtet, wie sich die Lebensqualität, das Wissen über die eigene Gesundheit, mögliche Beschwerden und die Zufriedenheit mit der Behandlung entwickeln.

44

Untersuchung der Sicherheit und Wirkung von GLSI-100 bei Personen mit HER2/neu-positivem Brustkrebs

Es handelt sich um eine klinische Phase-3-Studie. In dieser Studie wird untersucht, wie sicher und verträglich das Prüfmedikament GLSI-100 ist und welche Auswirkungen es auf den Krankheitsverlauf hat. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit HER2/neu-positivem Brustkrebs, bei denen ein hohes Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) besteht. Voraussetzung ist, dass Sie sowohl die Standardbehandlung vor der Operation als auch die Nachbehandlung bereits abgeschlossen haben. Zudem wird untersucht, ob Sie ein bestimmtes genetisches Merkmal (HLA-A*02) tragen. Wenn Sie an der Studie teilnehmen, erhalten Sie das Prüfmedikament oder ein Placebo (ein Scheinmedikament ohne Wirkstoff) als Spritze unter die Haut. Die Behandlung besteht aus einer Serie von 6 Spritzen innerhalb der ersten 6 Monate. Danach folgen 5 weitere Auffrischungsspritzen im Abstand von jeweils 6 Monaten. Die Studie umfasst verschiedene Gruppen: Bei Teilnehmenden mit dem Merkmal HLA-A*02 entscheidet das Los, ob sie das Prüfmedikament oder das Placebo erhalten (randomisiert und doppelblind). Teilnehmende ohne das Merkmal HLA-A*02 werden in eine offene Gruppe aufgenommen, in der alle das Prüfmedikament erhalten.

45

Körperliches Training während der Chemotherapie vor einer Operation bei Brustkrebs (Neo-ACT)

Bei Brustkrebs wird häufig eine Chemotherapie vor der Operation (neoadjuvante Chemotherapie) eingesetzt. In dieser klinischen Studie wird untersucht, wie sich ein gezieltes körperliches Training während dieser Chemotherapie auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Ein wichtiges Ziel der medizinischen Behandlung ist es, dass bei der anschließenden Operation kein Tumorgewebe mehr nachweisbar ist. Es wird erforscht, ob ein Sportprogramm die Rückbildung des Tumors beeinflussen kann. Zudem wird beobachtet, wie sich das Training auf die Lebensqualität, die körperliche Fitness, die Muskelkraft und die Verträglichkeit der Chemotherapie auswirkt. Auch mögliche Auswirkungen auf Krankschreibungen und biologische Prozesse im Körper werden dokumentiert. An der Studie nehmen 712 Patientinnen teil. Sie werden per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolviert ein betreutes, intensives Ausdauer- und Krafttraining, das durch eine App unterstützt wird. Die andere Gruppe erhält die gewohnte Standardversorgung. Die körperliche Aktivität wird genau aufgezeichnet. Die Nachbeobachtungszeit beträgt zwei Jahre.

46

Studie zur Untersuchung der Lebensqualität, Sicherheit und der Auswirkungen der TIGR® Matrix nach einer Brustrekonstruktion

In dieser Studie zur Beobachtung wird die Lebensqualität von Patientinnen nach einer Brustoperation mit Implantaten untersucht. Dafür wird ein spezieller Fragebogen (BREAST-Q) verwendet. Außerdem wird dokumentiert, wie sicher das vollständig vom Körper abbaubare Kunststoffnetz (TIGR® Matrix) ist und welche Auswirkungen es hat.

47

Beobachtungsstudie zur Analyse von Tumoreigenschaften und Versorgungsdaten bei Brustkrebs (PRAEGNANT)

In dieser Studie wird der Krankheitsverlauf bei Patientinnen mit Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Ein besonderer Fokus liegt auf Patientinnen, deren Erkrankung bereits fortgeschritten ist oder Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat. Oft werden Therapieentscheidungen auf Basis des ursprünglichen Tumors getroffen, da eine erneute Gewebeentnahme aus Metastasen belastend sein kann. Es wird untersucht, ob moderne Blutanalysen geeignet sind, um die aktuellen Eigenschaften des Tumors und der Metastasen ebenso zuverlässig zu bestimmen. Ziel ist es, eine Struktur aufzubauen, mit der genetische Veränderungen und andere Merkmale des Tumors umfassend analysiert werden können. Dies soll helfen, die biologischen Grundlagen der Erkrankung besser zu verstehen. Zusätzlich werden Informationen zur medizinischen Versorgung, zur Lebensqualität der Patientinnen und zu wirtschaftlichen Aspekten im Gesundheitswesen gesammelt.

48

Untersuchung der Lebensqualität bei Patientinnen mit erneut aufgetretenem Brustkrebs unter Wärmebehandlung und Bestrahlung

In dieser Studie wird die Lebensqualität von Patientinnen untersucht, bei denen Brustkrebs an der ursprünglichen Stelle erneut aufgetreten ist (Lokalrezidiv). Die Studie richtet sich an Frauen, die zusätzlich zu einer Operation oder anstelle einer Operation eine spezielle Kombinationstherapie erhalten. Die Behandlung umfasst eine Wärmetherapie (Hyperthermie) gemeinsam mit einer Bestrahlung. Dies betrifft Patientinnen, bei denen der Tumor operativ nur sehr knapp oder nicht vollständig entfernt werden konnte, oder bei denen eine Operation nicht möglich ist. Das Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Situation und der Behandlung auf das Wohlbefinden und den Alltag der Patientinnen zu dokumentieren.

49

Untersuchung des intraoperativen Ultraschalls im Vergleich zur Drahtmarkierung bei der Operation von nicht tastbarem Brustkrebs

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine operative Studie. Die brusterhaltende Operation mit anschließender Bestrahlung ist die Standardbehandlung bei Brustkrebs im Frühstadium. Ziel der Operation ist es, den Tumor vollständig im gesunden Gewebe zu entfernen (sogenannte R0-Resektion) und dabei ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Um den Tumor genau zu finden, werden verschiedene Methoden genutzt. Bei nicht tastbaren Tumoren ist die Markierung mit einem Draht vor der Operation das Standardverfahren. Diese Drahtmarkierung kann für Patientinnen jedoch unangenehm oder schmerzhaft sein. Als Alternative zur Drahtmarkierung gibt es den Ultraschall während der Operation (intraoperative Sonographie). Ziel der Studie ist es, den Einsatz dieses Ultraschalls bei der brusterhaltenden Operation von nicht tastbarem Brustkrebs zu untersuchen. Die Teilnehmerinnen werden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhält die Standardbehandlung mit der Drahtmarkierung vor dem Eingriff. Bei der anderen Gruppe wird der Tumor während der Operation mit Ultraschall aufgesucht. Es wird vor allem untersucht, wie oft der Tumor vollständig entfernt werden kann. Zudem werden die Dauer der Operation, die Menge des entfernten Gewebes und die kosmetischen Ergebnisse zwischen den beiden Methoden verglichen.

50

Untersuchung der Erfahrungen und medizinischen Daten bei fortgeschrittenem Brustkrebs unter Behandlung mit Trastuzumab Deruxtecan (PROVIDENCE)

In dieser Studie wird der Einsatz des Medikaments Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) bei Patienten mit Brustkrebs beobachtet und dokumentiert. Es handelt sich um eine sogenannte nicht-interventionelle Studie. Das bedeutet, dass Sie das Medikament im Rahmen Ihrer normalen ärztlichen Versorgung erhalten, genau so, wie es in Deutschland zugelassen ist. Die Entscheidung für diese Behandlung trifft Ihr Arzt unabhängig von Ihrer Teilnahme an dieser Studie. Die Studie richtet sich an Patienten, deren Brustkrebs bestimmte Eigenschaften aufweist (HER2-positiv, HER2-low oder HER2-ultralow) und der nicht operiert werden kann oder bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat. Ziel ist es, Daten aus dem Behandlungsalltag zu sammeln. Dabei wird untersucht, wie sich die Behandlung auf den Krankheitsverlauf auswirkt und wie verträglich das Medikament ist. Zudem werden Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihr Wohlbefinden erfasst. Zusätzlich erhalten Sie Informationen zur Nutzung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Die Studie greift nicht in Ihre Behandlung ein, sondern dokumentiert lediglich die Ergebnisse und Erfahrungen unter realen Bedingungen.

51

Untersuchung von RO7771950 im Vergleich zu Tucatinib in Kombination mit Trastuzumab und Capecitabin bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs

In dieser klinischen Studie wird die Wirkung und Sicherheit des Prüfmedikaments RO7771950 in Kombination mit den Medikamenten Trastuzumab und Capecitabin untersucht. Diese Kombination wird mit einer Behandlung aus Tucatinib, Trastuzumab und Capecitabin verglichen. Die Studie richtet sich an Personen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, der das Merkmal HER2 aufweist (HER2-positiv). Ziel ist es zu beobachten, wie sich die Behandlungen auf den Krankheitsverlauf auswirken und wie gut sie vertragen werden.

52

Studie zu Flüssigkeitsansammlungen (Serome) in der Brustdrüse

Diese internationale Beobachtungsstudie wird in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe EUBREAST e.V. durchgeführt. Es handelt sich um eine Studie mit geringfügigen Eingriffen (minimal-interventionell). Ziel ist der Aufbau eines Registers für sogenannte Serome nach Brustoperationen. Ein Serom ist eine Ansammlung von Wundflüssigkeit im Bereich der Operationswunde. Es werden Daten gesammelt, um das Auftreten und die Eigenschaften dieser Flüssigkeitsansammlungen besser zu dokumentieren.

53

Untersuchung einer einmaligen Teilbrustbestrahlung (sfVAPBI) nach der Operation bei Brustkrebs im Frühstadium

In dieser Studie werden die klinischen Ergebnisse, mögliche Spätfolgen und das kosmetische Erscheinungsbild nach einer speziellen Bestrahlung untersucht. Es handelt sich um eine sogenannte "Single-Fraction Very Accelerated Partial Breast Irradiation" (sfVAPBI). Dies ist eine einmalige, sehr beschleunigte Teilbrustbestrahlung, die als lokale Behandlung nach einer Operation eingesetzt wird. Die Untersuchung richtet sich an Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium. Ziel ist es, den weiteren Krankheitsverlauf zu beobachten und festzustellen, wie sich die behandelte Brust optisch entwickelt.

54

Untersuchung von Standard-Nachsorge im Vergleich zu intensivierter Nachsorge bei frühem Brustkrebs

Ziel dieser klinischen Studie ist es, die möglichen Auswirkungen einer intensivierten Überwachung im Vergleich zur üblichen Standard-Überwachung zu untersuchen. Dies betrifft Patientinnen und Patienten mit frühem Brustkrebs, die ein mittleres oder hohes Risiko für einen Rückfall haben. Es wird untersucht, ob sich die Überlebensrate nach 5 Jahren zwischen der Gruppe mit Standard-Nachsorge und der Gruppe mit intensivierter Nachsorge unterscheidet. Zudem soll festgestellt werden, ob durch die intensivierte Suche nach Tumormarkern oder Spuren des Tumors im Blut (sogenannte Flüssigbiopsie) ein Zeitvorteil bei der Erkennung entsteht, bevor Symptome auftreten. Die Teilnehmenden erhalten regelmäßige Blutentnahmen. Nur in der Gruppe mit intensivierter Überwachung werden die Blutproben sofort auf mögliche Tumormarker oder Spuren von Erbgut des Tumors untersucht. Sollten sich hierbei Auffälligkeiten zeigen, werden bildgebende Verfahren durchgeführt, um nach möglichen Absiedelungen (Metastasen) zu suchen. Die Blutproben der Gruppe mit Standard-Überwachung werden lediglich für zukünftige Forschungszwecke eingelagert und nicht unmittelbar zur Diagnose genutzt.

55

Studie zur Untersuchung der gezielten Lymphknotenentfernung bei Brustkrebs mit mindestens drei verdächtigen Lymphknoten

Dies ist eine Registerstudie zur Beobachtung und Dokumentation von Operationsdaten. Bei vielen Patientinnen verkleinert eine medikamentöse Vorbehandlung (neoadjuvante Therapie) den Tumor so stark, dass auch die Lymphknoten in der Achselhöhle wieder frei von Krebszellen sind. Deshalb wird heute oft versucht, weniger radikal zu operieren. Anstatt alle Lymphknoten in der Achselhöhle zu entfernen, entnimmt man oft nur noch gezielt die zuvor markierten Knoten (TAD). Dies verursacht meist weniger Beschwerden als die komplette Entfernung. Bisher ist jedoch nicht ausreichend geklärt, ob dieses schonende Verfahren auch bei Patientinnen sicher genug ist, die zu Beginn der Erkrankung eine höhere Anzahl an betroffenen Lymphknoten hatten (mindestens drei). In dieser Studie werden Daten von Patientinnen gesammelt, bei denen nach der Vorbehandlung sowohl eine gezielte Entfernung als auch eine komplette Entfernung der Lymphknoten geplant ist. Das Ziel ist herauszufinden, ob die gezielte Entfernung in dieser speziellen Patientengruppe vergleichbare Ergebnisse liefert wie die komplette Entfernung.

56

Vergleich der mikroschirurgischen Behandlung mit der konservativen Therapie bei chronischem Lymphödem nach einer Brustkrebserkrankung (LYMPH)

In dieser klinischen Studie wird untersucht, welche Auswirkungen eine mikroschirurgische Operation auf die Lebensqualität hat. Dabei vergleichen die Forschenden diesen operativen Eingriff an den Lymphgefäßen mit einer rein konservativen Behandlung (ohne Operation). Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einem chronischen Lymphödem (einer dauerhaften Schwellung durch Flüssigkeitsstau), das nach einer Brustkrebserkrankung aufgetreten ist. Das Ziel ist es, die Lebensqualität 15 Monate nach der Zuteilung zur Behandlungsgruppe zu erfassen. Das entspricht etwa einem Jahr nach der Operation. Die Forschenden nutzen dafür einen speziellen Fragebogen (Lymph-ICF-UL), um mögliche Unterschiede zwischen der Operation und der alleinigen konservativen Behandlung festzustellen.

57

Die MOMENTUM-Studie: Mehrere Zielgrößen zur Strahlentherapie, dargestellt mit der MR-Linac-Technologie (MOMENTUM)

Bei der MOMENTUM-Studie handelt es sich um ein internationales Register zur Beobachtung und Dokumentation des Einsatzes der Unity MR-Linac-Technologie. Ziel ist es, eine möglichst evidenzbasierte Umsetzung der Technik zu unterstützen und die technische Weiterentwicklung des MR-Linac-Systems zu begleiten. Untersucht werden dabei mehrere Ergebnisgrößen im Zusammenhang mit der Strahlentherapie mit dem MR-Linac. Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die diese Bildgebung bzw. Behandlung mit dem MR-Linac (MR-Linac) durchführen oder bereits abgeschlossen haben. Teilnahme ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.

58

Untersuchung von Trastuzumab Deruxtecan als Erstbehandlung bei HER2-positivem, metastasiertem Brustkrebs mit digitaler Unterstützung

Es handelt sich um eine Phase-2-Studie zur Untersuchung von Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd). In dieser Studie wird beobachtet, welche Auswirkungen das Medikament auf den Krankheitsverlauf hat und wie verträglich es ist. Sie richtet sich an etwa 300 Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs, der bereits fortgeschritten ist oder Metastasen (Absiedlungen) gebildet hat. Das Medikament wird als erste Behandlung (Erstlinientherapie) für dieses Krankheitsstadium eingesetzt. Die Studie nutzt zusätzlich digitale Anwendungen (Apps) auf dem Smartphone. Diese sollen dabei unterstützen, mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der frühen Erkennung von bestimmten Lungenentzündungen (ILD/Pneumonitis).

59

Untersuchung zur gemeinsamen Entwicklung von Versorgungsstrukturen bei Brustkrebs durch Patienten und Ärzte

Das Ziel dieses Projekts zur Erfassung der Versorgungssituation ist es, die aktuellen Strukturen für Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs zu dokumentieren. Dies dient als Grundlage, um zukünftige Modelle für die Betreuung zu entwickeln. Vertreter von Patientenorganisationen arbeiten aktiv an der Erstellung der Befragung mit. So wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Erkrankten im Mittelpunkt stehen. Im Gegensatz zu anderen Projekten richten sich die Fragen hier nicht nur an Erkrankte, sondern auch an Ärztinnen und Ärzte. Dadurch können die Wünsche und Vorschläge beider Seiten erkannt werden. Dies dient dazu, Schnittstellen zu finden und die klinische Versorgung weiterzuentwickeln. Zunächst wird die aktuelle Situation erhoben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kommunikation zwischen Arzt und Patient, dem Zeitmanagement und dem persönlichen Umgang mit der Erkrankung. Langfristiges Ziel ist ein gemeinsam von Ärzten und Patienten entwickeltes Konzept. Dieses soll die Kommunikation und die Strukturen in der Versorgung stärken und sich an den Patientinnen und Patienten orientieren.

Die Studien wurden anhand des Rekrutierungsstatus sortiert. Studien, die aktuell rekrutieren, werden zuerst angezeigt. Die Reihenfolge stellt keine Bewertung der Studien dar.

Sortierung: Rekrutierungsstatus. Die Reihenfolge stellt keine Bewertung der Studien dar.

Einordnung

6 der 59 aufgeführten HER2-positive Brustkrebs-Studien befinden sich in Phase II. Therapieansatz und Biomarker unterscheiden sich je nach Studienprotokoll.

Studienzentren in Deutschland

  • AGAPLESION Markus Frankfurter Diakonie Kliniken gGmbHFrankfurt
    1 Studierekrutiert
  • Agaplesion Markus KrankenhausFrankfurt
    1 Studierekrutiert
  • Agaplesion Markus Krankenhaus FrankfurtFrankfurt am Main
    1 Studierekrutiert
  • AGAPLESION Markus Krankenhaus GynäkologieFrankfurt am Main
    1 Studierekrutiert
  • Anregiomed gKK Klinikum Ansbach Brustzentrum WestmittelfrankenAnsbach
    1 Studierekrutiert
  • Ärztehaus am BahnhofsplatzHildesheim
    1 Studierekrutiert
  • Asklepios Klinik AltonaHamburg
    1 Studierekrutiert
  • BG Klinik Frankfurt am MainFrankfurt
    1 Studierekrutiert
  • BG Klinik LudwigshafenLudwigshafen am Rhein
    1 Studierekrutiert
  • BG Universitätsklinikum Bergmannsheil BochumBochum
    1 Studierekrutiert
  • Breast Center of the University of Munich (LMU) UniversitätsfrauenklinikMunich
    1 Studierekrutiert
  • Breast Center OsnabrückOsnabrück
    1 Studierekrutiert
  • Brustzentrum am Krankenhaus JerusalemHamburg
    1 Studierekrutiert
  • Brustzentrum HeidelbergHeidelberg
    1 Studierekrutiert
  • Brustzentrum Heidelberg Klinik St. Elisabeth GmbHHeidelberg
    1 Studierekrutiert
  • Brustzentrum Niederrhein, Johanniter Bethesda KrankenhausMönchengladbach
    1 Studierekrutiert
  • Brustzentrum Rhein-Ruhr Servicegesellschaft mbHMoenchengladbach
    1 Studierekrutiert
  • Caritas Hospital St. JosefRegensburg
    2 Studienrekrutiert
  • Caritas Krankenhaus St. Josef/ Uniklinik RegensburgRegensburg
    1 Studierekrutiert
  • Caritas Tragergesellschaft Saarbruecken mbH (cts)Saarbruecken
    1 Studierekrutiert

Gezeigt werden 20 von 389 Zentren. Weitere Standorte stehen in den vollständigen Studieneinträgen.

Häufig gestellte Fragen

Ist HER2-low dasselbe wie HER2-positiv?

Nein. HER2-low und HER2-positiv sind unterschiedliche Befundgruppen und werden in der Studienübersicht nicht ohne ausdrückliche Kennzeichnung zusammengeführt. Die genaue Zuordnung ergibt sich aus dem pathologischen Befund und den Kriterien der jeweiligen Studie.

Muss die Behandlung bereits an einem Studienzentrum stattfinden?

Nicht zwingend. Ob eine Vorstellung oder Überweisung möglich ist, hängt vom Studienzentrum und der jeweiligen Studie ab. Das Zentrum prüft außerdem, ob die medizinischen Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllt sind.

Entscheidet Reesi, ob eine Studie geeignet ist?

Nein. Reesi strukturiert öffentlich verfügbare und verifizierte Studiendaten. Die endgültige Entscheidung über eine Studienteilnahme trifft das zuständige Studienzentrum nach Prüfung der individuellen Unterlagen.

Können sich Rekrutierungsstatus und Studienorte ändern?

Ja. Rekrutierungsstatus und aktive Studienzentren können sich ändern. Deshalb werden Datenstand, Registerquelle und letztes Prüfdatum auf der Seite ausgewiesen.

Quellen und Methodik

Die Studieninformationen basieren auf öffentlichen Studienregistern (ClinicalTrials.gov, DRKS, EU CTR) und der Reesi-Datenbank. Rekrutierungsstatus und Standorte können sich kurzfristig ändern. Die endgültige Prüfung einer Studieneignung erfolgt durch das jeweilige Studienzentrum.

Redaktion: Reesi Redaktion · Inhalt geprüft:

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Unverbindlich und kostenfrei.Eine Teilnahme kann nur das Studienzentrum bestätigen.